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Interview mit Steffen Müter und Dr. Christof Benecke: Wie der FUJITSU Service Hub das Thema Managed IT-Services neu definiert

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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die Inte­gra­ti­on von IT-Ser­vices in hybri­de sowie Mul­ti-Cloud-Umge­bun­gen ist mit dem FUJITSU Ser­vice Hub spie­lend ein­fach. Er ermög­licht es Unter­neh­men, IT-Res­sour­cen auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se zu inte­grie­ren, zu orches­trie­ren und zu auto­ma­ti­sie­ren — so kom­for­ta­bel wie die Bestel­lung im Online­shop. Im Gespräch geben Stef­fen Müter, Head of Ser­vice Cen­tral & Eas­tern Euro­pe, und Dr. Chris­tof Ben­ecke, Head of Ser­vice Port­fo­lio & Stra­te­gy, Ein­bli­cke in die neue Welt der Mana­ged IT-Ser­vices und beleuch­ten Vor­tei­le sowie Hintergründe.

Der Trend zu Hybrid IT und Multi-Cloud-Umgebungen führt zu einer deutlich höheren Komplexität. Einer Komplexität, der viele Unternehmen nicht gewachsen sind. Gibt es einen Weg, sie aufzulösen?

Chris­toph Ben­ecke: Auf­lö­sen lässt sich die Kom­ple­xi­tät nicht – aber so ver­la­gern, dass sie für die Nutzer*innen unmerk­lich wird. Dafür braucht es ers­tens eine Platt­form, die wie ein Adap­ter unter­schied­li­che Diens­te sowohl aus der eige­nen IT, Pro­vi­der-IT und von Hypersca­lern inte­grie­ren und ver­bin­den kann. Zwei­tens braucht es eine neue Art des Ser­vice-Manage­ments, das die Bereit­stel­lung und Nut­zung der Diens­te schnel­ler, ein­fa­cher und siche­rer macht, Stich­wort Kon­su­mier­bar­keit. Dass bei­des in einer Lösung gelingt, zeigt der FUJITSU Ser­vice Hub. Er ist sowohl eine Mul­ti-Cloud-Platt­form für die Inte­gra­ti­on und Orches­trie­rung unter­schied­li­cher Ser­vices als auch gleich­zei­tig das One-Stop-Shop-Erleb­nis für die User*innen.

Stef­fen Müter: Wie die ein­zel­nen Diens­te tech­nisch inte­griert und kon­fi­gu­riert wer­den, dar­um müs­sen sich die Anwender*innen nicht mehr küm­mern. Sie nut­zen die Ser­vices ein­fach so, wie es der jewei­li­ge Busi­ness Case ver­langt und ska­lie­ren sie nach Bedarf. Die Kom­ple­xi­tät ist zwar wei­ter­hin da, liegt aber bei uns.

Portrait Steffen Mueter
Stef­fen Müter, Head of Ser­vice Cen­tral & Eas­tern Euro­pe bei Fuji­tsu: „In sei­ner dis­rup­ti­ven Wir­kung ist der Ser­vice Hub so bedeu­tend für das IT-Geschäft, wie es der App-Store für das Smart­pho­ne war.”

Der FUJITSU Service Hub eröffnet Unternehmen also eine völlig neue Perspektive?

Stef­fen Müter: Abso­lut. Kei­ne ande­re Platt­form für Mana­ged IT-Ser­vices ver­fügt über eine ver­gleich­ba­re Leis­tungs­brei­te und solch star­ke Vor­tei­le. Mehr noch: In sei­ner dis­rup­ti­ven Wir­kung ist der Ser­vice Hub so bedeu­tend für das IT-Geschäft, wie es der App-Store für das Smart­pho­ne war. Er besei­tigt die Nach­tei­le bestehen­der hybri­der IT-Sys­te­me und hebt ihre Mög­lich­kei­ten auf ein völ­lig neu­es Level. Will ein Unter­neh­men bei­spiels­wei­se eine Mul­ti-Cloud-Stra­te­gie umset­zen, muss es Cloud-Ser­vices unter­schied­li­cher Pro­vi­der mit der eige­nen IT inte­grie­ren und zen­tral ver­wal­ten. Ein Unter­fan­gen, das spe­zi­el­le Kennt­nis­se und vor allem sehr viel Zeit erfor­dert. Hier über­neh­men wir und ver­kür­zen die Bereit­stel­lungs­zeit etwa eines Mana­ged SAP-Sys­tems von Wochen auf Tage.

Chris­tof Ben­ecke: Der FUJITSU Ser­vice Hub redu­ziert nicht nur gene­rell die Kom­ple­xi­tät der Digi­ta­li­sie­rung und beschleu­nigt die Nut­zung von Appli­ka­tio­nen und Ser­vices, son­dern hat auch direk­te Aus­wir­kun­gen auf Unter­neh­men – allen vor­an auf IT-Abtei­lung und CIO. Wäh­rend Fach­ab­tei­lun­gen die IT mehr und mehr gestal­ten, wer­den IT-Leiter*innen zu Ressourcenmanager*innen. Der FUJITSU Ser­vice Hub dient dabei als intel­li­gen­te Platt­form, mit deren Hil­fe Fach­ab­tei­lun­gen in die Lage ver­setzt wer­den, fle­xi­bel all jene Diens­te und Ser­vices zu nut­zen, die sie im Tages­ge­schäft benö­ti­gen. Gleich­zei­tig behal­ten IT-Leiter*innen den Über­blick und damit die vol­le Kon­trol­le. Daten­schutz und IT-Com­pli­an­ce blei­ben gewährt. Schat­ten-IT spielt kei­ne Rol­le mehr. Das gibt allen Betei­lig­ten die Zeit und die Mög­lich­keit, die Digi­ta­li­sie­rungs­rei­se des Unter­neh­mens aktiv zu gestal­ten und es fit für die Zukunft zu machen. Sprich: als Inno­va­ti­ons­trei­ber zu agie­ren.

Portrait Christof Benecke
Dr. Chris­tof Ben­ecke, Head of Ser­vice Port­fo­lio & Stra­te­gy bei Fuji­tsu: „Der FUJITSU Ser­vice Hub bedeu­tet für Fuji­tsu einen Tech­no­lo­gie- und Kulturwandel.”

Der FUJITSU Service Hub wird vieles ändern. Was bedeutet diese Innovation für Fujitsu? Wie lässt sich ein Projekt dieser Größenordnung und Tragweite umsetzten?

Chris­tof Ben­ecke: Bei der Ent­wick­lung des Ser­vice Hubs setz­ten wir auf einen voll­stän­di­gen Green­field-Ansatz. Das gab uns die Frei­heits­gra­de, die wir benö­tig­ten, um ein solch kom­ple­xes Sta­te-of-the-art-Pro­jekt umzu­set­zen. Genau­so wie für unse­re Kund*innen bedeu­tet der FUJITSU Ser­vice Hub auch für uns als Fuji­tsu einen Tech­no­lo­gie- und Kul­tur­wan­del. Schließ­lich ist ein so hoch­kom­ple­xes, weg­wei­sen­des Pro­jekt nur mit einer ent­spre­chen­den Denk- und Arbeits­wei­se umsetz­bar. Dabei haben wir von Anfang an auf eine agi­le Metho­dik gesetzt. So ist es uns gelun­gen, die Kom­ple­xi­tät zu redu­zie­ren und gleich­zei­tig die Moti­va­ti­on hochzuhalten.

Stef­fen Müter: Jedem unse­rer Mit­ar­bei­ten­den ist es so mög­lich, mit­zu­ge­stal­ten und Ver­än­de­run­gen aktiv vor­an­zu­trei­ben. So ent­wi­ckeln wir den Ser­vice Hub lau­fend wei­ter, damit er inno­va­tiv bleibt, was Kern­tech­no­lo­gien, Fea­tures und Ser­vices angeht. Alle zwei bis drei Mona­te wird das Port­fo­lio, das im Ser­vice Hub bestell- und nutz­bar wird, künf­tig aktua­li­siert wer­den. Unter­neh­men erhal­ten so immer das Neus­te und Bes­te, das die IT für sie aktu­ell bereit­hält.

Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr über den FUJITSU Ser­vice Hub und  die neue Welt der kon­su­mier­ba­ren Mana­ged IT-Ser­vices erfah­ren Sie in unse­rem Gui­de.

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