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Hilft Ihre IT-Landschaft Ihren Mitarbeitern dabei, die Digitalisierung aktiv mitzugestalten?

IT für die digitalisierte Bildung
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die meis­ten jun­gen Leu­te kön­nen sich ein Leben ohne Smart­pho­ne, Inter­net­zu­gang und Note­book gar nicht mehr vor­stel­len. Sie sind mit die­sen Tech­no­lo­gien groß gewor­den und erwar­ten in allen Lebens­be­rei­chen digi­ta­le Spit­zen­leis­tun­gen. Dies steht in kras­sem Gegen­satz zu der Art und Wei­se, wie das Bil­dungs­we­sen noch vor weni­gen Jah­ren funk­tio­nier­te, und eröff­net allen Bil­dungs­an­bie­tern span­nen­de neue Mög­lich­kei­ten.  

Die digi­ta­le Kluft hat in der Aus­bil­dung und am Arbeits­platz schwe­re Fol­gen: In Groß­bri­tan­ni­en führt sie zum Bei­spiel zu einem BIP-Ver­lust von unge­fähr 63 Mrd. Bri­ti­schen Pfund pro Jahr und in der US-Wirt­schaft schla­gen die Pro­duk­ti­vi­täts­ein­bu­ßen, die durch feh­len­de digi­ta­le Kennt­nis­se ver­ur­sacht wer­den, jähr­lich mit 1 Bil­li­on US Dol­lar zu Buche. Es ist des­halb unver­zicht­bar, dass Bil­dung und Indus­trie zuein­an­der fin­den, um den Schü­lern und Stu­die­ren­den die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung für eine erfolg­rei­che digi­ta­le Zukunft zukom­men zu lassen. 

Nun ist es aber so, dass Lehr­kräf­te und ande­re Mit­ar­bei­ter im Bil­dungs­we­sen bereits genug zu tun haben, auch ohne zusätz­li­che Arbei­ten zu über­neh­men. Man kann nicht von ihnen erwar­ten, dass sie sich um alles küm­mern. Vor allem nicht ohne die rich­ti­ge Unterstützung.

Wir woll­ten der Sache auf den Grund gehen und führ­ten eine welt­wei­te Unter­su­chung aller Bil­dungs­ebe­nen durch, um her­aus­zu­fin­den, auf wel­che Wei­se die Leh­re von der Digi­ta­li­sie­rung betrof­fen ist.

Bildungsanbieter wissen, was sie zu tun haben

Es ist nicht so, als wür­den die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ein­fach ihren Kopf in den Sand ste­cken. 88 % der Befrag­ten geben an, dass Tech­no­lo­gie uner­läss­lich ist, um Lern­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen, die allen zur Ver­fü­gung ste­hen. 92 % sind der Mei­nung, dass Tech­no­lo­gie eine wich­ti­ge Rol­le im Wett­be­werb mit ande­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen spielt.

Schu­len, Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten wis­sen also, dass sie eine Ver­pflich­tung zu erfül­len haben, nicht nur ihren Schü­lern und Stu­die­ren­den gegen­über, son­dern auch für den Erfolg ihrer Ein­rich­tun­gen. 77 % der Bil­dungs­ein­rich­tun­gen möch­ten in den nächs­ten fünf Jah­ren den Ruf eines digi­ta­len Exzel­lenz­zen­trums erlan­gen. Tat­säch­lich machen sie gute Fort­schrit­te: In den letz­ten zwölf Mona­ten haben 80 % in WLAN und 71 % in Note­books investiert. 

Förderung von Lehrern, Dozenten und anderen Beschäftigten 

Wenn wir den Schü­lern und Stu­die­ren­den die Aus­bil­dung und Fähig­kei­ten ermög­li­chen wol­len, die sie erfolg­reich machen, müs­sen wir die Kluft hin­sicht­lich der digi­ta­len Kom­pe­ten­zen ver­rin­gern: 78 % der IT-Ver­ant­wort­li­chen geben an, dass das Niveau der tech­ni­schen Fer­tig­kei­ten bei den Lehr­kräf­ten sehr stark vari­iert.

Es exis­tiert eine deut­li­che digi­ta­le Kluft an höhe­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. 83 % der Stu­die­ren­den ver­fü­gen über eine her­vor­ra­gen­de oder gute digi­ta­le Kom­pe­tenz, wäh­rend nur 1 % schlecht abschnei­det. Dage­gen müs­sen sich noch 34 % der Lehr­kräf­te und ande­ren Beschäf­tig­ten im Bil­dungs­we­sen fort­ge­schrit­te­ne Fähig­kei­ten aneig­nen. Das ist bei vol­len Stun­den­plä­nen kei­ne Überraschung. 

Es sind aber nicht nur die Lehr- und Hilfs­kräf­te, die mehr Hil­fe brau­chen. Selbst die IT-Fach­kräf­te benö­ti­gen manch­mal Unter­stüt­zung: 54 % der IT-Abtei­lun­gen geben an, dass die beschränk­ten IT-Res­sour­cen oder das feh­len­de Per­so­nal ihre größ­te Her­aus­for­de­rung dar­stel­len, wäh­rend 51 % das Schritt­hal­ten mit dem tech­no­lo­gi­schen Wan­del anfüh­ren. 65% der IT-Abtei­lun­gen geben an, dass sie Hil­fe bei der Wahl der rich­ti­gen Kom­bi­na­ti­on von Gerä­ten, Infra­struk­tur und Anwen­dun­gen benötigen. 

Wie sieht die Zukunft des digitalen Lernens in den Klassenzimmern aus?

Schu­len, Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len sind zwar bestrebt, digi­ta­le Lösun­gen ein­zu­füh­ren, die tat­säch­li­che Aus­füh­rung ist jedoch eine ande­re Ange­le­gen­heit. Um ihre Zie­le zu errei­chen, müs­sen die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen die Vor­aus­set­zun­gen für einen ver­netz­ten, siche­ren Cam­pus schaf­fen. Sie müs­sen sich über die För­de­rung der Bil­dungs­tech­no­lo­gie und die Inves­ti­ti­ons­be­rei­che klar wer­den. Und sie müs­sen ihre Mit­ar­bei­ter dazu befä­hi­gen, IT auf inno­va­ti­ve und anspre­chen­de Wei­se einzusetzen.

Es kann schwie­rig sein, all dies zusätz­lich zu ihren ande­ren Auf­ga­ben und Ver­pflich­tun­gen zu erle­di­gen. Des­halb geben 79 % der Befrag­ten an, dass sie auf exter­ne Unter­stüt­zung set­zen würden. 

Wenn Sie mehr über die Lage der digi­ta­len Bil­dung auf der gan­zen Welt erfah­ren möch­ten, laden Sie unse­ren eng­lisch­spra­chi­gen For­schungs­be­richt „The Road to Digi­tal Lear­ning“ her­un­ter.

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