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Fujitsu Perspectives: Glen Koskela über die neue Ära im Gesundheitswesen

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

healthcare_wearablesDie eige­ne Gesund­heit zu über­wa­chen, liegt voll im Trend – Apps, Weara­bles wie Fit­ness-Arm­bän­der oder auch Smart Wat­ches hel­fen dabei, die täg­li­che Akti­vi­tät auf­zu­zeich­nen und das eige­ne Wohl­be­fin­den zu ver­bes­sern. Unse­re gesam­mel­ten Daten kön­nen wir ein­fach mit dem PC syn­chro­ni­sie­ren und anschlie­ßend betrach­ten. Eine eigen­stän­di­ge Ana­ly­se der Gesund­heit stellt kei­ne gro­ße Hür­de mehr dar und mit der Tech­no­lo­gie im Team betre­ten wir eine völ­lig neue Ära im Gesund­heits­we­sen. 

Heut­zu­ta­ge wird Gesund­heit nicht mehr „nur” als Gegen­teil von Krank­heit gese­hen. Die bewuss­te Lebens- und Vita­li­täts­ge­stal­tung steht im Vor­der­grund. Vom „Pati­en­ten” zum gänz­li­chen Gesund­heits­we­sen – auch hier ist die Tech­no­lo­gie auf dem Vor­marsch. Doch nicht nur im Pri­va­ten hat die Tech­no­lo­gie Ein­zug gehal­ten – auch im Gesund­heits­we­sen selbst set­zen längst alle auf Tech­nik. Sie ist über­all:  Digi­ta­le Rönt­gen­ge­rä­te, Ultra­schall­ge­rä­te und nicht zuletzt die Com­pu­ter­to­mo­gra­phie erwei­tern die Dia­gno­se­mög­lich­kei­ten erheb­lich. Ein Ende ist nicht in Sicht. Wir ste­hen kurz davor, das gesam­te Gesund­heits­we­sen mit Tech­no­lo­gie zu revo­lu­tio­nie­ren. Doch wie wir die gewon­nen Daten ein­set­zen ent­schei­det dar­über, ob und wie wir das Leben von Mil­lio­nen, viel­leicht sogar Mil­li­ar­den Men­schen ver­bes­sern.

In dem eng­lisch­spra­chi­gen Arti­kel „Human Centric Intel­li­gent Health­ca­re” geht Glen Kos­ke­laCTO and Head of New Busi­ness Deve­lo­p­ment, Fuji­tsu Nor­dics näher auf die Rol­le von Tech­no­lo­gie im Gesund­heits­we­sen ein. Vor allem die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Fach­kol­le­gen und dem Pati­en­ten selbst kann schnel­ler und effi­zi­en­ter zu einem indi­vi­du­el­len The­ra­pie­plan ver­hel­fen. Vital­da­ten, die über einen län­ge­ren Zeit­raum auf­ge­zeich­net wer­den, kön­nen aku­te Dia­gno­sen ergän­zen.

Wir begin­nen eine völ­lig neue Ära  im Gesund­heits­sek­tor

33833_Vertical_foto_-_healthcare_2_lprUnse­re Gesell­schaft altert und die Welt ver­netzt sich immer mehr – eine  qua­li­ta­tiv gute und kom­for­ta­ble Form der Gesund­heits­ver­sor­gung steht für uns alle jeder­zeit im Vor­der­grund. Fakt ist: Der Gesund­heits­sek­tor ist bereits heu­te sehr IT-inten­siv, von com­pu­ter­ge­stütz­ten Buchungs­sys­te­men für Pati­en­ten bis hin zu kom­ple­xen Maschi­nen in Ope­ra­ti­ons­sä­len. Die tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lun­gen haben uns neue Türen in der Dia­gnos­tik, der Pati­en­ten­be­treu­ung und für The­ra­pie­mög­lich­kei­ten geöff­net.

Doch schluss­end­lich ent­schei­det über den Erfolg, wie sich die vor­an­schrei­ten­de Trans­for­ma­ti­on des Gesund­heits­sek­tors auf den Men­schen als Indi­vi­du­um aus­wirkt. Bei allen Vor­tei­len wächst der Auf­wand für die Daten­auf­be­rei­tung ste­tig. Ärz­te lau­fen Gefahr, mehr Zeit mit der Pro­zess­über­wa­chung und Auto­ma­ti­sie­rung zu ver­brin­gen, als mit dem Pati­en­ten. Die Visi­on von Fuji­tsu ist die einer „Human Centric Intel­li­gent Socie­ty” – und damit auch einer „Human Centric Intel­li­gent Health­ca­re”. Das Ziel muss es also sein, die tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­te auch im Gesund­heits­we­sen effi­zi­ent zu nut­zen – dabei jedoch nicht den Men­schen zu ver­ges­sen.

Vier Aspek­te im Fokus des Gesund­heits­we­sens

Vier Aspek­te spie­len im Gesund­heits­we­sen eine beson­ders gro­ße Rol­le, so Glen Kos­ke­la:

  • Big Data: High Per­for­mance Com­pu­ting hat den Weg für die Erhe­bung und Aus­wer­tung gro­ßer Daten­men­gen geeb­net. Big Data ermög­licht neue Ein­bli­cke, die für medi­zi­ni­sches Per­so­nal von unschätz­ba­rem Wert sein kön­nen: von der Dia­gno­se über die The­ra­pie bis hin zur Nach­sor­ge.
  • Der digi­ta­le Pfle­ge­pro­zess: Digi­tal agie­ren­de Kran­ken­häu­ser oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen kön­nen ihre Res­sour­cen bes­ser ein­pla­nen und dadurch fle­xi­bler und schnel­ler reagie­ren. Super­com­pu­ter kön­nen auf der Basis berech­ne­ter Pro­gno­sen das Risi­ko­ma­nage­ment maß­geb­lich beein­flus­sen – für die schnel­le Gene­sung des Pati­en­ten.
  • Daten über Daten: Bei einer Daten­er­he­bung auch nach der Dia­gno­se kön­nen die Infor­ma­tio­nen über den Hei­lungs­pro­zess und die nach­hal­ti­gen Aus­wir­kun­gen auf die indi­vi­du­el­le Lebens­qua­li­tät des Pati­en­ten für zukünf­ti­ge The­ra­pie­plä­ne her­an­ge­zo­gen wer­den.
  • Der Mensch: Von Pati­en­ten selbst gesam­mel­te Daten hel­fen, den eige­nen Kör­per bes­ser zu ver­ste­hen. Wie wir­ken sich Erho­lung, Sport und Ernäh­rung auf unse­re Gesund­heit aus? Auf die­se Fra­ge fin­den wir viel­leicht digi­tal eine Ant­wort.

Aktu­ell durch­lebt die Medi­zin­bran­che einen Auf­bruch der aktu­el­len Gren­zen. Die Tech­no­lo­gie ist über­all und unter­stützt uns in vie­len Belan­gen. Doch obwohl Tech­no­lo­gie das ist, was die Trans­for­ma­ti­on antreibt, spielt sie nicht die Haupt­rol­le. Umso wich­ti­ger ist es, immer die „Human Centric Intel­li­gent Health­ca­re” im Auge zu behal­ten – mit allen Aspek­ten des Wan­dels, vor allem aber mit einem: dem Men­schen.

Wir stel­len in locke­rer Fol­ge unse­re Zukunft aus Sicht der Exper­ten vor. Erle­ben Sie unse­re Visi­on aus einer ganz neu­en Per­spek­ti­ve. Bis­lang erschie­nen sind fol­gen­de Bei­trä­ge:

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