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Arbeiten bei Fujitsu: Ein bunter Blumenstrauß an Möglichkeiten

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Fuji­tsu gestal­tet jeden Tag die welt­wei­te Digi­ta­li­sie­rung mit und ist bekannt für sei­ne inno­va­ti­ven IT-Lösun­gen. Aber wer sorgt eigent­lich für unse­re Ideen und Lösun­gen? Wir wol­len Ihnen zei­gen, wer die Men­schen sind, die den tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt unse­rer Zeit vor­an­trei­ben. Den Anfang macht Tim Roder, Mana­ger bei Fuji­tsu. Er erzählt uns im Inter­view, was sei­ne Arbeit mit einem Tri­ath­lon gemein­sam hat und wo es in der IT-Welt Blu­men gibt.

Hallo Tim – der Münchner Benjamin David schwimmt jeden Morgen durch die Isar zur Arbeit. Welche Triathlon-Disziplin wählst Du für Deinen Arbeitsweg?

Also eigent­lich sind Tri­ath­le­ten deut­lich fau­ler, als man den­ken könn­te. Ich ver­su­che nor­ma­ler­wei­se, jeden extra Meter zu ver­mei­den, wenn er nicht in einem Trai­nings­plan steht (lacht). Übli­cher­wei­se neh­me ich also das Auto, zumin­dest zu 80 %. Aber inner­halb mei­ner Tri­ath­lon-Sai­son kom­me ich öfter mal mit dem Fahr­rad oder zu Fuß. Mein Arbeits­weg ist eher jah­res­zei­ten­ab­hän­gig: Im Som­mer kom­me ich häu­fi­ger mit dem Rad oder lau­fend, aber tat­säch­lich ist es haupt­säch­lich das Auto.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen einem Triathlon und Deinem Arbeitsalltag? Helfen Dir die Erfahrungen aus dem Sport bei der täglichen Arbeit?

Ja abso­lut. Vor allem bei so einem Sport wie Tri­ath­lon, der sehr zeit­in­ten­siv ist. Wenn man Hob­by-Tri­ath­let ist, im Berufs­le­ben steht und ein Pri­vat­le­ben hat – ich bin Fami­li­en­va­ter, wir haben einen zwei­jäh­ri­gen Sohn – da muss man schon sehr gut prio­ri­sie­ren kön­nen. Und gera­de Prio­ri­tä­ten zu set­zen, lernt man beim Tri­ath­lon sehr gut. Man muss immer schau­en: Wo bekom­me ich noch eine Ein­heit hin? Lohnt sich das? Auf den Job über­tra­gen heißt das, immer wie­der spon­ta­ne oder kurz­fris­ti­ge Anfra­gen zu iden­ti­fi­zie­ren und sich zu fra­gen: Wel­chen Mehr­wert habe ich davon, wenn ich jetzt eine ande­re Auf­ga­be dafür nach hin­ten schiebe?

Zum ande­ren neh­me ich den Ehr­geiz und die Aus­dau­er, an The­men dran zu blei­ben und sich immer wie­der selbst zu moti­vie­ren, aus mei­ner Tri­ath­lon-Welt mit ins Büro. Das heißt, Din­ge nicht ein­fach auf­zu­hö­ren, nur weil sie beim ers­ten Mal nicht funk­tio­nie­ren. Oder auch den Mut zu haben, neue The­men anzu­ge­hen, die man vor­her noch nicht gemacht hat – sozu­sa­gen mit den Distan­zen zu wach­sen. Also nicht gleich mit dem Iron Man anzu­fan­gen, son­dern sich Stück für Stück an hohe Zie­le her­an­zu­ar­bei­ten und immer wie­der sei­ne Gren­zen aus­zu­tes­ten.

In bei­den Wel­ten ist außer­dem wich­tig, sich über die eige­nen Kräf­te im Kla­ren zu sein. Was kann man sich zumu­ten? Was ist eine Grenz­erfah­rung, mit der ich über mei­ne Kom­fort­zo­ne hin­aus­ge­he? Aber auch: Wo soll­te ich auf­hö­ren und nicht zu allem Ja sagen, nur weil es eine neue Auf­ga­be ist? Es ist wich­tig, dass man sich sei­ne Kräf­te ein­teilt.

Wie bist Du bei Fujitsu eingestiegen – und welchen Weg hast Du seitdem zurückgelegt?

Ich habe bei mei­nem vor­he­ri­gen Arbeit­ge­ber mei­ne Aus­bil­dung gemacht und neben­be­ruf­lich eine Wei­ter­bil­dung absol­viert. Danach war mir klar, dass ich zu einer Fir­ma möch­te, die mir ein brei­tes Ange­bot lie­fert und in der ich mich ent­wi­ckeln kann. Ich möch­te nicht nur den Job aus­üben, den ich schon habe. Mir ist wich­tig, dass mir Per­spek­ti­ven gebo­ten wer­den. Das war einer der Grün­de, war­um ich mich für Fuji­tsu ent­schie­den habe.

Die Fuji­tsu TDS hat mich schon immer gereizt. Zum einen lock­te die regio­na­le Nähe und zum ande­ren, dass man bei einem grö­ße­ren Unter­neh­men auch grö­ßer den­ken darf – mit rich­tig gro­ßen Kun­den­si­tua­tio­nen und neu­en Tech­no­lo­gien. Das war der Grund, war­um ich mich damals für Fuji­tsu inter­es­siert habe.

Wel­chen Weg habe ich seit­her zurück­ge­legt? Im Nach­hin­ein betrach­tet einen ziem­lich rasan­ten. Ich habe am 1.1.2011 ange­fan­gen und bin jetzt in mei­nem 7. Fuji­tsu Jahr. Ich habe als Juni­or-IT-Engi­neer ange­fan­gen, das sind bei uns tech­ni­sche Pro­jekt­lei­ter, also das Pen­dant zum Pro­jekt­ma­na­ger, aber mit einem tech­ni­schen Fokus. Dann wur­de ich rela­tiv schnell IT-Engi­neer und habe die Ver­ant­wor­tung für unse­re exter­nen Free­lan­cer über­nom­men, die ich fach­lich geführt habe. 2015 wur­de ich dann Team­lei­ter und bekam kurz dar­auf eine Manage­men­trol­le für den Fach­be­reich, in dem ich ursprüng­lich gear­bei­tet habe.

Was hat Dich dabei besonders beeinflusst? Gab es wegweisende Mentoren oder Erlebnisse?

Defi­ni­tiv. Es ist wich­tig, dass man Leu­te um sich hat, die einem ehr­li­ches Feed­back und die Mög­lich­keit geben, das Fremd- und Selbst­bild abzu­glei­chen und den Blick für die eige­ne Per­son zu schär­fen. Das hilft einem dabei, sei­ne Stär­ken und Schwä­chen bes­ser zu iden­ti­fi­zie­ren und den eige­nen Wer­de­gang dem­entspre­chend zu gestalten.

Ich schät­ze es sehr, immer wie­der neue Optio­nen, Auf­ga­ben und Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten bekom­men zu haben. Am Ende des Tages muss man die Wege aber natür­lich immer selbst gehen. Ent­wick­lung hat ja nicht nur damit zu tun, dass man ent­wi­ckelt wird, son­dern man muss sich selbst ent­wi­ckeln. Bei Fuji­tsu gibt es sehr vie­le Mög­lich­kei­ten und es ste­hen einem vie­le Türen offen, wenn man will. Aber ob man durch eine der Türen geht oder durch wel­che Tür man geht, ist jedem selbst über­las­sen. Ich hat­te immer Füh­rungs­kräf­te, mit denen ich mich rei­ben konn­te und die mei­ne Wahr­neh­mung für mein Selbst- und Fremd­bild geschärft haben. Ich habe die Chan­cen genutzt, die mir gebo­ten wur­den und bin dar­an gewachsen.

Wir wollen nicht nur zurückblicken, sondern auch nach vorne – was sind Deine weiteren Pläne? Wo siehst Du Deine berufliche Zukunft?

Ich kann das gar nicht in einer Rol­le aus­drü­cken oder sagen: ich möch­te in zwei, drei oder fünf Jah­ren eine bestimm­te Posi­ti­on haben. Da wir uns als Unter­neh­men in einem dyna­mi­schen Markt bewe­gen, müs­sen wir uns dem­entspre­chend immer wie­der anpas­sen und ent­wi­ckeln. Für mich ist wich­tig, dass ich einen Fuß­ab­druck im Unter­neh­men hin­ter­las­se. Ich will nicht ein­fach nur da sein, um da zu sein, son­dern wich­tig fürs Unter­neh­men sein und einen Mehr­wert lie­fern kön­nen. Fuji­tsu bie­tet wirk­lich einen rie­sen­gro­ßen Blu­men­strauß an Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, die ich auch ger­ne nut­ze. Ich möch­te auf jeden Fall wei­ter­hin eine Posi­ti­on haben, in der man am Erfolg betei­ligt sein, Ent­schei­dun­gen tref­fen und mit­spie­len kann.

Welche der Möglichkeiten, die Fujitsu bietet, reizt Dich dabei am meisten?

Da es so vie­le Mög­lich­kei­ten bei Fuji­tsu gibt, fällt die Ent­schei­dung hier schwer. Was aber auf jeden Fall einen beson­de­ren Reiz hat ist die Inter­na­tio­na­li­tät. Nicht nur, was Posi­tio­nen und Auf­ga­ben angeht, bekommt man hier viel gebo­ten. Auch kul­tu­rel­le Aspek­te sind ein wich­ti­ger Fak­tor. Man könn­te sich sicher­lich auch dafür ent­schei­den, in einem ande­ren Land zu arbei­ten, ohne den Arbeit­ge­ber wech­seln zu müs­sen. Für mich als Fami­li­en­pa­pa ist dies aktu­ell kei­ne Opti­on. Bei Fuji­tsu bekom­me ich trotz­dem bei­des unter einen Hut: Ich kann für mei­ne Fami­lie da sein und mit Kol­le­gen inter­na­tio­nal zusam­men­ar­bei­ten – bei Pro­jek­ten und Mee­tings hier vor Ort oder auch mal bei kur­zen Busi­nes­s­trips im Ausland.

Kommen wir noch einmal zum Triathlon zurück. Konntest Du schon Kollegen mit Deiner Leidenschaft für den Sport anstecken?

Ja, ich glau­be schon (lacht). Man muss dazu sagen: Der Tri­ath­lon Sport erlebt in den letz­ten Jah­ren sowie­so einen Hype. Es ist super, dass sich immer mehr Leu­te für die­sen Sport inter­es­sie­ren. Ich betrei­be ihn ja schon ein biss­chen län­ger, daher erle­be ich den Wan­del haut­nah. Wenn man frü­her erzählt hat, dass man Tri­ath­lon macht, war man der Beklopp­te und heu­te stößt man auf ech­tes Inter­es­se. Inzwi­schen ist es sogar so, dass wir ein Fuji­tsu Tri­ath­lon Team haben. Da haben wir die Mög­lich­keit, zusam­men zu trai­nie­ren. Es gibt bei uns in der Nähe in Heil­bronn ein­mal im Jahr eine sehr gro­ße Tri­ath­lon Ver­an­stal­tung, bei der wir auch für das Unter­neh­men star­ten. Der Tri­ath­lon trägt bei Fuji­tsu also schon Früch­te. Wir freu­en uns immer über neue Kol­le­gen, die unse­re Lei­den­schaft tei­len und Teil unse­res Teams wer­den – bei Fuji­tsu und im Triathlon.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns mehr über Dich zu erzählen, Tim.

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