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Wie Sie mit Geschäftsanalytik das meiste aus Ihren Daten herausholen

Wie Sie mit Geschäftsanalytik das meiste aus Ihren Daten herausholen
Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Stel­len Sie sich ein­mal fol­gen­des vor: Die Mitarbeiter*innen eines Unter­neh­mens müs­sen in ihrer täg­li­chen Arbeit auf eine Viel­zahl von Daten zurück­grei­fen. Infor­ma­tio­nen zu Pro­duk­ten, Kon­takt­da­ten, Kos­ten bestimm­ter Dienst­leis­tun­gen, Kun­den­da­ten oder ähn­li­ches wer­den für vie­le – oder auch alle – Auf­ga­ben benö­tigt, die so im Lau­fe eines Tages anfal­len. Die­se Situa­ti­on könn­te Ihnen sogar aus Ihrem All­tag bekannt vorkommen.

Nun ist es in unse­rem Bei­spiel-Unter­neh­men lei­der der Fall, dass ein gro­ßer Teil der Daten nur auf Papier vor­liegt und nicht digi­tal. Für jede Infor­ma­ti­on, die sie benö­ti­gen, müs­sen die Mitarbeiter*innen einen oder meh­re­re Ord­ner vol­ler Papier her­vor­ho­len. Dann heißt es, zur rich­ti­gen Stel­le zu blät­tern und die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zusam­men­zu­tra­gen. Gera­de bei kom­ple­xen Sach­ver­hal­ten ist das eine müh­se­li­ge und zeit­auf­wän­di­ge Ange­le­gen­heit. Die­se Zeit könn­ten die Mitarbeiter*innen sicher­lich bes­ser nutzen.

Wir kön­nen Ihnen ver­ra­ten: das geht auch anders – mit Geschäfts­ana­ly­tik. Geschäfts­ana­ly­tik, im eng­li­schen als „Busi­ness Intel­li­gence” bezeich­net, beschreibt die Fähig­keit eines Unter­neh­mens, den maxi­ma­len Wert aus sei­nen Daten zu gene­rie­ren. Gleich­zei­tig umfasst sie die Mög­lich­keit, fle­xi­ble Infor­ma­ti­ons­we­ge zu erstel­len, um alle Mitarbeiter*innen in jeder Situa­ti­on zu unterstützen.

Warum Geschäftsanalytik so wichtig ist

Warum Geschäftsanalytik so wichtig istDie opti­ma­le Nut­zung der vor­han­de­nen Daten ermög­licht es dabei, intel­li­gen­te Pro­zes­se zu ent­wi­ckeln, die alle Berei­che umfas­sen – von der Unter­neh­mens­struk­tur über Bezie­hun­gen zu Inter­es­sen­ver­tre­tern bis hin zu stra­te­gi­schen Pro­zes­sen und dem Wis­sens­ka­pi­tal. So kann ein Unter­neh­men bes­ser auf Kun­den­an­for­de­run­gen reagie­ren, effi­zi­en­ter arbei­ten und am Ende die Pro­duk­ti­vi­tät deut­lich stei­gern. Außer­dem hel­fen die Infor­ma­tio­nen, die mit­tels Geschäfts­ana­ly­tik extra­hiert wer­den dabei, wich­ti­ge Rück­schlüs­se zu zie­hen und Ent­schei­dun­gen auf eine soli­de Basis zu stel­len. Das ermög­licht es dann auch, nicht nur reak­tiv die jewei­li­ge Stra­te­gie an die schnell­le­bi­ge Unter­neh­mensum­ge­bung anzu­pas­sen – son­dern auch pro­ak­tiv zu handeln.

Wie Sie zu einer opti­ma­len Geschäfts­ana­ly­tik kom­men, zeigt nun ein For­schungs­be­richt unse­rer Kon­zern­toch­ter PFU (EMEA) Limi­ted: „So ver­hilft die Daten­er­he­bung zum Erfolg bei der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on. Fuji­tsu Image Scan­ners For­schungs­be­richt zur Geschäfts­ana­ly­tik – 2020″. Der Bericht basiert dabei auf der unab­hän­gi­gen For­schungs­ar­beit von B2B Inter­na­tio­nal und greift auf eine Umfra­ge unter mehr als 1.200 Entscheidungsträgern*innen aus den Berei­chen Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und Wirt­schaft in ganz Euro­pa zurück.

Die ersten Schritte

Der Bericht gibt auch Ant­wor­ten auf die wohl wich­tigs­te Fra­ge: Wie geht’s los? Das Ziel ist klar: Mehr Geschäfts­ana­ly­tik, die für den Erfolg des Unter­neh­mens sorgt. Aber wel­che Schrit­te sind auf dem Weg dort­hin notwendig?

Oft­mals hakt es bereits zu Beginn. Vie­le Unter­neh­men haben kei­nen genau­en Über­blick, wel­che Daten bereits sys­te­ma­tisch erfasst und genutzt wer­den und wel­che unge­nutzt ruhen. Oft­mals wer­den sie erho­ben, lie­gen aber zum Bei­spiel nicht elek­tro­nisch vor – und sind damit nur sehr ein­ge­schränkt verwertbar.

Wenn Sie über­le­gen, Ihre Geschäfts­ana­ly­tik zu opti­mie­ren, ist zum Start vor allem eins wich­tig: Schät­zen Sie Ihre aktu­el­le Situa­ti­on rich­tig ein. Gibt es bereits eine unter­neh­mens­über­grei­fen­de Stra­te­gie, um Daten und Infor­ma­tio­nen zu erfas­sen und frei­zu­ge­ben? Falls nicht, ist das ein guter Zeit­punkt, eine von Beginn an ziel­ge­rich­te­te und sau­be­re Stra­te­gie zu ent­wi­ckeln. Doch auch wenn bereits Ansät­ze exis­tie­ren, stel­len Sie sich ruhig wei­te­re Fra­gen, die ins Detail gehen: Wie ver­wen­den Sie Daten? Wer­den Ihre Mitarbeiter*innen durch die­se unter­stützt oder von schwer zu hand­ha­ben­den Pro­zes­sen auf­ge­hal­ten? Wie schafft Ihr Unter­neh­men Wer­te? Von den Ant­wor­ten auf die­se grund­le­gen­den Fra­gen hängt es nun ab, wo viel­leicht alles schon gut läuft – und wo Sie nach­bes­sern sollten.

Den richtigen Weg finden

Den richtigen Weg findenWenn die Aus­gangs­la­ge klar ist, gilt es, den rich­ti­gen Weg zum gewünsch­ten Ziel zu fin­den. Ganz gleich, ob Sie mehr Wachs­tum, eine höhe­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit oder die opti­ma­le Nut­zung von Big Data errei­chen wol­len – es hängt von Ihrem indi­vi­du­el­len Ziel ab, wie Sie Ihre Daten am bes­ten nut­zen und die­se auf­be­rei­ten müs­sen. Stel­len Sie sich dafür wei­te­re Fra­gen: Bestehen bei Ihnen gene­rell unnö­tig kom­ple­xe Pro­zes­se? Wie kön­nen Sie bes­ser mit Kun­den inter­agie­ren und Wis­sen wei­ter­ge­ben? Kos­ten Sie lang­sa­me Ent­schei­dun­gen bares Geld? Das sind dann die Punk­te, an denen Sie anset­zen sollten.

Viel­leicht wird es Ihnen wie vie­len ande­ren gehen: Für mehr als 50 % der für den For­schungs­be­richt Befrag­ten waren das Unter­neh­mens­wachs­tum und der Erhalt der Wett­be­werbs­fä­hig­keit die Haupt­zie­le. Wei­te­re Grün­de waren Kos­ten­ef­fi­zi­enz (27 %) und die Nut­zung von Big Data (20 %). Knapp ein Drit­tel der Ant­wor­ten­den gab des Wei­te­ren an, eine Ver­ein­fa­chung der Pro­zes­se und somit eine Ver­bes­se­rung der Pro­duk­ti­vi­tät anzustreben.

In der Befra­gung wur­den auch die Her­aus­for­de­run­gen deut­lich, die auf dem Weg war­ten. Viel­leicht haben Sie sich bereits einer davon stel­len müs­sen – oder sehen schon jetzt, dass die­se bei Ihnen eben­falls auf­tre­ten kann. 44 % der befrag­ten Entscheidungsträger*innen sahen Pro­ble­me, in ihrem Unter­neh­men eine Men­ta­li­tät der tech­no­lo­gi­schen Inno­va­ti­on zu för­dern. Außer­dem kön­nen feh­len­de Kennt­nis­se (27 %), die Ein­hal­tung gesetz­li­cher Bestim­mun­gen (27 %) oder anfäng­li­che Inves­ti­ti­ons­kos­ten (24 %) Hin­der­nis­se dar­stel­len. Ein Drit­tel sah zudem Risi­ken bezüg­lich Cybersicherheit.

Einen Plan haben

So groß die Her­aus­for­de­run­gen zu Beginn oft schei­nen – sie zu ken­nen ist bereits der ers­te Schritt, um ihnen erfolg­reich zu begeg­nen. Denn wenn die Stol­per­stei­ne bekannt sind, kön­nen Sie die­se in einen kla­ren, indi­vi­du­ell ange­pass­ten und umsetz­ba­ren Plan berück­sich­ti­gen und Risi­ken minimieren.

Gene­rell emp­fiehlt es sich immer, auf die Unter­stüt­zung von Expert*innen und die pas­sen­den Tech­no­lo­gien zu set­zen. Schon in einer frü­hen Pha­se kön­nen Sie vom exter­nen Exper­ten­wis­sen deut­lich pro­fi­tie­ren. Spezialist*innen stel­len auf der Basis ihres Fach­wis­sens die rich­ti­gen Fra­gen, um Ihre aktu­el­le Situa­ti­on voll­stän­dig zu bewer­ten. Außer­dem sor­gen sie dafür, dass wich­ti­ge Schrit­te des Pro­zes­ses nicht über­se­hen werden.

Die­se Ein­stel­lung war auch unter den für den For­schungs­be­richt Befrag­ten weit ver­brei­tet. Knapp 60 % der Befrag­ten gaben an, bei Fra­gen zur Cyber­si­cher­heit Expert*innen her­an­zu­zie­hen. Außer­dem set­zen sie auf unab­hän­gi­ge Soft­ware­an­bie­ter (40 %) und Bera­tungs­fir­men (43 %).

Holen Sie sich Unterstützung – und die passenden Technologien

Holen Sie sich Unterstützung – und die passenden TechnologienGemein­sam mit den exter­nen Expert*innen fällt dann auch die Ent­schei­dung für die pas­sen­den Tech­no­lo­gien leichter.

Dabei müs­sen die Ver­än­de­run­gen nicht zwin­gend umfang­reich sein. Schon klei­ne Anpas­sun­gen kön­nen Gro­ßes bewir­ken. Wel­che Lösun­gen für Ihr Unter­neh­men die bes­ten sind, ist jeweils ganz indi­vi­du­ell. Manch­mal reicht es schon voll­kom­men, die Mitarbeiter*innen mit mobi­len Gerä­ten aus­zu­stat­ten, damit sie jeder­zeit Zugriff auf die bereits vor­han­de­nen Daten haben. Ein Blick auf die Stu­di­en­ergeb­nis­se zeigt eben­falls, wie viel­fäl­tig die ein­ge­setz­ten Tech­no­lo­gien sein kön­nen: Ein Groß­teil der Unter­neh­men nutzt Tech­no­lo­gien wie Lap­tops (64 %) und mobi­le End­ge­rä­te (55 %), oder Cloud-Sys­te­me (62 %). Gut ein Drit­tel setzt auf Künst­li­che Intelligenz.

Scanner für die Digitalisierung analoger Daten

Erin­nern Sie sich noch an unser Bei­spiel vom Anfang? Auch hier hel­fen die rich­ti­gen Tech­no­lo­gien einen ent­schei­den­den Schritt wei­ter. Im Bei­spiel-Unter­neh­men lagen die für die all­täg­li­che Arbeit so wich­ti­gen Daten bis­her pri­mär in ana­lo­ger Form vor und waren in ver­schie­de­nen Ord­nern ver­teilt. Die benö­tig­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men­zu­su­chen kos­te­te viel Zeit, die Pro­duk­ti­vi­tät litt.

Die Tech­no­lo­gie, die hier Abhil­fe schaf­fen kann, ist schein­bar sim­pel, aber effek­tiv: Scan­ner. Mit die­sen kön­nen die Unter­la­gen digi­ta­li­siert und die dar­in ent­hal­te­nen Infor­ma­tio­nen sys­te­ma­tisch auf­be­rei­tet wer­den. Mit der pas­sen­den Soft­ware und Hard­ware kön­nen die Mitarbeiter*innen dann im bes­ten Fall in Sekun­den­schnel­le auf die not­wen­di­gen Daten zugrei­fen – und so zum Bei­spiel Kun­den­an­for­de­run­gen schnel­ler und zufrie­den­stel­len­der beantworten.

Zuge­ge­ben, hier han­delt es sich um ein Extrem­bei­spiel. Es wird wohl nur noch weni­ge Unter­neh­men geben, die sich zu 100 % auf ana­lo­ge Daten ver­las­sen. Doch es zeigt, wie viel durch die rich­ti­ge Stra­te­gie und den geziel­ten Ein­satz von Tech­no­lo­gie erreicht wer­den kann.

Fazit

Mitt­ler­wei­le sind der Ein­satz von Tech­no­lo­gien und die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on eine Not­wen­dig­keit gewor­den. Den­noch stellt die­se Auf­ga­be vie­le Fir­men wei­ter­hin vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Mit der rich­ti­gen Her­an­ge­hens­wei­se und der Hil­fe von Expert*innen kön­nen Sie die­se über­win­den – und wich­ti­ge Schrit­te wie eine Digi­ta­li­sie­rung von Daten ermöglichen.

Wei­te­re Hil­fe­stel­lun­gen und Tipps sowie span­nen­de Ergeb­nis­se der Umfra­ge unter 1.200 füh­ren­den Unter­neh­men aus den Berei­chen Wirt­schaft und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie fin­den Sie im For­schungs­be­richt der PFU (EMEA) Limited.

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