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Digital nachhaltiger leben: Fujitsu engagiert sich beim Digital-Gipfel 2020

Digital nachhaltiger leben: Fujitsu engagiert sich beim Digital-Gipfel 2020
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Der Digital-Gipfel und seine Arbeitsweise

Die Digi­ta­li­sie­rung betrifft uns alle: Unter­neh­men, Wis­sen­schaft, Gesell­schaft und auch alle Bürger*innen. Der Digi­tal-Gip­fel ist die zen­tra­le Platt­form zur gemein­sa­men Gestal­tung eines zukunfts­fä­hi­gen Rah­mens für den wei­te­ren digi­ta­len Wandel.

Die zen­tra­len Hand­lungs­fel­der wer­den dabei in zehn the­ma­ti­schen Platt­for­men auf­ge­grif­fen. In den Platt­for­men und ihren Unter- bzw. Fokus­grup­pen erar­bei­ten Vertreter*innen aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Gesell­schaft wäh­rend des gan­zen Jah­res Pro­jek­te, Ver­an­stal­tun­gen und Initia­ti­ven, die die Digi­ta­li­sie­rung in allen Berei­chen unter­stüt­zen und ver­bes­sern sol­len. Am Gip­fel­tag wer­den die Arbeits­er­geb­nis­se dann prä­sen­tiert, Trends vor­ge­stellt und digi­tal­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen und Lösungs­an­sät­ze dis­ku­tiert. Die feder­füh­ren­de Gesamt­ko­or­di­na­ti­on liegt beim Bundeswirtschaftsministerium.

Die zehn Platt­for­men (Feder­füh­rung):

Was macht Fujitsu in Plattform 6?

Fuji­tsu enga­giert sich ins­be­son­de­re in der Platt­form 6: „Digi­ta­le Ver­wal­tung und Öffent­li­che IT”. Juan Perea Rodrí­guez, Head of Public Sec­tor, Fuji­tsu Cen­tral Euro­pe, ist Mit­glied der Che­frun­de und Isa­bel Netz­band, Head of Govern­men­tal Rela­ti­on CE, Fuji­tsu, ist Sher­pa­ni. Feder­füh­rend sind Staats­se­kre­tär Dr. Mar­kus Rich­ter vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern und Marc Rein­hardt, Prä­si­di­ums­mit­glied der Initia­ti­ve D21.

Fujitsu engagiert sich insbesondere in der Plattform 6: "Digitale Verwaltung und Öffentliche IT".Die Platt­form 6 fokus­siert sich auf die Schaf­fung eines brei­ten und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Ange­bots digi­ta­ler Behör­den­diens­te in Deutsch­land und stärkt dadurch die Wirt­schaft­lich­keit, Effi­zi­enz und Bürger*innen-Nähe. Ein moder­nes und flä­chen­de­cken­des digi­ta­les Ange­bot des Staa­tes ist unum­gäng­lich, damit Deutsch­land eine Spit­zen­po­si­ti­on im euro­päi­schen eGo­vernment erreicht. Dabei geht es nicht nur um die Ana­ly­se von Digi­ta­li­sie­rungs­po­ten­zia­len, son­dern auch um eine kla­re Anwen­der­fo­kus­sie­rung und um Maß­nah­men zur Akzep­tanz­stei­ge­rung. In der Platt­form wer­den Arbeits­pa­ke­te zu wech­seln­den, zeit­lich befris­te­ten Schwer­punkt­the­men erarbeitet.

„Natür­lich hat Coro­na unse­re dies­jäh­ri­ge Arbeit in der Platt­form sehr beein­flusst: die Hand­lungs­fä­hig­keit des Staa­tes in Zei­ten von Pan­de­mien bzw. all­ge­mein in Kri­sen (Coro­na als nicht sin­gu­lä­res Ereig­nis begrei­fen)”, stellt Isa­bel Netz­band, Head of Govern­men­tal Rela­ti­on Cen­tral Euro­pe, Fuji­tsu, fest. „Es ist noch ein­mal sehr deut­lich gewor­den, dass eine Kri­se wie Coro­na ohne leis­tungs­fä­hi­ge IT-Infra­struk­tur nicht zu bewäl­ti­gen ist”, ist sie sich wei­ter sicher. „Beson­de­res Augen­merk haben wir auf digi­ta­le Diens­te gelegt, die auf Daten basie­ren – die Nut­zung von Daten der öffent­li­chen Ver­wal­tung bie­tet ein gro­ßes Poten­zi­al und kann Grund­la­ge für poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen sein.” Daten sor­gen für Trans­pa­renz und machen Hand­lungs­be­dar­fe schnell deut­lich (z.B. Kran­ken­haus­ka­pa­zi­tä­ten, Mate­ri­al­eng­päs­se etc.). Dash­boards ermög­li­chen eine über­sicht­li­che Darstellung.

Der Digital-Gipfel 2020

Der Digi­tal-Gip­fel 2020 fin­det am 30. Novem­ber und 1. Dezem­ber rein vir­tu­ell unter dem Mot­to „Digi­tal nach­hal­ti­ger leben” statt. Das gro­ße Netz­werk rund um den Digi­tal-Gip­fel beschäf­tigt sich seit einem Jahr mit der Fra­ge, wie Digi­ta­li­sie­rung (noch bes­ser) zum Trei­ber und Unter­stüt­zer von Nach­hal­tig­keit wer­den kann. In Ver­an­stal­tun­gen, durch Expo­na­te und Show­ca­ses wer­den Mög­lich­kei­ten zur Nach­ah­mung gezeigt, aber auch Anstoß für eige­ne Pro­jek­te ent­wi­ckelt, die die Welt mit Hil­fe digi­ta­ler Tech­no­lo­gien nach­hal­ti­ger machen kön­nen. Zur Nach­hal­tig­keit gehö­ren neben öko­lo­gi­schen auch öko­no­mi­sche und sozia­le Zie­le. Wirt­schafts­wachs­tum und Inno­va­ti­on gehö­ren genau­so zu einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung wie Kli­ma- und Umwelt­schutz oder die Bekämp­fung von Armut.

Digi­ta­le Tech­no­lo­gien machen die Ener­gie- und Ver­kehrs­wen­de erst mög­lich. Sie ermög­li­chen ener­gie- und res­sour­cen­spa­ren­de Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren, hel­fen mehr Kreis­lauf­wirt­schaft zu orga­ni­sie­ren, sor­gen für mehr Sicher­heit und ermög­li­chen älte­ren Men­schen ein län­ge­res, selbst­be­stimm­tes Leben in den eige­nen vier Wän­den. In der Land­wirt­schaft tra­gen digi­ta­le Anwen­dun­gen dazu bei, die Belas­tung von Böden und Grund­was­ser zu ver­rin­gern und die Bio­di­ver­si­tät zu steigern.

Die ver­schie­de­nen Platt­for­men wer­den beim Gip­fel die Ergeb­nis­se ihrer Arbei­ten vorstellen:

  • Mon­tag, 30. Novem­ber 2020: Am ers­ten Gip­fel­tag wer­den die Platt­for­men das Mot­to in mehr als 20 Ver­an­stal­tun­gen aus ihrer jewei­li­gen Per­spek­ti­ve beleuch­ten und ihre Arbeits­er­geb­nis­se vorstellen.
  • Diens­tag, 1. Dezem­ber 2020: Am zwei­ten Tag des Gip­fels dis­ku­tie­ren Vertreter*innen aus Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Gesell­schaft auf höchs­ter Ebe­ne Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung als Trei­ber einer nach­hal­ti­gen Wirt­schaft, Arbeits­welt, Bil­dung, Umwelt und Infrastruktur.

Sie kön­nen sich hier kos­ten­los für die Teil­nah­me an den Ver­an­stal­tun­gen im Live­stream regis­trie­ren.

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