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Die gehärtete Geodateninfrastruktur as a Service – deegree Enterprise Edition aus der Fujitsu Cloud

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Johan­nes Schö­ni­ger ist Stra­te­gic Account Direc­tor Geo­in­for­ma­ti­on Deutsch­land bei Fuji­tsu. Nach­dem er uns bereits eini­ge Male für Bei­trä­ge rund um das The­ma „Geo­in­for­ma­ti­on” zur Ver­fü­gung stand (unter ande­rem für ein span­nen­des Inter­view – Teil 1, Teil 2), freu­en wir uns heu­te über sei­nen Bei­trag zu einem wich­ti­gen The­ma: die Sicher­heit von IT und beson­ders von Geo­da­ten­in­fra­struk­tu­ren (GDI).


Geo­da­ten sind nütz­lich. Und – pri­ma! – es wer­den auch immer mehr Daten im Inter­net bereit­ge­stellt. Dazu wird eine soge­nann­te Geo­da­ten­in­fra­struk­tur benö­tigt – im Wesent­li­chen eine Mischung aus Web- und Daten­bank­ser­vern mit der zuge­hö­ri­gen Hard- und Soft­ware. Die Anfor­de­run­gen an die­se Infra­struk­tur sind hoch: Gro­ße Daten­men­gen und hoch­fre­quen­te Anfra­gen müs­sen bewäl­tigt wer­den, 24 Stun­den am Tag und 365 Tage im Jahr.

Es geht nicht nur um einzelne Daten – sondern gleich um die ganze IT

Doch das Inter­net ist eine gefähr­li­che Gegend: Jeder Ser­ver, der mit ihm ver­bun­den ist, kann ange­grif­fen wer­den. Wenn der Scha­dens­fall dann ein­ge­tre­ten ist, ist gar nicht ein­mal der Daten­ver­lust die größ­te Gefahr. Viel kri­ti­scher ist, dass sich ein Ein­dring­ling Zugriff auf die gesam­te IT-Infra­struk­tur ver­schaf­fen und von dort aus unkon­trol­lier­ten Scha­den anrich­ten kann.

Sich vor die­sen Sze­na­ri­en zu schüt­zen, ist eigent­lich ganz ein­fach: Die Geo­da­ten­in­fra­struk­tur muss ein­bruchs­si­cher gemacht wer­den – sie muss gehär­tet wer­den. Unter Här­ten ver­steht man in der Com­pu­ter­tech­nik die Ergrei­fung von Maß­nah­men, um die Sicher­heit eines Sys­tems zu erhö­hen und es so bes­ser vor exter­nen Angrif­fen zu schüt­zen. Das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik hat die­se Maß­nah­men zur Här­tung einer IT-Infra­struk­tur aus­führ­lich beschrie­ben. Im Kern geht es dar­um, alle Aspek­te einer IT-Infra­struk­tur zu betrach­ten, zu bewer­ten und auf die­ser Basis die Sicher­heit zu verbessern.

Geodateninfrastrukturen – ein komplexes Fachgebiet

Da Geo­da­ten­in­fra­struk­tu­ren kom­ple­xe Sys­te­me sind, gibt es kaum Spe­zia­lis­ten, die das The­ma IT- und Secu­ri­ty „Siche­re Geo­da­ten­in­fra­struk­tu­ren” voll­stän­dig über­bli­cken. Daher ver­ei­nen wir von Fuji­tsu unser Know-how seit vie­len Jah­ren mit dem der grit GmbH, einem aus­ge­wie­se­nen GIS-Exper­ten mit Fach­kennt­nis­sen zum Betrieb von Geo­da­ten­in­fra­struk­tu­ren im Rechen­zen­trum. In der prak­ti­schen Umset­zung ergänzt sich das vor­han­de­ne Wis­sen dabei bes­tens: Die Fuji­tsu Cloud-Rechen­zen­tren „off-pre­mi­se” bie­ten eine opti­ma­le Basis für eine gehär­te­te Geo­da­ten­in­fra­struk­tur, die ein­zel­nen Bau­stei­ne der Geo­da­ten­in­fra­struk­tur wie­der­um stam­men von der grit. Wie die­se Modu­le dann im Fuji­tsu Rechen­zen­trum oder bei einem Kun­den „on-Pre­mi­se“ auf­ge­baut und betrie­ben wer­den kön­nen, wur­de unter Beach­tung der Richt­li­ni­en und Emp­feh­lun­gen des BSI-Grund­schut­zes erar­bei­tet. Die­se stel­len den Qua­li­täts­stan­dard für eine gehär­te­te Geo­da­tein­fra­struk­tur dar.

Sie geben uns Ihre Daten – wir kümmern uns um den Rest

Um Ihre Infra­struk­tu­ren zu här­ten, benö­ti­gen Sie gar nicht viel. Wenn sie möch­ten, über­neh­men wir auf Wunsch den Kom­plett­be­trieb Ihrer Geo­da­ten­in­fras­turk­tur. Da die ein­zel­nen Kom­po­nen­ten (Soft­ware, Ser­ver, Main­ten­an­ce) alle in der Hand eines ein­zi­gen Ansprech­part­ners lie­gen, wird die Zusam­men­füh­rung die­ser deut­lich rei­bungs­är­mer. Die erfor­der­li­che hohe Ver­füg­bar­keit, Sicher­heit und Sta­bi­li­tät ist dabei stets gewährleistet.

Im Kom­plett­be­trieb ent­hal­ten ist eben­falls der oft ver­nach­läs­sig­te Kom­plex des Ver­trags­wer­kes und des zuge­hö­ri­gen Geschäfts­mo­del­les. So stel­len erst die ein­zel­nen Ser­vice Level Agree­ments klar, wel­che Leis­tun­gen die Ver­trags­part­ner erwar­ten kön­nen und was sie selbst dazu tun müs­sen. Auch die Rege­lung der Kos­ten ist inbe­grif­fen. Wir fin­den für Sie klar defi­nier­te Leis­tungs­pa­ra­me­ter, bei denen jeder Ver­trags­part­ner im Vor­aus abschät­zen kann, was er bezah­len muss oder abrech­nen darf. Das ist nicht immer ein­fach: Die Ein­zel­be­stand­tei­le mögen bekannt sein, der Gesamt­kom­plex aber ist neu. Um den gesam­ten Umfang zu über­bli­cken, erfor­dert es eine geschlos­se­ne Model­lie­rung aller erfor­der­li­chen Pro­duk­te und Leis­tun­gen. Wir neh­men Ihnen all die­se Arbei­ten ab, damit Sie sich voll und ganz auf eines kon­zen­trie­ren kön­nen – Ihre Daten.

Ein kompletter Service-Stack als Antwort auf die Herausforderungen

Um den Her­aus­for­de­rung einer gehär­te­ten Geo­da­ten­in­fra­struk­tur gerecht zu wer­den, stel­len wir gemein­sam mit unse­rem Part­ner grit einen kom­plet­ten GDI-Stack bereit. Alle Arbeits­schrit­te, von der Daten­trans­for­ma­ti­on bis zur Publi­ka­ti­on mit umfang­rei­chen Funk­tio­nen, wer­den unter­stützt. Damit Per­form­anz und Zuver­läs­sig­keit stim­men, wur­de die­se Lösung für den Rechen­zen­trums-Betrieb opti­miert. Beson­de­ren Wert haben wir auf die IT-Sicher­heit gelegt: Die Lösung erfüllt alle Vor­ga­ben des Bun­des­am­tes für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI). Dazu kommt: Durch den Ein­satz von Open Source wer­den die Kos­ten opti­miert und Lizen­zie­rungs­pro­ble­me vermieden.

In der Ver­gan­gen­heit konn­te der kom­plet­te Ser­vice-Stack bereits im Rah­men der Bereit­stel­lung von Geo­da­ten auf Basis der INSPI­RE-Richt­li­nie sowie bei der Veröf­fent­li­chung von Bebau­ungs­plä­nen auf Basis von XPla­nung überzeugen. 

Sie möch­ten mehr über unse­re Lösung wis­sen? Dann besu­chen Sie doch unse­re Web­sei­te.

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