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Born to transform: Der digitalen Transformation auf der Spur

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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die neue inves­ti­ga­ti­ve Video­se­rie geht an den Start – 5 Staf­feln, 25 Epi­so­den zu den Kern­the­men des digi­ta­len Wandels

Was ist eigent­lich das Wesen der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on? Was brau­chen wir, um unse­re Welt digi­tal zu wan­deln, um sie ins­ge­samt bes­ser und nach­hal­ti­ger zu machen? Wel­che Rol­le spie­len dabei Inno­va­tio­nen, Daten, Pro­zes­se oder neue Arbeits­wei­sen? Wie las­sen sich digi­ta­le Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­te schnel­ler und ein­fa­cher rea­li­sie­ren? Die­se oder ähn­li­che Fra­gen stel­len sich täg­lich vie­le CIOs, IT-Ver­ant­wort­li­che und Entscheider*innen in Unter­neh­men. Und genau die­sen Fra­gen geht die inves­ti­ga­ti­ve Video­se­rie „Born to trans­form” auf den Grund. In 5 Staf­feln mit jeweils 5 Epi­so­den wer­den Kern­the­men der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on von einem erfah­re­nen Redak­ti­ons­team unter­halt­sam erklärt, kri­tisch hin­ter­fragt und aus der Theo­rie und Pra­xis inten­siv beleuch­tet. Im Gespräch dazu Stef­fen Müter, Head of Ser­vice Cen­tral & Eas­tern Euro­pe bei Fuji­tsu, und einer der Ko-Initia­to­ren des neu­en Investigativ-Formats.

Stef­fen Müter, Head of Ser­vice Cen­tral & Eas­tern Euro­pe bei Fujitsu

Steffen, wie seid Ihr auf die Idee von „Born to transform” gekommen?

Stef­fen Müter: Die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on ist ein kom­ple­xes The­ma, in dem sich selbst erfah­re­ne Pro­fis oft nur schwer zurecht­fin­den. Manch­mal fehlt ihnen der Kom­pass, das Vor­bild oder die zün­den­de Idee, die inspi­riert und ein Unter­neh­men dann schließ­lich erfolg­reich macht. Oder es fehlt ein­fach die Zeit, sich inten­siv mit bestimm­ten Fra­ge­stel­lun­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Mit „Born to trans­form” wol­len wir uns von unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven den kom­ple­xen Zusam­men­hän­gen der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on nähern, die rich­ti­gen Fra­gen stel­len und pas­sen­de Ant­wor­ten fin­den. Wir haben dafür ein leicht kon­su­mier­ba­res For­mat gesucht – und gefun­den: ein inves­ti­ga­ti­ver Video­blog, erwei­tert und ver­tieft durch einen Pod­cast und ein E‑Magazin.

Klingt spannend. Worum geht es denn in der ersten Staffel?

Stef­fen Müter: In der ers­ten Staf­fel geht es um das The­ma Inno­va­ti­on. Was sind Inno­va­tio­nen? Was macht sie aus und was braucht es, damit Inno­va­tio­nen auch zu wirt­schaft­li­chem, gesell­schaft­li­chem und nach­hal­ti­gem Erfolg bei­tra­gen? Es ist unglaub­lich span­nend, sich damit zu beschäf­ti­gen. Denn wir sehen immer wie­der, dass vie­le Fak­to­ren zusam­men­kom­men müs­sen, damit eine Inno­va­ti­on den Durch­bruch schafft: die rich­ti­ge Idee, finan­zi­el­le Power, gesell­schaft­li­cher Nut­zen, ein­fa­che Nutz­bar­keit und vor allem digi­ta­le Mög­lich­kei­ten zur schnel­len und fle­xi­blen Umset­zung. Hier besteht oft eine gro­ße Dis­kre­panz, wie auch der Glo­bal Inno­va­ti­on Index 2021 der UN-Welt­or­ga­ni­sa­ti­on für geis­ti­ges Eigen­tum (WIPO) zeigt. Das deut­sche Inno­va­ti­ons­sys­tem ist dem­nach zwar stark in der For­schung und Ent­wick­lung sowie bei Patent­an­mel­dun­gen, schnei­det aber bei der digi­ta­len Infra­struk­tur und Trans­for­ma­ti­on eher schwach ab. Hier müs­sen wir nach­le­gen und unse­re Unter­neh­men schnel­ler und fle­xi­bler machen.

Was ist denn Deiner Meinung nach die Ursache für diese Diskrepanz und wie lässt sich das Problem lösen?

Stef­fen Müter: Es gibt nicht die eine Ursa­che dafür. Meist ist es ein Zusam­men­spiel aus ver­schie­de­nen Fak­to­ren, etwa poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Rah­men­be­din­gun­gen. Gera­de letz­te­re sind nicht zu unter­schät­zen. Vie­le Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen schei­tern bei der Umset­zung von Inno­va­ti­ons­in­itia­ti­ven an ihrer eige­nen tech­no­lo­gi­schen Schwer­fäl­lig­keit. Hier sind wir ein­fach nicht die Schnells­ten. Oft­mals feh­len die per­so­nel­len Res­sour­cen und Bud­gets, um die tech­no­lo­gi­sche Basis inner­halb kur­zer Zeit an neue Anfor­de­run­gen anzu­pas­sen. Hier brau­chen wir noch mehr Fle­xi­bi­li­tät und Schnel­lig­keit in Form von inno­va­ti­ven IT-Ser­vices, die Unter­neh­men eine fle­xi­ble Bereit­stel­lung, einen per­for­man­ten Betrieb sowie eine hohe Sicher­heit bie­ten. Und sie müs­sen schnell und ein­fach zu imple­men­tie­ren sein.

Kannst Du das etwas näher beschreiben? Wie kann das funktionieren?

Stef­fen Müter: IT-Ser­vices gibt es ja schon lan­ge. Neu ist vor allem die Art ihrer Nutz­bar­keit. Frü­her haben wir als klas­si­scher Out­sour­cing- oder Hos­ting-Part­ner das Manage­ment von Appli­ka­tio­nen, Infra­struk­tur etc. für unse­re Kund*innen über­nom­men. Das war meist mit einem ver­hält­nis­mä­ßig auf­wen­di­gen Pro­zess ver­bun­den. Heu­te kön­nen wir zum Bei­spiel durch neu­ar­ti­ge Mana­ged-Ser­vices-Platt­for­men IT-Ser­vices inner­halb kür­zes­ter Zeit bereit­stel­len – in der Cloud, On-Pre­mi­ses oder auch in hybri­den Kon­struk­ten. Dadurch kön­nen Kund*innen sehr fle­xi­bel agie­ren und Inno­va­tio­nen eben viel schnel­ler umset­zen. Ähn­li­che Ent­wick­lun­gen sehen wir im Con­sul­ting. Heu­te die­nen leicht­ge­wich­ti­ge­re Con­sul­ting-For­ma­te, zum Bei­spiel Co-Design-Work­shops, als schnel­ler Ein­stieg in die Trans­for­ma­ti­ons­rei­se. Unter­neh­men brau­chen kei­ne vie­le Hun­dert Sei­ten lan­ge Stra­te­gie­pa­pie­re, die auf einem Schreib­tisch enden. Viel mehr suchen sie Inspi­ra­tio­nen, Best Prac­ti­ces und leicht umsetz­ba­re For­ma­te. Im Kern geht es dar­um, krea­ti­ve Pro­zes­se und Res­sour­cen frei­zu­set­zen. Das wie­der­um för­dert Innovationskraft.

Kommen wir zurück zu „Born to transform”. Wann geht es los? Wie läuft es ab? An wen richtet sich das neue Investigativ-Format?

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Start­schuss war am 1. Okto­ber. Da wur­de die ers­te Epi­so­de aus­ge­strahlt. Die ers­te Staf­fel beschäf­tigt sich wie gesagt mit dem The­ma Inno­va­ti­on. Die nächs­ten Staf­feln behan­deln dann Daten, Agi­le Arbeits­wel­ten und Pro­zes­se. Zum Schluss ste­hen Bei­spie­le aus der Pra­xis im Fokus. Am Ende jeder Staf­fel gibt es wei­ter­füh­ren­de Inhal­te und Infos kom­pakt in einem redak­tio­nel­len E‑Magazin. Ergänzt wird der Video­blog alle 14 Tage von Pod­cast-Fol­gen aus dem Digi­tal­uni­ver­sum sowie einer loka­len Infor­ma­ti­ons­in­itia­ti­ve in Öster­reich und der Schweiz, die sich dem The­ma „Inno­va­ti­on aus Tra­di­ti­on” wid­met. Alles Wei­te­re fin­den Inter­es­sier­te auf unse­rer Web­site.

Stef­fen, vie­len Dank für die Ein­bli­cke und das Gespräch.

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