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Die Mobilität von morgen braucht agile Player

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Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Was die Mobi­li­täts­wen­de für Unter­neh­men bedeu­tet und wie Sie sie erfolg­reich meistern.

Die Welt befin­det sich mit­ten in einer Mobi­li­täts­wen­de. Dabei wan­delt sich nicht nur die Art und Wei­se, wie sich Per­so­nen und Güter zwi­schen einem Punkt A und einem Punkt B bewe­gen, son­dern auch die Anfor­de­run­gen an die Mobi­li­tät selbst. The­men wie Sicher­heit, Umwelt, Nach­hal­tig­keit und Gesund­heit rücken mehr und mehr in den Fokus. Und das ist auch gut so. Denn wie es war, konn­te es nicht weitergehen.

Die Mobilität von gestern: Kein Modell für die Zukunft

Das beweist ein Blick auf die Bilanz des tra­di­tio­nel­len Mobi­li­täts­kon­zepts. So zeigt das aktu­el­le, von Fuji­tsu gespon­ser­te IDC Tech­no­lo­gy Spot­light „The Future of Mobi­li­ty – The Poten­ti­al App­li­ca­ti­ons of Tech­no­lo­gy Inno­va­ti­on Across the Mobi­li­ty Busi­ness Archi­tec­tu­re1 : Ver­kehrs­staus zeh­ren nicht nur Tag für Tag an den Ner­ven der Pendler*innen und Geschäfts­rei­sen­den, son­dern scha­den auch der Pro­duk­ti­vi­tät. Allein die US-ame­ri­ka­ni­sche Wirt­schaft ver­liert auf­grund von Staus und hohem Ver­kehrs­auf­kom­men jähr­lich rund 38 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Hin­zu kommt die gene­rell schwa­che Ren­di­te, die das tra­di­tio­nel­le Besitz­mo­dell von Fahr­zeu­gen abwirft. So trans­por­tie­ren die meis­ten Pri­vat­fahr­zeu­ge häu­fig nur eine Per­son und das meist auch nur auf sehr kur­zen Stre­cken. Die übri­ge Zeit ste­hen die Autos unge­nutzt auf Park­plät­zen. Wert­vol­le Flä­chen, die sich sicher bes­ser nut­zen ließen.

Unser tra­di­tio­nel­les Mobi­li­täts­kon­zept nimmt aber auch direk­ten Ein­fluss auf uns und unse­re Umwelt. So ver­ur­sacht das Trans­port­we­sen 24 Pro­zent der CO-Emis­sio­nen welt­weit. Hin­zu kommt die Bedro­hung, die der Ver­kehr für unse­re Gesund­heit bedeu­tet. Jähr­lich ster­ben rund 1,3 Mil­lio­nen Men­schen infol­ge eines Verkehrsunfalls.

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Es sind ver­netz­te, (teil-)autonome E‑Fahrzeuge und neue digi­ta­le Geschäfts­mo­del­le, die die Zukunft der Mobi­li­tät for­men und über­haupt erst mög­lich machen. Und die Unter­neh­men dazu zwin­gen, sich zu dif­fe­ren­zie­ren und neue Erlös­mo­del­le zu ent­wi­ckeln – sowohl bran­chen- als auch indus­trie­un­ab­hän­gig. Denn um das Poten­zi­al der Zukunft der Mobi­li­tät zu erschlie­ßen, müs­sen Auto­mo­bi­lis­ten, Stadtplaner*innen, Tech­no­lo­gie­an­bie­ter, Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men sowie Trans­port- und Logis­tik­dienst­leis­ter sich bereits heu­te mit neu­en Mobi­li­täts­trends und ‑kon­zep­ten, moder­nen digi­ta­len Tech­no­lo­gien und den dar­aus resul­tie­ren­den Geschäfts­mo­del­len auseinandersetzen.

Wie genau die Mobi­li­tät der Zukunft aus­se­hen wird, ist – vor allem in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie – nicht genau vor­her­zu­sa­gen. Klar ist aber: Die Mobi­li­tät von mor­gen ist nut­zer­zen­triert. Sie stellt den Men­schen in den Mit­tel­punkt und för­dert Gesund­heit, Umwelt- und Kli­ma­schutz. Dazu sind intel­li­gen­te, sys­tem­über­grei­fen­de Geschäfts­mo­del­le und ein tief­grei­fen­der Mobi­li­ty-as-a-Ser­vice-Gedan­ke eben­so wich­tig wie wirt­schaft­lich und öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge Infra­struk­tu­ren und Fahr­zeu­ge. Denn genau das ist es, was die Men­schen in Zukunft von Mobi­li­tät und Ver­kehr erwar­ten werden.

Digitale Technologien sind der Treiber der Mobilität von morgen

Das bedeu­tet aber auch, dass Unter­neh­men – auch bran­chen­über­grei­fend – bald nicht mehr getrennt von­ein­an­der agie­ren, son­dern zu neu­en ver­netz­ten Wert­schöp­fungs­ket­ten und Öko­sys­te­men ver­schmel­zen wer­den. Dabei geht es nicht mehr län­ger rein um die Bereit­stel­lung von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen, son­dern zudem um die Mone­ta­ri­sie­rung von Daten – etwa den Berei­chen Con­nec­ted Cars, künst­li­che Intel­li­genz und Cyber­si­cher­heit. Ziel ist dabei stets eine erschwing­li­che, zugäng­li­che und „sau­be­re” Mobi­li­tät für alle.

Betriebs­mo­del­le und Kun­den­er­fah­run­gen müs­sen sich wei­ter­ent­wi­ckeln, um Wett­be­werbs­vor­tei­le zu schaf­fen und Mehr­wert zu lie­fern. So wer­den Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men bei­spiels­wei­se ihre bewähr­ten Ver­si­che­rungs­pro­duk­te neu den­ken müs­sen. Sie wer­den On-Demand-Ver­si­che­run­gen anbie­ten müs­sen, die ihren Kund*innen indi­vi­du­el­len Schutz vor den Risi­ken der Sharing Eco­no­my und des auto­no­men Fah­rens bie­ten und gleich­zei­tig mög­li­che Cyber­ri­si­ken berück­sich­ti­gen. Sel­bes gilt für Flot­ten­be­trei­ber und Trans­port­dienst­leis­ter: Gefragt sein wer­den hier künf­tig Ser­vices, die das Mobi­li­täts­er­leb­nis ganz­heit­lich den­ken. So pro­gnos­ti­ziert IDC, welt­weit füh­ren­der Anbie­ter in den Berei­chen IT-Markt­be­ob­ach­tung und Bera­tung, dass bis 2022 die Hälf­te der Anbie­ter von Trans­port­öko­sys­te­men, die erfolg­reich Ser­vice­op­tio­nen für die Kurz­stre­cken­mo­bi­li­tät in ihr Port­fo­lio inte­grie­ren, eine 50-pro­zen­ti­ge Ver­bes­se­rung der Kun­den­zu­frie­den­heit erwar­ten kön­nen2. Das sind nur eini­ge Bei­spie­le.  Der Wan­del und der damit ver­bun­de­ne Ver­än­de­rungs­druck wer­den sich auf das gesam­te Öko­sys­tem der Mobi­li­tät erstrecken.

Damit die­se neu­en Kun­den­er­leb­nis­se, Diens­te und Betriebs­mo­del­le Rea­li­tät wer­den, soll­ten Unter­neh­men bereits heu­te begin­nen, sich und ihre Tech­no­lo­gie­ar­chi­tek­tur wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Um wei­ter­hin erfolg­reich in einem sich rasch ver­än­dern­den Umfeld wie der Mobi­li­tät zu agie­ren, müs­sen Unter­neh­men in der Lage sein, vor­her­zu­sa­gen, was kommt. Und immer neue Wege fin­den, auch Unvor­her­ge­se­he­nes zu bewäl­ti­gen. Dafür ist es not­wen­dig, moder­ne Tech­no­lo­gien und Ser­vice-Ange­bo­te rund um künst­li­che Intel­li­genz, Digi­ta­le Zwil­lin­ge der Ver­kehrs­sys­te­me oder Vehi­cle Secu­ri­ty Ope­ra­ti­ons Cen­ter (VSOC) agil und sicher zu nut­zen. Denn sie sind der Haupt­trei­ber des Wan­dels der Mobilität.

Fazit

Die Art und Wei­se, wie Men­schen leben, arbei­ten und kon­su­mie­ren, ver­än­dert sich ste­tig. Das ändert auch die Mobi­li­tät und ihre Wahr­neh­mung. Es sind tech­no­lo­gi­sche, wirt­schaft­li­che, öko­lo­gi­sche und poli­ti­sche Fak­to­ren, die die Mobi­li­tät von mor­gen und den damit ein­her­ge­hen­den Wan­del prä­gen. Wohin die Rei­se geht, ist schwer vor­her­zu­sa­gen. Eins ist aber sicher: Anstel­le von Orga­ni­sa­tio­nen steht in Zukunft der Mensch im Fokus. Um die Bedürf­nis­se des Ein­zel­nen zu befrie­di­gen, müs­sen Unter­neh­men Bran­chen­gren­zen über­schrei­ten und agil auf sich ver­än­dern­de Markt­be­din­gun­gen und Kun­den­be­dürf­nis­se reagie­ren. Dabei hel­fen wer­den ihnen moder­ne digi­ta­le Tech­no­lo­gien und Service-Angebote.

Wel­chen Raum der Wan­del der Mobi­li­tät und des Ver­kehrs in Zukunft für neue Geschäfts­mo­del­le und Unter­neh­men bie­tet, beleuch­tet das von Fuji­tsu gespon­ser­te IDC Tech­no­lo­gy Spot­light „The Future of Mobi­li­ty – The Poten­ti­al App­li­ca­ti­ons of Tech­no­lo­gy Inno­va­ti­on Across the Mobi­li­ty Busi­ness Archi­tec­tu­re”. Ver­fasst wur­de der Report von den Ana­lys­ten Mas­si­mi­lia­no Claps, Rese­arch Direc­tor, Euro­pean IDC Government Insights, und Loren­zo Vero­ne­si, Rese­arch Mana­ger for IDC Manu­fac­tu­ring Insights EMEA.

Sie möch­ten mehr über die Zukunft der Mobi­li­tät und ihre Bedeu­tung für Ihr Geschäft erfah­ren? Dann laden Sie sich gleich Ihre kos­ten­lo­se Ver­si­on des aktu­el­len IDC Tech­no­lo­gy Spot­lights (Eng­lisch) herunter.


1 Quel­le: IDC Tech­no­lo­gy Spot­light, Spon­so­red by Fuji­tsu, The Future of Mobi­li­ty – The Poten­ti­al App­li­ca­ti­ons of Tech­no­lo­gy Inno­va­ti­on Across the Mobi­li­ty Busi­ness Archi­tec­tu­re, Doc. IDC #EUR147500421, March 2021

2 Quel­le: IDC Future­S­cape: World­wi­de Digi­tal Auto­mo­ti­ve and Trans­por­ta­ti­on Stra­te­gies 2021 Predictions

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