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Die Digitalisierung und der Boom im Bereich Mobility sorgen für eine bunte Vielfalt an verschiedenen Geräten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Doch wohin geht hier die Reise bei Fujitsu? Was bieten wir bereits heute und in der Zukunft? Und wieviel Mobility brauchen wir überhaupt?

Darüber sprachen wir mit unserem Kollegen Jörg Hartmann, Vice President Client Computing Devices bei Fujitsu, auf der CeBIT 2014 in einem Interview.

Hallo Jörg, vielen Dank, dass Du dir Zeit genommen hast für das Interview. Welche Produkte finden wir denn hier auf der CeBIT im Bereich Clients und Workplaces?

Da gibt es ganz viel in unterschiedlichen Bereichen. Das große Überthema ist Mobility, also neue Tablets wie Windows 8.1-Tablets und Lösungen mit den Schwerpunkten Mobile Security und Mobile Management. Dabei ist auch das Desktop-Geschäft nach wie vor wichtig und interessant. Dort tut sich momentan sehr viel, vor allem beim Design – weg von den großen Towern hin zu kleinen Formfaktoren. Hier ist der Fujitsu ESPRIMO Q ein gutes Beispiel. Im Bereich Grafikverarbeitung werden heutzutage immer mehr Workstations als Plattform für High Performance Computing genutzt.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass wir in allen Bereichen des Clientgeschäftes spannende Neuigkeiten zu berichten haben.


Was sind die Highlights die Fujitsu in diesem Bereich 2014 zeigt?

Angefangen beim STYLISTIC Q704 als neuem Highend-Tablet über das LIFEBOOK S904 als 24h-Notebook zeigen wir verschiedene Highlights z. B. im Mobile Bereich. Der Höhepunkt schlechthin ist natürlich das neue LIFEBOOK U904 Ultrabook™, welches in allen Tests sehr gut abgeschnitten hat. Das U904 bietet mit der Fujitsu PalmSecure-Technologie eine völlig neue Art von Device-Security die höchsten Sicherheitsstandards genügt. Und es sieht, nebenbei gesagt, auch noch äußerst gut aus.

Das waren ja jetzt einige sehr schöne Höhepunkte. Aber das Portfolio von Fujitsu ist ja noch viel breiter, wie ich sehe. Was ist denn das gesamte Portfolio im Bereich Clients?

Das gesamte Portfolio ist natürlich, wie du schon sagst, riesig. Wir sind im Moment in Frankreich mit einem Smartphone-Pilotprojekt für Europa unterwegs. Weiterhin haben wir eine kleine Familie von Android-Tablets sowie eine etwas umfangreichere Palette von Windows 8-Tablets im Programm. Bei den Notebooks decken wir vom Consumer bis zum Highend-Ultrabooks alles ab. Fujitsu hat im PC- und Desktop-Bereich auch Thin Clients und Workstations sowie das dazugehörige Zubehör wie Displays im Portfolio. Das sind insgesamt mehrere 1000 Produkte. 

Was kommt als nächstes? Wo geht die Entwicklung bei Fujitsu hin?

Als nächstes kommen ganz interessante Technologien, die allerdings noch nicht auf dem Level der Vermarktung sind. Aber wir haben vor zwei Wochen eine komplett neue Technologie gezeigt im Bereich Haptik-Display. Dort kann man auf einem Tablet mit flachem Display über Oberflächentasten bestimmte Dinge simulieren. Das ist wahnsinnig innovativ.

Was wir auch sehen werden, gerade im Bereich Mobility, ist Wearable Computing. Wobei ich damit nicht die klassischen Consumer Produkte meine wie Uhren oder Wristwatches, die als Schrittzähler fungieren. Wir werden dort Datenbrillen oder Handschuhe, die Bewegungen feststellen können, anbieten. Damit könnte man Servicetechniker in komplexen Anlagen ausstatten, sodass man echtes B2B-Wearable-Computing hat.

Solche Dinge werden in den nächsten Monaten kommen.

Aber je mehr Devices die Menschen verwenden und je mobiler sie arbeiten, umso mehr müssten doch die Anforderungen an die Sicherheit bei den Geräten steigen. Wie stellt sich Fujitsu darauf ein?

Sicherheit ist für uns ein ganz ganz wichtiges Thema, wobei man da auch vorsichtig sein muss, denn dieses Schlagwort deckt einen sehr großen Bereich ab. Wir teilen das bei uns in mehrere Ebenen auf. Es gibt bei den Devices eine Device Level Security mit dem PalmSecure-Zugang. Über das BIOS kann ich die Festplatten verschlüsseln und vieles mehr. 

Auf Betriebssystem-Ebene bieten wir bei den mobilen Lösungen über das Managed Mobile Offering aus dem Service-Umfeld Möglichkeiten an, dort eine sichere Kommunikation vom Device in die Unternehmens-Architektur sicherzustellen bzw. auch die Geräte zu managen. Da gehören dann Standard-Features wie Remote Wipe oder dass man einfach Geräte remote sperren kann, wenn sie verloren gegangen sind.

Das Ganze setzt sich fort wenn es um Datensicherheit in der Cloud geht. Sicherheit als solches ist ein großes Schlagwort, aber wir decken weitestgehend alle Ebenen ab.

Notebooks, Tablets, Smartphones und Wristwatches hattest du gerade angesprochen. Die Anzahl der Clients nimmt immer mehr zu. Wie viele mobile Geräte braucht ein Mensch denn zukünftig überhaupt?

Also ich glaube zwei. Jeder wird sein Smartphone haben, weil er es immer mit sich herumträgt, bei der Arbeit und in der Freizeit. Dann brauche ich noch ein Device mit dem ich sowohl Content zur Verfügung stellen als auch anschauen kann.

Da gibt es auf dem Markt tolle 2-in-1 oder Hybrid-Produkte die letztendlich beides darstellen. Einerseits fungieren sie als Tablet und andererseits als Notebook mit Tastatur.

Wie viele mobile Geräte nutzt du tatsächlich selber?

Ich benutze momentan zwei, einmal unser Ultrabook U904, hier das rote. Dann noch ein M702 Android-Tablet und ein Android-Phone. Wobei mein nächstes Working Device der STYLISTIC Q704 werden wird. Dann hab ich Tablet und Notebook in einem und bin dann bei meinen zwei Geräten.

Super! Danke dir für das Interview.


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CeBIT 2014



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