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Auch Helden brauchen Unterstützung: Hilfe und Hoffnung in 100 Etappen und über 700 Kilometer

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Hel­den kön­nen uns täg­lich auf der Stra­ße begeg­nen. Oft erken­nen wir sie jedoch nicht, denn sie tra­gen kein beson­de­res Out­fit und besit­zen auch kei­ne Super­kräf­te. Jeden Tag set­zen sich Men­schen für ande­re Men­schen in Not ein und vie­le davon hel­fen ehren­amt­lich. Sozia­les Enga­ge­ment hat vie­le Gesich­ter, es kann aus einer war­men Mahl­zeit, einem Hän­de­druck, einer Spen­de, Zeit oder ein­fach nur aus trös­ten­den Wor­ten bestehen. Unse­re Hel­den enga­gie­ren sich, weil sie hel­fen möch­ten und als Dan­ke erwar­ten sie ein Lächeln oder – gar nichts. Wir nen­nen sie „SEIC-Cham­pions” und dahin­ter ste­cken unse­re Chan­nel-Part­ner, die sich für ein sozia­les Pro­jekt in Deutsch­land einsetzen.

Mit die­ser Serie stel­len wir Ihnen die „SEIC-Cham­pions” und ihre Pro­jek­te vor. SEIC steht für „Sozia­les Enga­ge­ment im Chan­nel” und mit unse­rem SEIC-Pro­gramm rei­chen wir den Hel­fern eine hel­fen­de Hand, denn auch Hel­den brau­chen manch­mal Unter­stüt­zung. Vor allem, wenn es um die­je­ni­gen geht, die sich am wenigs­ten weh­ren können.

Solan­ge wir täg­lich sehen, was an vie­len Orten in der Welt den Jüngs­ten, Schwächs­ten und Unschul­digs­ten – den Kin­dern – kör­per­lich und see­lisch ange­tan wird, wer­den wir hel­fen! (Frie­dens­dorf Oberhausen)

Der Krieg verlangt von den Kleinen, was auch in der Welt der Großen nichts zu suchen hat

Mit die­ser Bot­schaft setzt sich das Frie­dens­dorf Ober­hau­sen jeden Tag für Kin­der aus Kriegs- und Kri­sen­ge­bie­ten ein. Damit kämp­fen die Hel­fer mit einem selbst für Erwach­se­ne über­mäch­ti­gen Geg­ner. Zusätz­lich neh­men die Mit­ar­bei­ter des Frie­dens­dorfs ein hohes Risi­ko auf sich, indem sie ihre klei­nen Pati­en­ten aus den betrof­fe­nen Gebie­ten selbst eva­ku­ie­ren. In Ober­hau­sen erhal­ten die Kin­der Pfle­ge und die nöti­gen Medi­ka­men­te. So lan­ge, bis sie in ihre Hei­mat zurück­keh­ren kön­nen. So viel Stär­ke beein­druck­te auch unse­ren Part­ner rb büro­tech­nik e.K. aus Lan­gen­feld sowie die Lan­gen­feld Lady-Lions. In 100 Etap­pen möch­ten die Ladys Hoff­nung dort hin brin­gen, wo augen­schein­lich kei­ne existiert.

seic_projekt_friedensdorf_oberhausenTer­ror und Gewalt bestimm­ten den All­tag der betrof­fe­nen Kin­der. Der Schre­cken zu Hau­se for­dert schon von den Kleins­ten eine Stär­ke, die man­cher Erwach­se­ner nie­mals auf­brin­gen kann. Platz für eine Kind­heit bleibt im Krieg nicht. Er ver­langt von den Klei­nen, was in die Welt der Gro­ßen gehört – und selbst dort nicht hin­ge­hö­ren darf. Was es bedeu­tet, in einem Kriegs­ge­biet auf­zu­wach­sen, über­steigt unser Vor­stel­lungs­ver­mö­gen. Unter ande­rem aus die­sem Grund leis­tet das Frie­dens­dorf auch päd­ago­gi­sche Arbeit mit Schü­lern und Stu­den­ten. An die­ser Stel­le kön­nen jun­ge Men­schen ler­nen, was es heißt dort zu leben, wo vor allem Schmerz, Ver­nich­tung und Lee­re vor­herr­schen. Dirk Göt­ze, Ver­kehrs­lei­ter, spricht in einem Infor­ma­ti­ons­film von „Erschüt­te­rung”, wenn er über sei­ne Ein­sät­ze für das Frie­dens­dorf spricht:

Nor­ma­ler­wei­se wird man nur in den Nach­rich­ten mit sol­chen The­men kon­fron­tiert. Wenn man das dann live sieht, was die klei­nen Men­schen schon für Schick­sals­schlä­ge hin­ter sich haben, das reicht wahr­schein­lich für ein gan­zes Leben.

So weit kommt es erst, wenn vor Ort nicht mehr geholfen werden kann

Aus den Augen der klei­nen Men­schen im Film spricht Leid. Seit 50 Jah­ren tut das Frie­dens­dorf Ober­hau­sen etwas dage­gen. Sowohl hier in Euro­pa als auch im Kri­sen­ge­biet selbst. Mit dem erklär­ten Ziel, nicht mehr gebraucht zu wer­den, leis­tet die Ein­rich­tung Hil­fe auf vie­len Ebe­nen. Es gehe Tho­mas Jacobs, Lei­ter Frie­dens­dorf Inter­na­tio­nal, nicht dar­um, die Kin­der „aus ihrem Kul­tur­k­eis her­aus­zu­rei­ßen”. Soweit kommt es erst, wenn vor Ort nicht mehr gehol­fen wer­den kann. Vor allem die Bedin­gun­gen dort möch­ten die Mit­ar­bei­ter des Frie­dens­dor­fes lang­fris­tig ver­än­dern. Mit Basis­ge­sund­heits­sta­tio­nen (BGS) und wei­te­ren Frie­dens­dorf-Ein­rich­tun­gen gewähr­leis­ten die Mit­ar­bei­ter eine Basisversorgung.

seic_projekt_friedensdorf_oberhausen_roadmap

Jeder Kilometer bringt die Arbeit des Friedensdorfes voran

Den­noch blei­ben vie­le klei­ne Pati­en­ten auf die medi­zi­ni­sche Hil­fe in Euro­pa ange­wie­sen. Um das Frie­dens­dorf aktiv zu unter­stüt­zen, reicht unser Part­ner­un­ter­neh­men rb büro­tech­nik im Team mit den Lan­gen­feld Lady-Lions den Hel­fern eine hel­fen­de Hand. Ins­ge­samt 700 Kilo­me­ter mar­schie­ren die Lady-Lions von Lan­gen­feld nach Ber­lin unter dem Mot­to „Hoff­nung in 100 Etap­pen”. Wir möch­ten die­se groß­ar­ti­ge Akti­on unter­stüt­zen, indem wir Ihnen die­ses SEIC-Pro­jekt vor­stel­len. Sie kön­nen hel­fen, indem Sie spen­den, foto­gra­fie­ren oder am bes­ten gleich mit wan­dern. Jeder Kilo­me­ter bringt die Arbeit des Frie­dens­dor­fes vor­an, die über nichts weni­ger als Schick­sa­le entscheidet.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auch auf unse­rer Inter­net­sei­te (Part­ner Log­in not­wen­dig). Dem Schre­cken zum Trotz keh­ren die Kin­der als klei­ne Frie­dens­bot­schaf­ter in ihre Hei­mat zurück – und das bleibt immer eine sehr schö­ne Vor­stel­lung, für die sich zu kämp­fen lohnt.

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