close

Die richtigen Unterrichtsmethoden als Beschleuniger für digitale Bildung

Schüler und Lehrkräfte verwenden zunehmend digitale Medien, sowohl im Unterricht als auch zur Vor- und Nachbereitung zu Hause.
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Sobald wir von digi­ta­ler Bil­dung spre­chen, müs­sen wir erken­nen, dass sich die Dis­kus­si­on ver­än­dert hat. Es geht nicht mehr dar­um, die best­mög­li­che Tech­no­lo­gie zur Ver­fü­gung zu stel­len. Viel­mehr geht es dar­um, wie Schü­ler und Leh­rer die­se Tech­no­lo­gie best­mög­lich nut­zen können.

Laut der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, wel­che an einer Stra­te­gie für eine ein­heit­li­che digi­ta­le Wirt­schaft arbei­tet, benö­ti­gen die Jüngs­ten für 90 Pro­zent der zukünf­ti­gen Arbeits­plät­ze digi­ta­le Fähig­kei­ten. Sind unse­re Kin­der auch bereit für einen sol­chen Arbeits­markt? Vie­le wür­den sagen: Nein. Stu­di­en bele­gen, dass 65 Pro­zent der Schü­ler spä­ter in Beru­fen arbei­ten, die noch gar nicht exis­tie­ren, aber nur 10 Pro­zent der Schu­len gehen auf die­se Anfor­de­run­gen ein und gestal­ten ihr Unter­richts­an­ge­bot dem­entspre­chend. Zwi­schen dem jet­zi­gen Lehr­plan und den ent­schei­den­den Fähig­kei­ten in der Zukunft klafft eine Lücke. 

Kinder verbringen früh viel Zeit online

Die ent­schei­den­den Per­so­nen blei­ben dabei die Leh­rer. Sie set­zen Tech­no­lo­gie im Klas­sen­zim­mer ein. Jedoch stei­gen die Anfor­de­run­gen an das Lehr­per­so­nal ste­tig und ohne ent­spre­chen­des Trai­ning kann nie­mand erwar­ten, dass sie von jetzt auf gleich zu „digi­ta­len Hel­den” werden.

Eine aktu­el­le Child­wi­se-Stu­die aus Groß­bri­tan­ni­en stellt das digi­ta­le Leben der Kin­der dar. Laut Stu­die nut­zen 6,3 Mil­lio­nen fünf bis 16 ‑Jäh­ri­ge einen Com­pu­ter, ein Note­book oder ein Tablet. Im Schnitt ver­brin­gen sie andert­halb Stun­den am Tag online. In Süd­ko­rea, dem Land mit der größ­ten Ver­brei­tung von Hoch­ge­schwin­dig­keits-Inter­net­zu­gän­gen, gehen 93 Pro­zent der Kin­der im Alter von drei bis neun Jah­ren für acht bis neun Stun­den in der Woche online. In den USA bewe­gen sich sogar 25 Pro­zent der Drei­jäh­ri­gen täg­lich im Netz.

Im Fokus steht die Generation der „Digital Natives”

Um der Genera­ti­on der „Digi­tal Nati­ves” gerecht zu wer­den, nut­zen Schu­len zuneh­mend neue Tech­no­lo­gien wie inter­ak­ti­ve White­boards oder Tablets. In Sin­ga­pur star­te­te die Regie­rung eine gan­ze Rei­he von Initia­ti­ven, um eine Brü­cke zwi­schen dem aktu­el­len Stand und dem zu schla­gen, was Kin­der wirk­lich brau­chen. Die Initia­ti­ven grei­fen bereits sehr früh, zum Bei­spiel ler­nen Vor­schul­kin­der wie sie Spiel­zeu­ge pro­gram­mie­ren kön­nen, um „Hal­lo” und „Auf Wie­der­se­hen” als Teil der „Spark­le-Tots Initia­ti­ve” zu sagen.

Um mit den Ansprü­chen einer digi­ta­len Welt mit­hal­ten zu kön­nen, brau­chen unse­re Kin­der Vor­be­rei­tung und unse­re Unter­stüt­zung. Das heißt zum Bei­spiel Cloud-basier­tes Ler­nen. Schü­ler kön­nen sich von jedem Ort aus ein­log­gen, auf ihre Daten zugrei­fen und mit ihren Leh­rern Kon­takt auf­neh­men, um den bes­ten Lern­stil für jeden Ein­zel­nen zu finden.

Gerä­te, die auf den neu­es­ten Intel® Core™ i7 vPro™ Pro­zes­so­ren basie­ren, decken ein brei­tes Spek­trum an digi­ta­len Anfor­de­run­gen für vie­le Alters­stu­fen und Anwen­dun­gen ab. Zusätz­lich punk­ten sie mit ver­gleichs­wei­se gerin­gen Kos­ten und einem hohen Maß an Sicher­heit. Schü­ler kön­nen auch von zu Hau­se aus arbei­ten und sich ihre Zeit frei ein­tei­len. Leh­rer kön­nen sich in die­sen Stun­den auf einen opti­ma­len Lehr­plan kon­zen­trie­ren.  Pro­gram­me wie Office 365 hal­ten den Admi­nis­tra­ti­ons­auf­wand gering und der opti­ma­le Lehr­plan bleibt im Fokus der Lehrer.

Unterstützung brauchen vor allem die „Unterstützer” – unsere Lehrer

Unse­re „Wun­der­waf­fe” um die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on in der Bil­dung zu meis­tern? Unse­re Leh­rer. Dabei bleibt die Tech­no­lo­gie der ein­fachs­te Part. Die Her­aus­for­de­rung liegt dar­in, sie best­mög­lich zu nut­zen. In einer glo­ba­len Umfra­ge von Kal­tu­ra bewer­ten 40 Pro­zent die digi­ta­len Kom­pe­ten­zen der Schü­ler als sehr gut. Jedoch sag­ten nur 23 Pro­zent der Befrag­ten das­sel­be über die Leh­rer. Eine der Ursa­chen dafür liegt laut einem Bericht der NASUWT in unge­nü­gen­de Trai­nings für Leh­rer, die Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie (IKT) als Fach unter­rich­ten. Der Bericht kam jedoch eben­falls zu dem Schluss, dass Leh­rer durch­aus ihren Schwer­punkt auf die Din­ge legen möch­ten, die unse­re Kin­der in einer digi­ta­len Welt benötigen.

Neue Tech­no­lo­gie im Klas­sen­zim­mer effi­zi­ent zu nut­zen bleibt immer eine Her­aus­for­de­rung, dar­über ent­steht erst gar kei­ne Dis­kus­si­on. Leh­rer brau­chen an die­ser Stel­le unse­re Unter­stüt­zung. Nur so kön­nen wir die Tech­no­lo­gie effi­zi­ent im Klas­sen­zim­mer ein­set­zen und das Bes­te aus ihr her­aus­ho­len – mit Wis­sen und Ver­trau­en in die eige­nen Fähigkeiten.
Im Gegen­zug dazu kön­nen wir die jün­ge­re Genera­ti­on auf den digi­ta­len Markt vor­be­rei­ten, in dem sie spä­ter arbei­ten wer­den. Erst im Team tra­gen die rich­ti­gen Unter­richts­me­tho­den mit der bes­ten Tech­no­lo­gie dazu bei, unse­re Schü­ler auf eine digi­ta­le Welt vorzubereiten.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Story Page