Hier ein kurzer Bericht unserer Presse-Verantwortlichen Kollegin Blandina Mangelkramer mit Ihrer persönlichen Erfahrung, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

„Stellen Sie sich mal vor, Sie würden bei einem deutschen Autobauer arbeiten. Sie wären zufällig vor Ort im Werk – natürlich mit einem Wagen der Firmenmarke. Und blöderweise würde direkt vor dem Werkstor ihr Motor den Geist aufgeben. Kommt ja mal vor. Was würden Sie tun? Wie einfach wäre es, dort, quasi direkt an der Quelle, mal eben einen neuen Motor zu bekommen? Ich würde meinen: Gar nicht so einfach.

Nun sind Notebooks natürlich keine Autos und Notebook-Tastaturen auch keine Automobilmotoren. Trotzdem hat mich neulich ein Erlebnis in unserem Fujitsu-Werk in Augsburg echt begeistert: Auf meiner Notebook-Tastatur war – schon seit einer Weile – der Buchstabe „N“ verstümmelt. Das lässt sich schon dadurch erklären, dass allein in meinem eigenen Namen drei „N“ vorkommen. Und auch sonst schreibe ich einfach gerne Wörter mit „N“. Das hält auf die Dauer die stärkste Tastatur nicht aus. Und so kam es, dass das „N“ zwar noch benutzbar war, aber die Taste eben eine Bruchstelle hatte.

Meinem Kollege Christian Sandmeier – seines Zeichens Produktmanager für Keyboards in Augsburg –  stach das natürlich sofort ins Auge. „Moment mal“, sagte er, „lass mich mal nachsehen, ob ich vielleicht eine neue Tastatur für dich habe.“ Nach einem Blick in diverse Schubladen stellte sich leider heraus: Hatte er nicht. War aber nicht weiter schlimm – denn er wusste ja, wen er fragen konnte. Aber auch die Kollegen hatten nicht spontan die geeignete Tastatur bereit. Nur: Diesen Makel, einer Kollegin nicht mit einer neuen Tastatur aushelfen zu können, wollten sie nicht auf sich sitzen lassen – was sie zu dem Satz veranlasste: „Komm, wir machen dir schnell eine.“ Ernsthaft – ich hielt das für einen Witz. Dass es keiner war, wurde mir klar, als ich weniger später in der Produktionshalle stand, als stahlender Besitzer einer nagelneuen,  frisch laserbeschrifteten Tastatur, die mir der nette Kollege in der Fertigung einfach so in die Hand gedrückt hatte.

Ich weiß nicht, ob es diese Flexibilität ist, die auch unsere Kunden überzeugt – zum Beispiel, weil der Produktionsstandort Augsburg uns ganz andere Möglichkeiten des „Customizing“ für Kunden in Deutschland oder sogar Europa eröffnet. Aber was ich weiß ist: Manchmal ist es auch für Mitarbeiter einfach großartig, ein Werk in Deutschland zu haben.“

Vielen Dank Blandina für diese kurzen Bericht.



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