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Design Thinking-Workshop nach der HXD-Methode von Fujitsu beim Digitalgipfel der Bundesregierung in Nürnberg

Design Thinking-Workshop nach der HDX-Methode von Fujitsu beim Digitalgipfel der Bundesregierung in Nürnberg
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

In zweieinhalb Stunden zu fünf Konzepten für eine bessere Kommunikation zwischen Bürgern, Verwaltungen und der Wirtschaft.

Ute Umzug, Ger­hard Gewiss, Bet­ti­na Bau, Man­fred Netz und Sarah Sicher. Die eine ist bequem und sou­ve­rän, der ande­re gewis­sen­haft und sinn­su­chend. Die eine will den Auf­wand gering hal­ten und sucht nach Mehr­wer­ten, der ande­re sucht nach guten Mit­ar­bei­tern und will recht­li­che Regu­lie­run­gen abbau­en. Und wie­der eine ande­re ist kor­rekt und geschäfts­tüch­tig und stellt die Sicher­heit an die ers­te Stelle.

So unter­schied­lich die Moti­ve, Inter­es­sen und Bedürf­nis­se auch sind, alle haben ein Pro­blem. Bei einem Umzug wer­den zahl­rei­che unter­schied­li­che Pro­zes­se in Ver­wal­tung und Wirt­schaft ange­sto­ßen. Die­se lau­fen unko­or­di­niert neben­ein­an­der, es wer­den immer wie­der die­sel­ben Daten erfasst, eini­ge Pro­zes­se wer­den digi­tal unter­stützt, ande­re lau­fen ana­log. Die Platt­form „Digi­ta­le Ver­wal­tung und öffent­li­che IT“ des Digi­t­al­gip­fels der Bun­des­re­gie­rung hat in einem von Fuji­tsu orga­ni­sier­ten Design-Thin­king-Work­shop nach Wegen aus die­sem Dilem­ma gesucht – aus den unter­schied­lichs­ten Per­spek­ti­ven. Es ging dar­um, Mehr­wer­te einer siche­ren Ver­knüp­fung von dezen­tra­len Daten­be­stän­den für unter­schied­li­chen Betei­lig­ten am Bei­spiel der „Lebens­la­ge Umzug“, erfolg­reich nutz­bar zu machen.

Die heu­ti­ge Situa­ti­on ist unbe­frie­di­gend: Bür­ger, Ver­wal­tung, und Wirt­schaft haben einen hohen manu­el­len Auf­wand, vor­lie­gen­de Daten wer­den nicht allen berech­tig­ten Betei­lig­ten ver­füg­bar gemacht. Alle Betei­lig­ten ver­lie­ren Zeit durch unpro­duk­ti­ve Arbeit, die Feh­ler­an­fäl­lig­keit wird erhöht, die Ver­fah­ren lau­fen langsam.

Enorm war es, wel­che Krea­ti­vi­tät in nur 2,5 Stun­den ziel­ge­rich­tet frei­ge­setzt wur­de. Denn die Ansprü­che waren hoch: 80 Pro­zent der Bür­ger sol­len mit den neu­en Pro­zes­sen inner­halb der ers­ten zwei Jah­re mess­bar zufrie­de­ner sein als in der Ver­gan­gen­heit. Alle Betei­lig­ten, also Bür­ger, Ver­wal­tun­gen, Wirt­schaft und Poli­tik sol­len von der Lösung pro­fi­tie­ren. Und: Die Lösung muss eine hohe Sicher­heit bie­ten, die Sou­ve­rä­ni­tät der Bür­ger über ihre Daten gewähr­leis­ten und Daten­schutz­kon­form sein.

„Ger­hard, der effi­zi­en­te BÜRGERLOTSE“, „Miet-me-Platt­form“, „DDSV – Dezen­tra­le Daten Sicher Ver­netzt“; „Co-Crea­ti­on“ und „SoSi – Sorg­los Sicher“ – so lau­te­ten die Titel der ent­wor­fe­nen Kon­zep­te. Chat­bot, Block­chain-Tech­no­lo­gie, Künst­li­che Intel­li­genz oder Ser­vice-Kon­to, die Teil­neh­mer ent­wi­ckel­ten inter­es­san­te Ansät­ze für eine Lösung und arbei­te­ten wesent­li­che Knack­punk­te für die wei­te­re Ent­wick­lung her­aus. Ins­be­son­de­re die Fra­ge, wie die Platt­form auf den aktu­ell zu ent­wi­ckeln­den Por­tal­ver­bund des OZG (Online-Zugangs-Gesetz) auf­ge­setzt wer­den kann, wur­de kon­tro­vers betrach­tet und im Design unter­schied­lich berücksichtigt.

Einig waren sich alle Grup­pe in einem: Die Lösun­gen müs­sen auf den Men­schen zuge­schnit­ten wer­den und zügig in ihren ers­ten Kom­po­nen­ten erprobt wer­den. Es gibt also viel zu tun. Bis zum kom­men­den Gip­fel ist ein Jahr Zeit. Die müs­sen wir nutzen!

PDF Down­load der Ergeb­nis­se fin­den Sie hier: Design Thin­king – Work­shop der Platt­form Digi­ta­le Ver­wal­tung und öffent­li­che IT

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