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Expert11: Der Digital Annealer für die Lösung komplexer Probleme

Expert11: Der Digital Annealer für die Lösung komplexer Probleme
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Es ist eine Pre­mie­re auf unse­rer exper­t11-Tour. Statt eines ein­zel­nen Fahr­gas­tes neh­men gleich zwei in unse­rem VW T1 Platz: Vik­to­ria Beh­rens und Mat­thi­as Hütt­ner, Exper­ten für Quan­ten­com­pu­ting. Bei solch einem kom­ple­xen The­ma kann es auch nichts scha­den, mehr als nur einen Exper­ten dabei zu haben.

Von unse­rem Fahr­zeug sind die bei­den gleich begeis­tert. Als wir sie im Ver­lauf des Inter­views nach ihren ers­ten Autos fra­gen, wird vor allem Mat­thi­as Hütt­ner ein wenig nost­al­gisch. Sein ers­ter Wagen war ein 18 Jah­re alter Renault 12. Dass er ihn von grau auf rot umla­ckier­te, brach­te ihm den Spitz­na­men „Red-Ost­block-Fer­ra­ri“ ein – eine Anspie­lung auf den bau­glei­chen, in Rumä­ni­en her­ge­stell­ten Dacia 1300. Rot war auch das ers­te Auto von Vik­to­ria Beh­rens: ein Ford Fies­ta.

Für die Digitale Transformation alle Beteiligten einbeziehen

Von Autos unter­schied­li­cher Genera­tio­nen kom­men unse­re bei­den Exper­ten schnell auf ein wei­te­res The­ma: Die Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Genera­tio­nen in Unter­neh­men. Gera­de bei grö­ße­ren Pro­jek­ten, wie der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on, müs­sen alle Mit­ar­bei­ter ein­be­zo­gen wer­den – die jün­ge­ren, aber auch die erfah­re­ne­ren. Das ist nicht immer ganz ein­fach, wie Mat­thi­as Hütt­ner weiß: „Es ist schon schwie­rig, da alle Inter­es­sen­la­gen über­ein­an­der zu brin­gen. Ich glau­be, das Wich­ti­ge ist ganz ein­fach, dass man es wirk­lich für jede Genera­ti­on so hand­hab­bar und erleb­bar machen muss, dass sie es auch ver­steht. Da ist jeder anders. Es muss halt intui­tiv nutz­bar sein. Das ist das Ziel, um wirk­lich jeden mit­neh­men zu können.“

Vik­to­ria Beh­rens ist bei Fuji­tsu sehr aktiv im Bereich der jun­gen Mit­ar­bei­ter: „Ich habe ein Next-Genera­ti­on-Netz­werk auf­ge­baut, ein glo­ba­les, mit über 500 Mit­glie­dern. Und das ist seit sechs Jah­ren aktiv. Und, ja, da haben wir täg­lich Kon­takt mit allen Mit­glie­dern weltweit.“

Zahlreiche Use Cases für den Digital Annealer

Als wir auf ihr Fach­ge­biet zu spre­chen kom­men, betont sie das gro­ße Poten­ti­al von Quan­ten­com­pu­ting, weist aber auch auf die Gren­zen hin – und die bereits vor­han­de­nen Lösungen:

Es gibt bereits Quan­ten­com­pu­ting. Doch da spie­len wir heut­zu­ta­ge nur, wir kön­nen noch gar kei­ne rich­ti­gen Cases errech­nen oder durch­füh­ren. Aber beim Quan­tum Inspi­red Com­pu­ting kann unse­re Digi­tal Annea­ler-Lösung schon Sze­na­ri­en ausrechnen.

Ein sol­ches Sze­na­rio ist das bekann­te „Tra­vel­ling Salesman“-Problem aus dem Bereich der kom­bi­na­to­ri­schen Opti­mie­rung. Wie kann eine Anzahl von Sta­tio­nen mög­lichst effi­zi­ent auf­ge­sucht wer­den – ohne dop­pel­te Besu­che und mit einer Ankunft am Aus­gangs­ort? Neben dem kür­zes­ten Weg kann dabei zum Bei­spiel die Prio­ri­tät auch auf dem öko­lo­gisch sinn­volls­ten liegen.

Expert11: Der Digital Annealer für die Lösung komplexer ProblemeDoch die Pro­ble­me, die der Digi­tal Annea­ler berech­nen kann, kön­nen noch weit­aus kom­ple­xer sein. Bei der Opti­mie­rung von Waren­häu­sern geht es bei­spiels­wei­se oft um die Ver­kür­zung der Dau­er, bis eine Bestel­lung aus dem Lager zusam­men­ge­stellt ist. Und wie kön­nen Ersatz­tei­le mög­lichst schnell und opti­mal an den Han­del aus­ge­lie­fert wer­den – auf mög­lichst kur­zen Wegen? Auch eine Anwen­dung in der Medi­zin ist denk­bar: Wel­che Mol­ke­kü­le pas­sen zusam­men, wel­che neu­en Medi­ka­men­te las­sen sich so entwickeln?

Für vie­le Unter­neh­men ist das The­ma Quan­ten­com­pu­ting noch rela­tiv abs­trakt. Hier kön­nen Use Cases zei­gen, wozu der Digi­tal Annea­ler in der Lage ist – und wel­che Ergeb­nis­se bereits erzielt wer­den konn­ten. Ist der Kun­de durch sol­che Use Cases vom Poten­ti­al des Digi­tal Annea­lers über­zeugt, geht es zunächst dar­um, den Ist-Zustand zu erfas­sen und das indi­vi­du­el­le Pro­blem zu ver­ste­hen. Dar­auf auf­bau­end wer­den dann mög­li­che Anwen­dungs­sze­na­ri­en auf­ge­zeigt. Es gilt also, so Mat­thi­as Hütt­ner, die Schwach­stel­len zu fin­den – und dann zusam­men auf die Suche nach der Lösung zu gehen: „Und dann den Kun­den begeis­tern, gemein­sam mit uns den Weg zu gehen und Lösun­gen für die­se Pro­ble­me zu finden.“

Sprechen Sie persönlich mit unserer Expertin

Sie möch­ten Vik­to­ria Beh­rens per­sön­lich ken­nen­ler­nen und mit ihr dar­über spre­chen, wie Ihr Unter­neh­men vom FUJITSU Digi­tal Annea­ler pro­fi­tie­ren kann? Dann nut­zen Sie Ihre Chan­ce und buchen Sie Expert Talk Num­mer 23 auf dem Fuji­tsu Forum 2019.

Sie möch­ten noch mehr über unse­re bei­den Exper­ten und den Digi­tal Annea­ler erfah­ren und wis­sen, war­um Mat­thi­as Hütt­ner zum Inter­view einen Flach­mann mit­ge­bracht hat? Dann emp­feh­len wir Ihnen unser Video-Interview:

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