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Expert11: „on demand“ und Real Time – die Mobilität der Zukunft

Expert11: „on demand“ und Real Time – die Mobilität der Zukunft
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Mit ihren rund 50.000 Plät­zen ist die Com­merz­bank-Are­na im Frank­fur­ter Stadt­wald eines der zehn größ­ten Fuß­ball­sta­di­en Deutsch­lands. Zu Heim­spie­len des Fuß­ball­bun­des­li­gis­ten Ein­tracht Frank­furt wird sie zur Pil­ger­stät­te der Fans. Wel­ches Ziel wäre daher bes­ser geeig­net für eine Fahrt mit einem über­zeug­ten Ein­tracht-Fan? Doch zunächst holen wir Chris­tof Schleidt, Exper­te für Con­nec­ted Ser­vices Manufacturing/Automotive, am nahe­ge­le­ge­nen Bahn­hof „Sta­di­on“ ab.

Sofort ist unser Kol­le­ge von unse­rem VW T1 begeis­tert. Doch er muss zuge­ben, dass sein Herz eigent­lich an einem ganz ande­ren Fahr­zeug hängt: Dem nur 34PS-star­ken Fiat Pan­da, sei­nem ers­ten Auto. Schon damals spiel­te Fuß­ball eine wich­ti­ge Rol­le für ihn: „Wir ste­hen hier am Bahn­hof ‚Sta­di­on‘, frü­her hieß das Sport­feld. Von hier sind wir mit dem Fiat Pan­da dann Anfang der Neun­zi­ger zu Aus­wärts­fahr­ten auf­ge­bro­chen, vier Typen von mei­ner Sta­tur in dem klei­nen Fiat Pan­da. Das war Kult“, erin­nert er sich.

Die Zukunft liegt in Real Time-Anwendungen

Doch als wir auf sein Fach­ge­biet zu spre­chen kom­men, ist Chris­tof Schleidt wie­der ganz in der Gegen­wart – und schnell auch in der Zukunft: Es geht um Inno­va­tio­nen. In dem Start­up-Team, das er lei­tet, geht es für ihn dar­um, Din­ge „ein­fach mal anders“ zu machen. Dabei ist es egal, ob das tech­ni­sche Inno­va­tio­nen oder neue Geschäfts­mo­del­le im Bereich Manu­fac­tu­ring und der Auto­mo­bil­in­dus­trie sind.

Ein gro­ßes The­ma ist immer die Ver­net­zung: zum Bei­spiel zwi­schen Auto­mo­bi­len, Mobi­li­tät und Städ­ten – den Smart Cities. Beson­ders im Bereich Real Time liegt dabei ein hohes Inno­va­ti­ons­po­ten­ti­al. Für vie­le The­men steht heut­zu­ta­ge noch nicht genü­gend Rechen­leis­tung zur Ver­fü­gung. Wich­tig wird die­se jedoch bei kom­ple­xen Ent­schei­dun­gen wie der Flot­ten­po­si­tio­nie­rung, wie Chris­tof Schleidt fest­hält:

Wenn ich für die Berech­nung einer Flot­ten­po­si­tio­nie­rung meh­re­re Stun­den brau­che, dann brau­che ich auch kei­ne Echt­zeit­da­ten über Ver­kehrs­si­tua­tio­nen. Denn wenn ich fer­tig gerech­net habe, hat sich die Situa­ti­on wie­der ver­än­dert. Dann ist der Zug abge­fah­ren, sozu­sa­gen.

Dafür wird viel Rechen­power benö­tigt. Die zugrun­de lie­gen­de Tech­no­lo­gie muss ein kom­ple­xes Sys­tem aus vie­len Varia­blen opti­mie­ren kön­nen, im Ide­al­fall auch wie­der in Real Time – und bewegt sich damit im Bereich einer Brü­cken­tech­no­lo­gie hin zum Quan­ten­com­pu­ting. Da die­se jedoch – im Gegen­satz zum Quan­ten­com­pu­ting – bereits heu­te ope­ra­tiv ver­füg­bar ist, bie­ten sich schon jetzt kom­plett neue Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten, die bis­her nicht sinn­voll abbild­bar waren.

Mobilität als entspannte, einheitliche Reise

Wie sieht nun aber die Mobi­li­tät der Zukunft aus? Das gro­ße Stich­wort ist „Mul­ti­moda­li­tät“ – oder auch „on demand“. Die Ver­kehrs­trä­ger müs­sen stär­ker zusam­men­wach­sen, um am Ende eine naht­lo­se Mobi­li­tät mit einem hohen Grad an Indi­vi­dua­li­tät zu ermög­li­chen. Ein Sze­na­rio, wie das fol­gen­de, wäre dabei die Ide­al­vor­stel­lung: Der Mensch fährt mit einem Car Sharing-Fahr­zeug von zu Hau­se zum Bahn­hof. Dort nimmt er den Zug zum nächs­ten Bahn­hof und kann am Ziel­ort die letz­te Etap­pe mit einem wei­te­ren Auto, einem Fahr­rad, einem E‑Roller oder ähn­li­chem zurück­le­gen. Grund­le­gend ist dabei eine auf­ein­an­der abge­stimm­te Tak­tung, die am Ende zu einer ent­spann­ten, ein­heit­li­chen Rei­se führt. Digi­ta­li­sie­rung, Daten und Infor­ma­tio­nen spie­len dafür eine ganz wich­ti­ge Rol­le – und wie­der ein­mal die Bereit­stel­lung die­ser in Real Time.

Sprechen Sie persönlich mit unserem Experten

Mitt­ler­wei­le sind wir an der Com­merz­bank-Are­na ange­kom­men, wo Chris­tof Schleidt gleich eines fest­hält: Für einen ech­ten Ein­tracht-Fan han­delt es sich noch immer um das Wald­sta­di­on – und wird es immer blei­ben.

Sie möch­ten unse­ren Exper­ten per­sön­lich ken­nen­ler­nen und mit ihm über Inno­va­tio­nen, neue Geschäfts­mo­del­le und die Optio­nen für Ihr Unter­neh­men spre­chen? Dann nut­zen Sie Ihre Chan­ce und buchen Sie Expert Talk Num­mer 22 auf dem Fuji­tsu Forum 2019.

Sie möch­ten bis dahin noch mehr zu Chris­tof Schleidt, sei­ner Fuß­ball-Lei­den­schaft und natür­lich auch über die Mobi­li­tät der Zukunft erfah­ren? Dann emp­feh­len wir Ihnen unser Video.


Alle Bei­trä­ge die­ser Serie fin­den Sie übri­gens unter dem Schlag­wort „expert11“ hier in Fuji­tsu Aktu­ell.

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