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Dr. Rolf Werner spricht beim ersten deutsch-japanischen ICT-Dialog über Blockchain, AI und Industrie 4.0

Dr. Rolf Werner beim Germany - Japan ICT Business and Policy Dialogue auf der CeBIT 2018
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Es war eine Pre­miere. Im Mit­telpunkt standen die The­men Blockchain, AI und das Indus­tri­al Inter­net. Es ging um Schlüs­sel­tech­nolo­gien für die kün­ftige Entwick­lung Deutsch­land und Japans. Hochrangige Vertreter aus Poli­tik und Wirtschaft saßen bei dieser Pre­miere auf dem Messegelände in Han­nover an einem Tisch. Die Rede ist vom „Ger­many — Japan ICT Busi­ness and Pol­i­cy Dia­logue“. Ein­ge­laden hierzu hat­ten das Bun­desmin­is­teri­um für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Koop­er­a­tion mit dem japanis­chen „Min­istry for Inter­nal Affairs and Com­mu­ni­ca­tions“ (MIC).

Der Dia­log war Bestandteil von zweitägi­gen Kon­sul­ta­tio­nen der bei­den Min­is­te­rien. Bei der exk­lu­siv­en Ver­anstal­tung auf der CeBIT ging es darum, die Bedürfnisse der Unternehmen und Wirtschaft bei­der Staat­en aufzunehmen sowie wesentliche Entwick­lungstrends aufzu­greifen und zu iden­ti­fizieren. Auf dieser Basis wollen die beteiligten Min­is­te­rien geeignete Pro­gramme entwick­eln, um Wirtschaft und Wohl­stand in Deutsch­land und Japan weit­er voranzubrin­gen und Koop­er­a­tio­nen zwis­chen bei­den Län­dern zu fördern und auszubauen.

Ste­fan Schnorr, Leit­er der Abteilung Dig­i­tal- und Inno­va­tion­spoli­tik im BMWi, und Masahiko Tom­i­na­ga, Vizem­i­nis­ter im japanis­chen MIC, leit­eten den Dia­log und ermutigten die Unternehmen und Wirtschaftsver­bände dazu, sich stärk­er zu den wichtig­sten Inno­va­tion­s­the­men auszu­tauschen und voneinan­der zu ler­nen. Dabei sei es wichtig, ins­beson­dere auf die Chan­cen zu blick­en und nicht in erster Lin­ie auf Risiken.

Dr. Rolf Werner spricht über Blockchain beim Germany - Japan ICT Business and Policy DialogueDr. Rolf Wern­er, Vor­sitzen­der der Geschäfts­führung von Fujit­su, gab einen Impulsvor­trag zur Bedeu­tung wichtiger Zukun­ft­stech­nolo­gien für die Stan­dorte Deutsch­land und Japan und verdeut­lichte dies am Beispiel der Blockchain. Dabei erläuterte er, warum Blockchain eine Schlüs­sel­tech­nolo­gie für die Zukun­ft bei­der Volk­swirtschaften sei und zeigte dabei die Chan­cen sowie konkrete Anwen­dungs­felder auf, auch mit Blick auf die Bedeu­tung der indus­triellen Fer­ti­gung bei­der Export­na­tio­nen.

Weit­ere Kurzvorträge gab es zum aktuellen The­ma GDPR. Ins­beson­dere über die Her­aus­forderun­gen, aber auch den Nutzen der neuen Regelung für Wirtschaft und Ver­brauch­er bei­der Staat­en gab es span­nende Diskus­sio­nen. Dabei wurde auch der Frage nachge­gan­gen, inwieweit Poli­tik Erprobungsräume schaf­fen sollte, um neue Tech­nolo­gien trans­par­ent in einem geschützten Bere­ich im Praxi­sein­satz testen zu kön­nen.

Auch das The­ma Cyber­se­cu­ri­tiy fand großen Anklang. Hier stell­ten zunächst Unternehmensvertreter ihre Strate­gien vor und disku­tierten im Anschluss mit allen Beteiligten über die Her­aus­forderun­gen sowie poli­tis­che Hil­festel­lun­gen. Mit der Teil­nahme an dieser Ver­anstal­tung kon­nte Fujit­su wichtige Impulse zur Inno­va­tions- und Tech­nolo­giepoli­tik geben und wichtige Anre­gun­gen für die eige­nen Forschungs- und Entwick­lungsak­tiv­itäten mit­nehmen.

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