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Quo vadis Cyber-Sicherheitsstrategie – Was ist nach der Wahl zu erwarten?

Parlamentarisches Frühstück zum Thema Cyber-Sicherheit in Berlin
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Dass das Bundeszimmer im renommierten Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin für ein parlamentarisches Frühstück zu klein ist, erlebt man nicht oft. Bei dem von der Fachzeitung Behörden Spiegel, Fujitsu und McAfee organisierten Event sah das anders aus: mehr als 60 Teilnehmer waren gekommen, um sich zu diesem Thema zu informieren und mit den Sprechern zu diskutieren.

Stephan Mayer (CSU), Mitglied des Deutschen Bundestages und innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, machte in seiner Eröffnung deutlich, dass trotz erster Erfolge in der zurückliegenden Legislaturperiode die Themen IT- und Cybersicherheit in der Politik ganz oben stehen werden, weil ohne eine angemessene Sicherheit die Digitalisierung nicht funktionieren würde.

Moderiert von Uwe Proll, Chefredakteur und Herausgeber des Behörden Spiegel, schlossen sich Impulse zu den Themen „Herausforderung Fachkräftemangel – wie die Industrie durch Zusammenarbeit und intelligente Sicherheitskonzepte entgegenwirken kann“ (Hans-Peter Bauer, Vice-President Central Europe bei McAfee) sowie „IT- und Cybersecurity – Chancen für den Standort Deutschland nutzen“ an. Hierüber berichtete Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung und Head of Central Europe bei Fujitsu.

Mit Blick auf die Ausführungen von Stephan Mayer zeigte er die Chancen von IT- und Cybersicherheit für den Standort Deutschland auf. Dabei betonte er, wie wichtig Security by Design sei:

„Security by Design ist ein wichtiger Schlüssel, um die Zuverlässigkeit der Prozesse und auch die Sicherheit von Menschen, der Gesellschaft, von kritischen Infrastrukturen und des Staates zu sichern.“
Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung und Head of Central Europe bei Fujitsu

Zudem richtete er den Blick nach vorne und zeigte die Potenziale von Blockchain auf und traf damit ein Thema, das intensiv diskutiert wurde.

Der Fujitsu-Chef machte aber auch deutlich, dass mit der Digitalisierung neue Ecosysteme entstehen werden und dass es gelte, neue Kooperationsformen zu entwickeln. Das solle als eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verstanden werden und er appellierte an alle Teilnehmer des parlamentarischen Frühstücks: „Daran sollten wir in den kommenden Jahren intensiv arbeiten und den Austausch zum gegenseitigen Nutzen intensivieren!“ Dazu passte dann auch der abschließende Impuls von Michael Bartsch, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit. Er sprach über die Unsicherheit in einer „Digitalisierten Welt“ und diskutierte, was die Politik in den kommenden vier Jahren hiergegen tun sollte, tun müsste und tun kann.

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