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Arbeiten bei Fujitsu: Hier steht der Mensch im Mittelpunkt

Agnes Korsakas, SAP Solution Design Architect bei Fujitsu
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Agnes Kor­sakas, SAP Solu­ti­on Design Archi­tect bei Fuji­tsu, hat ihren Weg im Unter­neh­men als Werk­stu­den­tin begon­nen. Nach eini­ger Zeit als Juni­or SAP Tech­ni­cal Con­sul­tant und einem Aus­flug in die Mode­bran­che ist sie nun seit Janu­ar wie­der bei Fuji­tsu. In unse­rem Inter­view berich­tet sie von den Grün­den für ihre Rück­kehr, ihren Zukunfts­plä­nen – und war­um sie ihren Chef nicht beim Vol­ley­ball gewin­nen las­sen würde.

Hallo Agnes. Du spielst gerne mit deinen Kollegen eine Runde Beach Volleyball nach der Arbeit. Hast du einen Vorgesetzten schon mal absichtlich gewinnen lassen?

Für uns steht Fair­ness und Spaß an ers­ter Stel­le, sowohl bei der Arbeit als auch außer­halb und jeman­den absicht­lich gewin­nen zu las­sen, wür­de die­ser Per­son bestimmt den Spaß neh­men. Denn Spaß ent­steht erst dadurch, indem man die Din­ge selbst erreicht.

Du warst bereits als Werkstudentin bei Fujitsu beschäftigt und bist heute SAP Solution Design Architect. Kannst Du uns deine Entwicklung bei Fujitsu kurz beschreiben?

Wäh­rend mei­nes Elec­tro­nic Busi­ness Stu­di­ums (heu­te Wirt­schafts­in­for­ma­tik), habe ich die Chan­ce erhal­ten, als Werk­stu­den­tin im Pro­ject Sup­port Team zu arbei­ten. Da bin ich mei­nem Pro­fes­sor heu­te noch sehr dank­bar, dass er mich auf die Fuji­tsu TDS auf­merk­sam gemacht hat. An die­ser Stel­le: vie­len Dank Herr Hertweck!

Im Lau­fe des Stu­di­ums absol­vier­te ich mein Pflicht­prak­ti­kum in Malay­sia bei Con­ti­nen­tal Sime Tyre PJ Sdn Bhd. Nach mei­nem Aus­lands­prak­ti­kum bin ich dann wie­der als Werk­stu­den­tin bei der Fuji­tsu TDS ein­ge­stie­gen. Als es Rich­tung Abschluss­ar­beit ging, habe ich ein pas­sen­des The­ma in mei­ner Abtei­lung gefun­den und war ein hal­bes Jahr als Bache­lo­ran­din ange­stellt. Nach mei­nem Abschluss habe ich als Juni­or SAP Tech­ni­cal Con­sul­tant angefangen.

Zwi­schen­zeit­lich habe ich zwei Jah­re in einem Unter­neh­men in der Mode­bran­che als Sys­tem Engi­neer gear­bei­tet, Erfah­run­gen gesam­melt und mein Know-how durch her­aus­for­dern­de Pro­jek­te erwei­tert. Seit Janu­ar 2018 habe ich nun die Her­aus­for­de­rung bei der Fuji­tsu TDS als SAP Solu­ti­on Design Archi­tect ange­nom­men und freue mich täg­lich auf inter­es­san­te Kun­den und Projekte.

Was hat dich zur Rückkehr zu Fujitsu bewogen?

Ich bin zu Fuji­tsu TDS zurück­ge­kehrt, da sich mir eine tol­le Chan­ce gebo­ten hat, mich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und weil ich Fuji­tsu TDS als Arbeit­ge­ber sehr schät­ze. Ich kann mich vor allem mit den Wer­ten und der Fir­men­kul­tur, die Fuji­tsu TDS schafft, iden­ti­fi­zie­ren. Hier steht der Mensch im Mit­tel­punkt, was mir per­sön­lich auch sehr wich­tig ist. Außer­dem fin­de ich die Mischung aus fami­liä­rem Umfeld und glo­ba­lem Play­er beein­dru­ckend, die­sen Spa­gat schaf­fen nur weni­ge gro­ße Unternehmen.

Was machst Du als SAP Solution Design Architect genau?

Als SAP Solu­ti­on Design Archi­tect bin ich für die Gestal­tung und Kos­ten­kal­ku­la­ti­on einer SAP Lösungs­ar­chi­tek­tur zustän­dig. Dafür ist es wich­tig, die tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen und Kun­den­an­for­de­run­gen mög­lichst detail­liert auf­zu­neh­men und sicher­zu­stel­len, dass die erstell­te Lösung tech­no­lo­gisch fun­diert und umsetz­bar ist. Dies geschieht in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­triebs­team und dem Pro­jekt-Team, um eine pass­ge­naue Lösung zu ent­wi­ckeln, sodass die Bedürf­nis­se des Kun­den erfüllt werden.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Agnes Korsakas, SAP Solution Design Architect bei Fujitsu

Einen typi­schen Arbeits­tag gibt es bei mir eigent­lich nicht, ver­mut­lich ist es aber gera­de auch das, was mir Freu­de berei­tet. Die Abwechs­lung im Job und die Frei­heit, mei­ne Arbeits­zeit selbst ein­tei­len zu kön­nen, ist eine per­fek­te Kom­bi­na­ti­on. Was ich jedoch als Rou­ti­ne bezeich­nen könn­te, ist der mor­gend­li­che Kaf­fee, wäh­rend ich mei­ne E‑Mails che­cke und prio­ri­sie­re. Jeden Mon­tag gehört natür­lich die Beach­vol­ley­ball-Ein­heit zum Pro­gramm und diens­tags gehe ich mit mei­nem Kol­le­gen in der Mit­tags­pau­se jog­gen.

Du machst aktuell einen berufsbegleitenden MBA im Bereich Management und Innovation. Wie gut lässt sich das Studium mit Deiner Arbeit bei Fujitsu vereinbaren?

Ein­fach ist das natür­lich nicht, man muss sich sehr gut orga­ni­sie­ren kön­nen und ler­nen, den inne­ren Schwei­ne­hund, der regel­mä­ßig das eige­ne Ver­hal­ten bestim­men will, zu über­win­den. Der MBA neben einem Voll­zeit-Job stellt defi­ni­tiv eine Dop­pel­be­las­tung dar, doch durch die inter­ne Unter­stüt­zung, die ich erhal­te, lässt es sich gut meis­tern. Ich sehe es auch als Chan­ce, mein Selbst­ma­nage­ment und mei­ne Stress­re­sis­tenz zu trainieren.

Hilft Dir die Erfahrung aus Deinem Beruf im Studium oder umgekehrt? Inwiefern?

Durch die Viel­zahl an Trans­fer- und Ana­ly­se-Auf­ga­ben ist es mir mög­lich, mein Stu­di­um und mei­ne Arbeit mit­ein­an­der zu ver­ei­nen. Das Ziel dabei ist die Reflek­ti­on und ein Per­spek­ti­ven­wan­del, aus dem man wie­der­um neue Ideen schaf­fen kann.

Gera­de das The­ma Inno­va­ti­on ist ein wich­ti­ger Trei­ber in unse­rem Unter­neh­men, aber auch in dem Bereich SAP, der sehr stark durch Inno­va­tio­nen und stän­di­gen Wan­del geprägt ist. Das Stu­di­um berei­tet mich dar­auf vor, sol­che Trends zu erken­nen und voranzubringen.

Was sind Deine Pläne nach dem Abschluss Deines Studiums?

Nach dem Stu­di­um ist vor dem Stu­di­um – ob ich nach dem MBA noch pro­mo­vie­ren wer­de, kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber ich möch­te mich wei­ter­hin sowohl fach­lich, als auch per­sön­lich wei­ter­ent­wi­ckeln. Fuji­tsu TDS bie­tet auch vie­le inter­es­san­te inter­ne Wei­ter­bil­dungs­pro­gram­me, die ich ger­ne wahr­neh­men würde.

Welche Herausforderung im SAP-Bereich würdest Du gerne mal angehen?

In naher Zukunft wür­de ich ger­ne mal einen PoC (Pro­of of Con­cept) eines inno­va­ti­ven SAP Pro­duk­tes durch­füh­ren. Das stellt ver­mut­lich vie­le vor eine Her­aus­for­de­rung, ein bis­her noch unbe­kann­tes Pro­dukt, bezie­hungs­wei­se eine neue Tech­no­lo­gie, sicher zu imple­men­tie­ren und in unse­re Geschäfts­pro­zes­se zu inte­grie­ren. Die­se Ent­wick­lun­gen zu beglei­ten ist sicher­lich sehr span­nend – das sehe ich auch momen­tan an den Pro­jek­ten mit SAP on Azu­re oder S/4 HANA Con­ver­si­ons.

Vielen Dank für das Interview, Agnes!

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