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Business first, technology second: Orientierung im Ozean der Digitalisierung

Business first, technology second: Orientierung im Ozean der Digitalisierung
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

„Wir benö­ti­gen jetzt auch Künst­li­che Intel­li­genz in unse­ren Pro­zes­sen, um kon­kur­renz­fä­hig zu blei­ben!” – das ist eine Aus­sa­ge, die wir oft von unse­ren Kun­den hören. Man­che Unter­neh­men aus dem deut­schen Mit­tel­stand treibt die­ser dif­fu­se Inno­va­ti­ons­druck in heil­ver­spre­chen­de Tech­no­lo­gi­en und hohe Inves­ti­tio­nen ohne kla­ren Nut­zen. „Quan­ten­com­pu­ting revo­lu­tio­niert Ihr Busi­ness”, „Cloud only” und „Die Block­chain schafft gan­ze Bran­chen ab” schla­gen in die glei­che pla­ka­ti­ve Ker­be.

Ent­schei­dungs­trä­ger und Gestal­ter in den Fach­be­rei­chen und der IT ste­hen unter Druck. Jeder stellt sich irgend­wann die Fra­ge: „Was pas­siert eigent­lich, wenn wir das nächs­te gro­ße Ding ver­pas­sen?” Der Viel­zahl an neu­en Tech­no­lo­gi­en und unend­li­chen Mög­lich­kei­ten wird lei­der oft mit blin­dem Aktio­nis­mus begeg­net. Doch Angst und Aktio­nis­mus waren noch nie gute Rat­ge­ber. Wir möch­ten Ihnen heu­te – und in Zukunft – ger­ne dabei hel­fen, den Nebel neu­er Tech­no­lo­gi­en zu lich­ten und Ori­en­tie­rung und Per­spek­ti­ve für Ihr Unter­neh­men in der Digi­ta­li­sie­rung zu schaf­fen.

Wie finden Unternehmen ihren Weg in der Digitalisierung?

Anstatt lau­fend neue digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en zu scan­nen, zu bewer­ten und zu erpro­ben, hilft auf dem Weg in die Digi­ta­li­sie­rung viel­mehr der Schritt zurück. So kön­nen Sie Ihren Blick auf das Wesent­li­che fokus­sie­ren und die Ori­en­tie­rung und Per­spek­ti­ve für Ihr Unter­neh­men und Ihre Kun­den neu gewin­nen. Denn: Jeder Inno­va­ti­ons­druck geht ori­gi­när vom Markt und damit von den End­kun­den aus. Kon­se­quen­ter­wei­se gilt es also, alle digi­ta­len Inno­va­ti­ons­an­sät­ze an ihrem Wert für die­se zu mes­sen. Kurz gesagt: Busi­ness first, Tech­no­lo­gy second.

Wie finden Unternehmen ihren Weg in der Digitalisierung?Unser Busi­ness & Inno­va­ti­on Con­sul­ting setzt die­se Ein­stel­lung kon­se­quent um und macht uns damit zum Ende-zu-Ende-Inno­va­ti­ons­part­ner an Ihrer Sei­te. Dabei beschrei­ten wir den kom­plet­ten Inno­va­ti­ons­pfad gemein­sam mit Ihnen: von der Ide­en­fin­dung, ‑aus­wahl und Erpro­bung bis zur ope­ra­ti­ven Umset­zung in Pro­zes­sen, Daten und IT. So schaf­fen wir gemein­sam neue Wer­te für Ihre End­kun­den. Bewähr­te Vor­ge­hens­mo­del­le und ein par­ti­zi­pa­ti­ver Bera­tungs­an­satz struk­tu­rie­ren das Vor­ge­hen klar und bewah­ren vor Fehl­in­ves­ti­tio­nen in teu­re Tech­no­lo­gi­en ohne die erhoff­te Wir­kung. Ein gutes Bei­spiel für den Erfolg die­ser Her­an­ge­hens­wei­se ist ein Pro­jekt, das wir mit einem Getrie­be­her­stel­ler durch­ge­führt haben. Hier konn­te die Anschaf­fung einer Ana­ly­tics-Soft­ware mit Kos­ten in mitt­le­rer sechs­stel­li­ger Höhe ver­mie­den wer­den. Eine kur­ze Vor­abana­ly­se von Nut­zungs­sze­na­ri­en, Daten­be­darf und Pro­zess­kos­ten waren dazu aus­rei­chend.

Kun­den, Stra­te­gie, Daten und Pro­zes­se sind Kern­the­men, die in direk­ter Abhän­gig­keit zuein­an­der ste­hen und ganz­heit­lich betrach­tet wer­den müs­sen. Typi­sche Fra­gen, die sich zu Beginn der Digi­ta­li­sie­rung jedes Unter­neh­men stel­len muss, sind: „Wie ver­än­dern sich die Bedürf­nis­se unse­rer Kun­den? Haben wir die Kun­den, die wir (künf­tig) wol­len und brau­chen? Was wol­len unse­re Kun­den – jetzt und zukünf­tig? Was kön­nen wir tun, um uns auf die ver­än­der­ten Kun­den­wün­sche ein­zu­stel­len?”. Kon­kre­te Ant­wor­ten lie­fern den Stoff zur eige­nen Posi­tio­nie­rung und zur Ent­wick­lung einer kohä­ren­ten, ziel­ge­rich­te­ten und indi­vi­du­el­len Digi­tal­stra­te­gie.

Stolperfallen und Booster

Für Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te wird typi­scher­wei­se in Unter­neh­men um „Manage­ment-Atten­ti­on” gerun­gen – in unglück­li­chen Fäl­len auch gegen­ein­an­der. Das bin­det knap­pe Res­sour­cen und för­dert inter­ne Kon­kur­renz statt Koope­ra­ti­on. Doch Unter­neh­men sind als Gan­zes gefor­dert, um sich zu ent­wi­ckeln. Das Dele­gie­ren von Digi­ta­li­sie­rung an Pilot­pro­jek­te, Spin-offs oder an ein­zel­ne Funk­tio­nen – wie die IT oder den CDO – wird ihrer unter­neh­me­ri­schen Bedeu­tung nicht gerecht. Eine Digi­tal­stra­te­gie muss daher par­ti­zi­pa­tiv und funk­ti­ons­über­grei­fend erar­bei­tet und kon­se­quent aus der Geschäfts­stra­te­gie abge­lei­tet wer­den. Sie setzt kla­re Prio­ri­tä­ten, die sich aus dem Mehr­wert für die Kun­den ablei­ten. Außer­dem koor­di­niert sie die Digi­tal-Akti­vi­tä­ten im gesam­ten Unter­neh­men zeit­lich und sach­lich mit­tels einer Digi­tal-Road-Map. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Platt­form-Geschäfts­mo­dell, eine digi­ta­le Ser­vice­au­to­ma­ti­sie­rung, eine Pro­zess­op­ti­mie­rung mit­tels KI oder schlicht­weg um eine inter­ne Reor­ga­ni­sa­ti­on han­delt. Die­se Her­an­ge­hens­wei­se schafft Trans­pa­renz und Ver­trau­en und för­dert die Koope­ra­ti­on zwi­schen Berei­chen und Funk­tio­nen. Ein gutes Bei­spiel hier­für ist ein Unter­neh­men der Ver­pa­ckungs­in­dus­trie, mit dem wir zusam­men­ge­ar­bei­tet haben. Hier wur­den sämt­li­che Digi­tal-Initia­ti­ven von Ver­trieb und IT auf­ein­an­der abge­stimmt. Anschlie­ßend wur­den eine gemein­sa­me Visi­on und fach­li­che Inhal­te samt einem kon­kre­ten Umset­zungs­plan ent­wi­ckelt. Das benö­tig­te nicht meh­re­re Wochen – die Ergeb­nis­se stamm­ten aus einem Inten­siv-Work­shop mit zwei Tagen struk­tu­rier­ter Zusam­men­ar­beit.

Stolperfallen und BoosterDaten sind die Achil­les­fer­se in der Umset­zung von Digi­tal­pro­jek­ten. Daten­qua­li­tät, ‑ver­füg­bar­keit und ‑nut­zungs­rech­te sind typi­sche Fak­to­ren, an denen Digi­tal­pro­jek­te regel­mä­ßig schei­tern. Wel­che Daten sind wert­voll für das Busi­ness, wel­che kann man, wel­che will man und wel­che darf man (auch zukünf­tig) nut­zen – und wo bestehen Lücken? Eine kla­re Data-Gover­nan­ce im Unter­neh­men sorgt funk­ti­ons­über­grei­fend und in allen Pro­jek­ten für Ord­nung und Ori­en­tie­rung. Ner­ven­de und teu­re Ver­zö­ge­run­gen in den Pro­jek­ten gehö­ren damit der Ver­gan­gen­heit an. Zum Ein­stieg lohnt es sich für Unter­neh­men, sich den eige­nen Rei­fe­grad, die „Data Readi­ness”, zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Damit wer­den Fra­gen wie „Was bringt uns schnel­ler ans Ziel: Mit­ar­beiterfort­bil­dung oder ein Data Lake?” ziel­ge­rich­tet inner­halb weni­ger Tage beant­wor­tet.

Geschäfts­pro­zes­se sind das Herz-Kreis­lauf­sys­tem des Unter­neh­mens. Hier wer­den aus Ide­en und Stra­te­gi­en prak­ti­sches Han­deln und greif­ba­re Ergeb­nis­se. Digi­ta­le Inno­va­tio­nen ent­fal­ten hier ihre Wir­kung. Pro­zess­ma­nage­ment gewinnt immer mehr an Bedeu­tung, auch durch die fort­schrei­ten­de Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung von Pro­zes­sen auf allen Stu­fen der Wert­schöp­fung. Sie wird zuse­hends direkt rele­vant für das Geschäfts­er­geb­nis. Die har­mo­ni­sche Orches­trie­rung von Kun­den­an­for­de­run­gen, Digi­tal­stra­te­gie, Daten und Pro­zes­sen auf­ein­an­der wird damit von der Kür zur Pflicht.

Hin zur Unabhängigkeit

Unser metho­di­sches Leit­bild „Enab­ling Con­sul­ting” stellt die Befä­hi­gung zur eigen­stän­di­gen, prak­ti­schen Umset­zung und Nut­zung der Bera­tungs­er­geb­nis­se in den Fokus. Das Ziel ist es, einen Wis­sens- und Erfah­rungs­schatz bei unse­ren Kun­den auf­zu­bau­en, um die­se lang­fris­tig unab­hän­gig von exter­ner Bera­tung zu machen. Eine ganz­heit­li­che, sys­te­mi­sche Per­spek­ti­ve auf den Kun­den sowie Krea­tiv­me­tho­den wie Design Thin­king schaf­fen Räu­me für Inno­va­tio­nen im Den­ken und Han­deln – und letzt­end­lich auch für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen.

Hin zur UnabhängigkeitUnser erprob­tes, modu­la­res Vor­ge­hens­mo­dell zur digi­ta­len Inno­va­ti­on har­mo­ni­siert Inhal­te, Akti­vi­tä­ten und Sta­ke­hol­der in der Digi­ta­li­sie­rung Ihres Unter­neh­mens. Es schafft uner­läss­li­che Trans­pa­renz und stellt die Wirt­schaft­lich­keit mit­tels Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­sen sicher. Qua­li­ty Gates mit Stop-or-Go Ent­schei­dun­gen nach jedem Modul hal­ten das Inves­ti­ti­ons­ri­si­ko für Sie gering und stel­len eine agi­le, indi­vi­du­el­le Bera­tung zur Unter­stüt­zung Ihrer Zie­le sicher.

Wir hof­fen, dass Ihnen die­ser Bei­trag bereits ein wenig gehol­fen hat, den Nebel neu­er Tech­no­lo­gi­en zu lich­ten. Wir sind auch ger­ne im nächs­ten Schritt an Ihrer Sei­te – und ver­schaf­fen Ihnen Ori­en­tie­rung und Per­spek­ti­ven zu Ihrer digi­ta­len Erneue­rung. Unser Ziel ist es, Sie vor Sack­gas­sen im Laby­rinth der Digi­ta­li­sie­rung zu war­nen, Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit zu geben und Ihr Geschäft digi­tal unter­stützt in die Zukunft zu ent­wi­ckeln. Den Anfang macht immer ein offe­nes Gespräch mit einem neu­tra­len Blick von außen – wir ste­hen für Sie bereit.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma fin­den Sie übri­gens auch in unse­rem Fly­er zum AI Readi­ness Assess­ment: Künst­li­che Intel­li­genz im Unter­neh­men: So gelingt der Ein­stieg.

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