Das Institut für Medizinische Physik (IMP) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen arbeitet an Verfahren für die bildgebende Diagnostik. In diesem Kontext befasst sich das IMP unter anderem mit den Themen Herzbildgebung, Dosismessung und -berechnung sowie Bildqualität und Artefaktreduktion der röntgenbasierten Computertomographie (CT). Um schnell und effizient auch hochkomplexe und iterative Verfahren zu entwickeln und zu erproben, setzt die Gruppe für Medizinische Bildgebung um Prof. Dr. Marc Kachelrieß auf die CELSIUS R670 Workstation von Fujitsu. Die vom IMP eingesetzte CELSIUS R670 basiert auf der Intel® Nehalem Prozessorarchitektur. Um Möglichkeiten für zusätzliche Performancegewinne auszuschöpfen, kommen NVIDIA® TeslaTM C1060 Computing-Prozessorkarten zum Einsatz.

IMP erhöht 3D-Bildqualität mit CELSIUS R670 in Echtzeit

Die Arbeitsgruppe Medizinische Bildgebung am Institut für Medizinische Physik (IMP) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Algorithmenentwicklung zur Verbesserung der Bildqualität und Artefaktreduzierung in der CT. Ziel ist es, bei gegebener Patientendosis möglichst gute Bilder zu berechnen oder, alternativ dazu, eine gegebene Bildqualität mit möglichst geringer Patientendosis zu erreichen. Nachdem in den ersten Jahrzehnten der klinischen CT hierzu hauptsächlich analytische Verfahren entwickelt und implementiert wurden, lässt sich die Bildqualität heutzutage oft nur mit wesentlich komplexeren Methoden noch weiter verbessern. Meist ist hierzu die korrekte Modellierung des physikalischen Messprozesses nötig.

Hierzu setzten die Forscher jetzt auf  die CELSIUS R670 Workstation von Fujitsu. Durch die neue Plattform sind Ergebnisse bereits deutlich früher verfügbar. Prof. Dr. Marc Kachelrieß führt hier an, dass die am Institut in Zusammenarbeit mit der RayConStruct GmbH entwickelte hochperformante Spiral- CT-Rekonstruktion auf der CELSIUS R670 eine Performance von 55 Milliarden Updates pro Sekunde liefert. Mit dieser Kombination aus Hard- und Software ist es möglich, entweder in Echtzeit zu rekonstruieren oder neue, besonders rechenintensive Algorithmen zu untersuchen.

»Ein schnelles System mit einem großen Arbeitspeicher sichert uns optimale Ergebnisse zu. Eine für den Mitarbeiter bekannte Plattform erfordert keine Einarbeitungszeit. daraus ergibt sich die Wertschöpfung des Systems für das Institut für medizinische Physik.«
Prof. dr. Marc Kachelrieß, Institut für Medizinische Physik

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