Fujitsu auf der International Supercomputing Conference 2014

Auf der International Supercomputing Conference ISC’14 zeigten wir gemeinsam mit unseren Kollegen aus Japan diverse Demo-Versionen sowie Prototypen rund um das Thema High Performance Computing. Vom High-End Supercomputer bis hin zum PRIMERGY x86 Cluster war alles vertreten.

Zusammen mit unserem Fujitsu HPC SELECT Expert Partner VG Systems haben wir unsere HPC Workload-optimierten Lösungen für COMSOL Multiphysics GmbH, ANSYS und Autodesk vorgestellt. Dabei stand auch die Fujitsu Software HPC Cluster Suite mit der grafischen Benutzeroberfläche HPC Gateway im Fokus, um die Einfachheit des Arbeitens mit HPC Clustern zu demonstrieren. Die Messe in Leipzig ist mit mehr als 140 Ausstellern aus über 45 Ländern Europas führende Konferenz und Ausstellung für High Performance Computing, Networking und Storage.

High Performance Computing für KMU

Kunden aus dem Mittelstand oder kleinen Unternehmen scheuen oft den Einstieg ins High Performance Computing. Auf der ISC’14 zeigten wir gemeinsam mit unserem HPC Select Expert Partner VG Systems GmbH, der sein eigenes HPC-Cluster für die Vor-Ort-Demonstration zur Verfügung gestellt hat, eine Demo-Version für den einfachen Einstieg. Zahlreiche Besucher überzeugten sich an unserem Stand davon, dass es auch für KMU in der Zukunft interessante Angebote geben wird.

Fujitsu als Vorreiter bei  Optischer Übertragung

Unser Kollege Bernhard Homölle präsentierte eine Demo von Silicon Photonics: Beim „Disaggregated Server-Ansatz“ sind die verteilten Komponenten über eine optische, auf Silicon Photonics beruhende, PCI-Express-Verbindung gekoppelt. Extra für die ISC14 wurden in einer optisch angeschlossenen Box vier Intel XEON Phi betrieben, welche dabei von mehreren Servern parallel genutzt werden konnten. Möglich sind dabei neben remote Compute-Power auch Shared-Storage, Remote Memory oder klassische I/O-Komponenten wie NIC’s.

Die Vorteile gegenüber klassischen Ansätzen liegen in der Flexibilität: ein neuer Server kann aus einem Pool von Komponenten generiert werden, welcher dann optimal an Kundenanforderungen angepasst werden kann. Dies funktioniert ähnlich wie beispielsweise eine Virtualisierung, bei der ein neuer virtueller Server generiert wird. Nur wird hier eine vorhandene Hardware nicht weiter aufgeteilt, sondern ein neuer Server mit aller benötigten Hardware wie Speicher, Storage und Compute Power aus einem Pool von Einzelkomponenten generiert. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen es an der nötigen Bandbreite fehlte und die Hardware zu groß und zu teuer war, erlaubt Silicon Photonics nun eine Übertragung von bis zu 1,6Tbps.

Für diese Demo-Version bekamen wir neben der Anerkennung von interessierten Besuchern und Endkunden auch Zuspruch von Mitbewerbern. Wir planen, erste Produkte auf dieser Basis in der zweiten Jahreshälfte 2015 auf den Markt zu bringen.

Lösungen mit Independent Software Vendors (ISV)

COMSOL Multiphysics GmbH stellte HPC-Lösungen für den Bereich multiphysikalische Simulationen inklusive des Komplettlösungskonzeptes „Ready-to-Go+“ (RTG+) vor. Dieses Angebot für High-Performance Computing bieten wir gemeinsam an. RTG+ ist eine kombinierte Lösung aus Hardware, vorinstallierter Software und erweitertem Service. Basierend auf umfangreichen Benchmark-Tests ist die individuelle Lösung optimiert auf Performance, Geschwindigkeit und Kosten-Effizienz.

Weiterhin zeigten wir ein Video und Anwendungsbeispiele unseres Partners Autodesk speziell für High-End-Visualisierung und Virtual Prototyping mit dessen Software VRED.

Überdies gaben wir einen Einblick in verschiedene Anwendungsmöglichkeiten wie beispielsweise in der Bauindustrie oder im Automobil-Bereich mit der Software Fluent von ANSYS.

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