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Auch Helden brauchen Unterstützung: wenn das Leben „ins Wasser fällt” – Hochwasser in Anzenkirchen

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Hel­den kön­nen uns täg­lich auf der Stra­ße begeg­nen. Oft erken­nen wir sie jedoch nicht, denn sie tra­gen kein beson­de­res Out­fit und besit­zen auch kei­ne Super­kräf­te. Jeden Tag set­zen sich Men­schen für ande­re Men­schen in Not ein und vie­le davon hel­fen ehren­amt­lich. Sozia­les Enga­ge­ment hat vie­le Gesich­ter, es kann aus einer war­men Mahl­zeit, einem Hän­de­druck, einer Spen­de, Zeit oder ein­fach nur aus trös­ten­den Wor­ten bestehen. Unse­re Hel­den enga­gie­ren sich, weil sie hel­fen möch­ten und als Dan­ke erwar­ten sie ein Lächeln oder – gar nichts. Wir nen­nen sie „SEIC-Cham­pions” und dahin­ter ste­cken unse­re Chan­nel-Part­ner, die sich für ein sozia­les Pro­jekt in Deutsch­land einsetzen.

Mit die­ser Serie stel­len wir Ihnen die „SEIC-Cham­pions” und ihre Pro­jek­te vor. SEIC steht für „Sozia­les Enga­ge­ment im Chan­nel” und mit unse­rem SEIC-Pro­gramm rei­chen wir den Hel­fern eine hel­fen­de Hand, denn auch Hel­den brau­chen manch­mal Unter­stüt­zung. Vor allem wenn ihnen das Was­ser sprich­wört­lich bis zum Hals steht. 

Hochwasser: zerstörte Häuser gehörten auf einmal zum Stadtbild

Anzenkirchen_HochwasserAm 1. Juni die­sen Jah­res ver­än­der­te sich für vie­le Men­schen aus dem Land­kreis Rot­tal-Inn alles. Von jetzt auf gleich stan­den Fami­li­en vor dem exis­ten­zi­el­len Nichts. Das gelb­brau­ne Was­ser kam schnell und zer­stör­te inner­halb von Minu­ten Woh­nun­gen, Betrie­be und öffent­li­che Gebäu­de. Unter­spül­te Stra­ßen und zer­stör­te Häu­ser gehör­ten zum Bei­spiel in Anzen­kir­chen auf ein­mal zum Stadt­bild. Meter­di­cker Schlamm lager­te sich über­all ab. Jetzt ist alles kaputt, sagt ein Unter­neh­mer nach der Kata­stro­phe im Baye­ri­schen Rundfunk:

„Wir hören auch alle auf. Wir gehen weg. Was sol­len wir da noch machen?”

Um das zu ver­hin­dern, grei­fen unse­re Part­ner CLG IT Sys­tems GmbH und BITS & BYTES” EDV-Pla­nungs- Ver­trieb- und Schu­lungs GmbH den Betrof­fe­nen der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phen­hil­fe Anzen­kir­chen unter die Arme. Ret­ten konn­ten die Men­schen ihr Hab und Gut in vie­len Fäl­len nicht mehr, aber sie kön­nen neu­en Mut fas­sen und von vorn begin­nen. Mit dem Was­ser sind die Ein­woh­ner des Land­krei­ses Rot­tal-Inn auf­ge­wach­sen, aber so zer­stö­re­risch wie am 1. Juni zeig­te sich das Hoch­was­ser im Land­kreis noch nie. Um einen gan­zen Meter über­stieg es den letz­ten Höchst­stand und begrub Dör­fer und Städ­te unter Was­ser und Schlamm. Ele­men­tar­ver­si­che­run­gen decken die Schä­den durch eine Natur­ka­ta­stro­phe ab, jedoch besit­zen vie­le Bür­ger kei­ne. Unter ande­rem aus Kostengründen.

Auch der zurückgebliebene Schlamm sorgt für Zerstörung

Jetzt ste­hen zahl­rei­che Ver­ei­ne und Fami­li­en vor Her­aus­for­de­run­gen, die sie ohne Hil­fe unmög­lich meis­tern kön­nen. Zwar sag­te der Frei­staat Bay­ern den Betrof­fe­nen eine Unter­stüt­zung von 80 Pro­zent zu, an vie­len Ecken und Kan­ten reicht das aller­dings nicht. Auf­grund des Hoch­was­sers besit­zen man­che Men­schen schlicht gar nichts mehr. Im Ten­nis­ver­ein Anzen­kir­chen zum Bei­spiel exis­tie­ren kei­ne Plät­ze mehr, auf denen man spie­len könn­te. Auch das Ver­eins­heim muss der Ver­ein abrei­ßen. 135 Haus­hal­te allein in Anzen­kir­chen stan­den unter Was­ser. Für 30 Pro­zent der Häu­ser droht der Abriss. Die Mün­che­ner Abend­zei­tung berich­tet von einer 76-jäh­ri­gen, die jetzt nach der Kata­stro­phe ihren Auto­schlüs­sel und Geld­beu­tel sucht.

Anzenkirchen_Hochwasser_3Auf ein Regal habe sie die Sachen gelegt. Das Hoch­was­ser ließ im Haus der Senio­rin jedoch nichts mehr übrig. Zu ret­ten gab es hier nichts mehr. Für die Stadt Sim­bach lesen sich die Zah­len noch erschre­cken­der. Nicht nur das Was­ser, son­dern auch der zurück­ge­blie­be­ne Schlamm sorgt für Zer­stö­rung. Bis sich die Dör­fer und Städ­te im Land­kreis Rot­tal-Inn voll­stän­dig von der Kata­stro­phe erholt haben, wird noch viel Zeit ver­ge­hen. Bis­lang machen sich unse­re Part­ner und wir uns für die betrof­fe­nen Gemein­den stark. In Zusam­men­ar­beit mit CLG geben wir Fuji­tsu-Gerä­te aktu­ell zum Selbst­kos­ten­preis an Geschä­dig­te wei­ter. Zusätz­lich arbei­tet Fuji­tsu mit einer gro­ßen Daten­ret­tungs­fir­ma in Ber­lin zusammen.

Helfen, die Hürden zu meistern – so erreichen Sie uns

Trotz­dem kön­nen Ver­si­che­run­gen und mate­ri­el­le Hil­fen Eines nicht erset­zen: Wert­vol­le Erin­ne­run­gen wie Fotos und ähn­li­che per­sön­li­che Din­ge. Oder den Auto­schlüs­sel und den Geld­beu­tel der Senio­rin aus Anzen­kir­chen. All das hat das Hoch­was­ser zer­stört. Wie Sie den­noch eine hel­fen­de Hand rei­chen kön­nen, erfah­ren Sie auch auf unse­rer Inter­net­sei­te (Part­ner­Lo­gin not­wen­dig) oder direkt bei unse­ren Part­nern CLG und BITS & BYTES.

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