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Wissenschaft trifft Wirtschaft: Die Osaka University Japan besucht die EnBW in Stuttgart

Wissenschaft trifft Wirtschaft
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wis­sen­schaft trifft Wirt­schaft: Der Kon­takt zwi­schen bei­den Sek­to­ren ist an sich nicht unge­wöhn­lich. Bei­de Sei­ten nut­zen gern die Gele­gen­heit, sich gegen­sei­tig zu inspi­rie­ren und vom Know-how ver­schie­de­ner Pro­jekt­part­ner zu pro­fi­tie­ren. Ver­an­stal­tun­gen wie die IT-Busi­ness meets Sci­ence an der TU Darm­stadt locken immer mehr Besu­cher an. Trotz­dem war die Anfra­ge von Keni­chi­ro Aoya­ma, Seni­or Mar­ke­ting Mana­ger, Fuji­tsu Tech­no­lo­gy Solu­ti­ons GmbH, etwas Beson­de­res. Fuji­tsu ist zwar eine japa­ni­sche Fir­ma, doch dass ein japa­ni­scher Wis­sen­schaft­ler sich für deut­sche Fir­men inter­es­siert und unser Account Manage­ment in Stutt­gart gleich einen Besuch orga­ni­siert, gab es bis­her nicht. Was die Auf­merk­sam­keit der japa­ni­schen Wis­sen­schaft erreg­te und wor­um es bei dem Besuch ging, erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel.

Deutsche Ingenieurskunst und japanische Green-IT

Pro­fes­sor Mori­to Matu­s­o­ka forscht an der berühm­ten Osa­ka Uni­ver­si­ty in Japan im Bereich Green-IT. Durch ein gemein­sa­mes For­schungs­pro­jekt mit Fuji­tsu zu ener­gie­ef­fi­zi­en­ten und nach­hal­ti­gen Rechen­zen­tren der Zukunft hat er Inter­es­se an erneu­er­ba­ren Ener­gien. Der Stand­ort Deutsch­land ist welt­be­rühmt für sei­ne Inge­nieurs­kunst. Pro­fes­sor Matu­s­o­ka woll­te mehr dar­über erfah­ren, wie deut­sche Kon­zer­ne erneu­er­ba­re Ener­gien nut­zen. Wir stell­ten ihm und sei­nem Team gern den Kon­takt zu unse­rem Kun­den EnBW Ener­gie Baden-Würt­tem­berg AG her. Der Kon­zern freu­te sich dar­auf, dem japa­ni­schen Wis­sen­schaft­ler von sei­ner Arbeit zu berich­ten.

Pro­fes­sor Mori­to Matsuo­ka besuch­te uns in Stutt­gart zusam­men mit Nao­ki Aiza­wa, Mana­ger of Taka­sa­go Ther­mal Engi­nee­ring Co., Ltd und Hidea­ki Fuji­ma­ki, Exe­cu­ti­ve Archi­tect bei Fuji­tsu Japan und eben­falls Pro­fes­sor an der Osa­ka Uni­ver­si­ty. Beim gemein­sa­men For­schungs­pro­jekt der Osa­ka Uni­ver­si­ty und Fuji­tsu geht es um erneu­er­ba­re Ener­gien und deren Ein­satz in den Rechen­zen­tren der Zukunft. Daher star­te­ten die Besu­cher ihre Tour im inno­va­ti­ven Fuji­tsu Rechen­zen­trum Neu­en­stadt. Beson­ders beein­druckt waren unse­re Gäs­te dort von der Fuji­tsu Palm­Se­cu­re™ Secu­ri­ty Lösung.

EnBW Zentrale in Karlsruhe
Die EnBW Zen­tra­le in Karls­ru­he

Danach ging es wei­ter zu unse­rem Kun­den EnBW Ener­gie Baden-Würt­tem­berg AG, der als hoch­mo­der­ner Ener­gie­kon­zern auf erneu­er­ba­re Ener­gien setzt. Vor allem die Ener­gie­ge­win­nung aus Wind­kraft baut das Unter­neh­men aktu­ell stark aus. Vor Ort stell­ten die Osa­ka Uni­ver­si­ty und Fuji­tsu zunächst ihr gemein­sa­mes Pro­jekt vor. Andre­as Flik, Exe­cu­ti­ve Advi­sor Uti­li­ties der EnBW Ener­gie Baden-Würt­tem­berg AG, prä­sen­tier­te die EnBW und berich­te­te von ihren Ansät­zen bei erneu­er­ba­ren Ener­gien, aktu­el­len Pro­jek­ten und den stra­te­gi­schen Plä­nen des Kon­zerns.

Außer­dem stell­te das Unter­neh­men inno­va­ti­ve Pro­duk­te und Lösun­gen zur Ener­gie­wen­de vor und infor­mier­te die Wis­sen­schaft­ler unter ande­rem über die deut­sche Ener­gie­wen­de und das Sec­tor Cou­pling. Auch über fle­xi­ble Power-to-Heat Model­le und über SM!GHT, die Stra­ßen­la­ter­ne der Zukunft, erfuh­ren die Gäs­te nähe­res.

Die anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on über den Ener­gie­ver­brauch von Rechen­zen­tren und den Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gie war sehr ange­regt. Bei­de Sei­ten gin­gen mit neu­en Ideen und wert­vol­lem Input aus dem Tref­fen. Der Besuch lohn­te sich also für alle Betei­lig­ten, die schon über wei­te­re Tref­fen nach­den­ken.

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