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From the core to the store: das war die EuroShop 2020

From the core to the store: Das war die EuroShop 2020
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

„From the core to the store“ – das war unser Mot­to auf der Euro­Shop 2020, die im Febru­ar in Düs­sel­dorf statt­fand. Die Mes­se selbst ist zwar schon ein paar Wochen her, doch die The­men, die wir dort vor­ge­stellt haben, sind nach wie vor brand­ak­tu­ell. Auf der welt­größ­ten Fach­mes­se für den Inves­ti­ti­ons­be­darf des Han­dels haben wir unser End-to-End-Leis­tungs­spek­trum für den Retail-Bereich prä­sen­tiert. Die Besu­cher konn­ten eben­falls erle­ben, wie wir als ein­zi­ger Markt­teil­neh­mer den gesam­ten Bedarf des Ein­zel­han­dels an zen­tra­ler IT-Back­bone-Infra­struk­tur und ‑Dienst­leis­tun­gen aus einer Hand decken kön­nen: vom Rechen­zen­trum über das Back­of­fice bis hin zum Store selbst.

Wäh­rend der Mes­se haben wir die Gele­gen­heit genutzt, unse­re Kol­le­gen vor Ort zu ihren jewei­li­gen Fach­ge­bie­ten zu befra­gen. Her­aus­ge­kom­men ist eine Serie von Inter­views, die wir Ihnen heu­te gebün­delt vor­stel­len möch­ten. Wer­fen Sie mit uns einen Blick zurück auf die Euro­Shop 2020 und in die Zukunft des Ein­zel­han­dels – from the core to the store.

Ein erster Überblick

 

Bereits zu Beginn der Euro­Shop führ­te uns Jan Stöt­zel, Seni­or Direc­tor Glo­bal Indus­tries Mar­ke­ting, über den Mes­se­stand. Er berich­te­te von den mit­ge­brach­ten Pro­duk­ten und Lösun­gen und zeig­te, wie wir in Co-crea­ti­on mit den Kun­den Ant­wor­ten auf die Her­aus­for­de­run­gen des All­tags im Retail-Bereich erar­bei­ten. Außer­dem erklär­te er, was es mit dem Mot­to „From the core to the Store” auf sich hat.

 

Eben­falls einen Über­blick gaben Ralf Schi­en­ke, Head of Retail & Hos­pi­ta­li­ty Sec­tor Sales, und Patrick Röve­kamp, Future Head of Retail & Hos­pi­ta­li­ty Sec­tor Sales (ab 01.04.2020). Sie beton­ten dabei, dass es bei der Digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on nicht reicht, nur die Kun­den­be­zie­hun­gen zu trans­for­mie­ren. Viel­mehr muss die gesam­te Infra­struk­tur ein­be­zo­gen wer­den. Wie das im Store aus­se­hen kann und wel­che Rol­le z. B. die Fuji­tsu LossPre­ven­ti­on Lösung spielt, ver­rie­ten sie im Inter­view.

Essentiell für den Erfolg: Der Digital Core

 

Direkt am Anfang der Ket­te „From the core to the store” setz­te Patrick Röve­kamp, Future Head of Retail & Hos­pi­ta­li­ty Sec­tor Sales (ab 01.04.2020), dann im nächs­ten Inter­view an: Beim Digi­tal Core. Der Digi­tal Core ist die zen­tra­le IT-Infra­struk­tur – und wenn die­se nicht trans­for­miert wird, kann auch im Store selbst kei­ne sinn­vol­le Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on statt­fin­den. Auf der Euro­Shop haben wir gezeigt, wie Fuji­tsu bei die­ser Auf­ga­be unter­stüt­zen kann, zum Bei­spiel mit einer Cloud Trans­for­ma­ti­on.

 

Wie der Ein­satz einer Lösung von Fuji­tsu kon­kret aus­se­hen kann, ver­riet Vik­to­ria Beh­rens, Busi­ness Deve­lo­p­ment Mana­ger. Sie stell­te den Fuji­tsu Digi­tal Annea­ler vor und erklär­te, was sich hin­ter dem Begriff „Quan­tum-inspi­red Com­pu­ting” ver­birgt. Außer­dem stell­te sie Use Cases wie die Berech­nung der idea­len Pro­dukt­plat­zie­rung, der kür­zes­ten Wege im Lager oder die opti­ma­le Aus­las­tung von LKW vor.

Das Digitale Management wichtiger Daten

 

Für den erfolg­rei­chen Betrieb einer Filia­le reicht es nicht, Daten zu erhe­ben. Die­se müs­sen auch mög­lichst opti­mal aus­ge­wer­tet wer­den. Alex­an­dra Klo­se, Busi­ness Deve­lo­p­ment Ser­vice­Now, Pri­va­te Sec­tor, erläu­ter­te auf der Euro­Shop, wie Ser­vice Now dabei hel­fen kann. Die Lösung setzt dafür unter ande­rem auf indi­vi­du­el­le Dash­boards und jeweils eige­ne Por­ta­le für Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Part­ner und Mit­ar­bei­ter. Außer­dem ermög­licht sie die Auto­ma­ti­sie­rung von wie­der­keh­ren­den Pro­zes­sen – und kann so die Mit­ar­bei­ter ent­las­ten.

 

Über den essen­ti­el­len Mehr­wert eines Lie­fe­ran­ten­por­tals sprach Bern­hard Web­ler, Seni­or Busi­ness Con­sul­tant. Er zeig­te inno­va­ti­ve Ansät­ze auf, wie mit solch einem Por­tal Han­del und Indus­trie bes­ser ver­netzt und so kun­den­fo­kus­sier­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den kön­nen. Das Por­tal setzt auf vier wesent­li­che Fea­tures: Das Moni­to­ring der Sup­ply Chain, der Per­for­mance und der Shop­per / Cus­to­mer Beha­viour sowie eine erwei­ter­te Stamm­da­ten­ver­wal­tung.

 

Im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung ändert sich die Arbeits­wei­se in der Filia­le kom­plett. Wäh­rend es vor­her star­re Plä­ne für die Kon­trol­le von z. B. der Tem­pe­ra­tur von Kühl­tru­hen gab, kön­nen die­se durch IoT nun dyna­mi­siert wer­den. Im Ergeb­nis müs­sen die Mit­ar­bei­ter Rou­ti­ne­ar­bei­ten nur noch dann durch­füh­ren, wenn es einen Anlass gibt,  also bei­spiels­wei­se ein Leer­gut­au­to­mat einen bestimm­ten Füll­stand mel­det. Ste­fan Lenz, Busi­ness Deve­lo­p­ment Digi­tal Ser­vices, erklär­te in Düs­sel­dorf, wie das mit Sen­so­ren und einer pas­sen­den Soft­ware sowie einer akti­ven Steue­rung opti­mal mög­lich ist.

Direkt am Kunden: Lösungen für den Point of Sale

 

Ein zen­tra­ler Punkt eines jeden Stores ist die Kas­se. Keith Gorn­all, Head of Busi­ness Deve­lo­p­ment EMEIA, stell­te uns die FUJITSU Mini-Express / RFID Self-Check­out-Lösun­gen vor, die sich zum Bei­spiel für den Tex­til­han­del eig­nen. Die Kun­den kön­nen hier ein­fach ihren Ein­kaufs­korb in der Check­out-Lösung plat­zie­ren und alle Arti­kel wer­den in Sekun­den auto­ma­tisch gescannt.

 

Oft liegt die Ursa­che für Inven­tur­dif­fe­ren­zen an der Kas­se. Lothar Kol­berg, Enga­ge­ment Manage­ment, SAP Con­sul­ting Ser­vices, zeig­te auf, wie Ein­zel­händ­ler mit Fuji­tsu LossPre­ven­ti­on Pro­zes­se am POS moni­to­ren kön­nen. So ist es mög­lich, Abwei­chun­gen zu erken­nen und Maß­nah­men zu ergrei­fen, um die­se abzu­stel­len. Die Lösung hilft, selbst in Mil­li­ar­den von täg­lich anfal­len­den Trans­ak­tio­nen die rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zu erken­nen.

Experten-Vorträge auf der EuroShop

 

Auf meh­re­ren Büh­nen teil­ten Exper­ten ihr Fach­wis­sen mit den Besu­chern. Ralf Schi­en­ke, Head of Retail & Hos­pi­ta­li­ty Sec­tor Sales, sprach am zwei­ten Event-Tag auf der Omnich­an­nel Sta­ge über den Fuji­tsu Digi­tal Annea­ler und erklär­te die Ein­satz­mög­lich­kei­ten im Han­del. Dabei unter­stütz­te ihn Vik­to­ria Beh­rens, Ena­b­le­ment Lead for Digi­tal Annea­ler, die Use Cases in ver­schie­de­nen Berei­chen vor­stell­te. Sie zeig­te eben­falls auf, wie der kon­kre­te Ein­satz des Annea­lers jeweils aus­sieht.

 

Am drit­ten Event-Tag ging es dann auf der Retail Tech­no­lo­gy Sta­ge in einem Part­ner­vor­trag mit NetApp um zukunfts­fä­hi­ge SAP-Betriebs­mo­del­le. Unser Kol­le­ge Dirk Lau­renz, Princi­pal Account Tech­no­lo­gy Con­sul­tant, berich­te­te unter ande­rem von der Opti­mie­rung des Betriebs mit PRI­ME­FLEX-Lösun­gen. Zum Ein­satz kom­men die­se zum Bei­spiel in der Auto­ma­ti­sie­rung von Sys­tem­ko­pien. Micha­el Schlos­ser, SAP Solu­ti­ons Archi­tect bei NetApp, stell­te Mög­lich­kei­ten vor, Sicher­heits­ko­pien in ein lau­fen­des Sys­tem zu inte­grie­ren. Das geht auch dann noch, wenn das Pro­blem erst nach eini­gen Tagen bemerkt wird und seit­dem im Live-Sys­tem bereits wie­der neue Daten hin­ter­legt wur­den.

Mehr zur EuroShop und Fujitsu Connected Retail

Sie möch­ten alle Vide­os nach­ein­an­der anse­hen? Kein Pro­blem – die voll­stän­di­ge Euro­Shop-Play­list fin­den Sie hier. Alle Infos zu unse­ren auf der Euro­Shop vor­ge­stell­ten Lösun­gen haben wir für Sie auf unse­rer Event­sei­te zusam­men­ge­stellt. Und wenn Sie noch mehr über Fuji­tsu Con­nec­ted Retail erfah­ren möch­ten, emp­feh­len wir Ihnen unse­re Web­sei­te – oder spre­chen Sie uns ein­fach an.

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