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Die Mischung macht’s … nicht allein

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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Vor Kurzem war ich im Rahmen der Mixed Leadership Konferenz 2018 zur Paneldiskussion „New Work und Digital Leadership – Mehr Chancen für weibliche Karrieren?“ und Workshops zum Thema „Future Work“ eingeladen. Die Veranstaltung war inspirierend, kontrovers und konstruktiv – ganz so, wie uns heute die digitale Transformation begegnet.

Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter

Felicitas Birkner
Felicitas Birkner, Head of BS2000 Portfolio Management and EPS Academy, Fujitsu

100 Jahre Wahlrecht für Frauen, aber in Beruf und Alltag existieren weiterhin viele gesellschaftliche Firewalls – tief verwurzelte Vorurteile, die der Grund dafür sind, dass wir enorm viel Potential ungenutzt lassen. Diese Vorurteile müssen wir endlich überwinden und Vielfalt, Einbindung, Gleichstellung ganz selbstverständlich leben. Oder in den Worten von Sylvia Tarves, Geschäftsführung der LEADING WOMEN Personalberatung, ausgedrückt: „Hören wir auf mit fixing the women – starten wir mit fix the organisation.“

Die Digitalisierung verändert unser tägliches Miteinander, die Interaktionen von Mensch zu Mensch, sowohl privat als auch im Geschäftsumfeld enorm. Gleichzeitig fordert uns in vielen Ländern der demografische Wandel heraus, über kulturelle und strukturelle Grenzen hinweg die Zusammenarbeit neu zu gestalten.

Fujitsu geht den Weg in zukünftige Arbeitswelten schon seit vielen Jahren mit seiner Unternehmensvision Human Centric Innovation sowie Konzepten, wie Co-creation und Initiativen zu Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit.

Auf der Mixed Leadership Konferenz wurde deutlich, wie engagiert und ideenreich einige Unternehmen Initiativen zur Gestaltung der Arbeitswelt von Morgen vorantreiben und mit Vorurteilen aufräumen wollen. Sehr gut gefiel mir die Idee, in einer Art „Coffee Breaks“ jedem im Unternehmen die Möglichkeit zu geben, selbst kreative Ideen zu (er)finden und sich auszuprobieren und beispielsweise selbst zu erfahren, wie einfach sich eine App entwickeln lässt. Interesse wecken und motivieren, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen Neues zu entdecken, etwas zu gestalten und gleichzeitig „fit for digital“ zu werden – das ist ein gutes Rezept, um eine fruchtbare Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter auf den Weg zu bringen.

Die Zukunft erfolgreich gestalten …

sollten wir nur gemeinsam – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe. Denn Ungleichbehandlung, Hemmnisse und Widerstände sind auf dem Weg ins digitale Zeitalter absolut kontraproduktiv.

Angeregte Diskussionen bei der Mixed Leadership Konferenz 2018
Inspirierende Diskussionen bei der Mixed Leadership Konferenz 2018

Clevere Unternehmen schöpfen inzwischen aus der Vielfalt ihrer Belegschaft und setzen aktiv auf gemischte Teams – denn diese können durchaus bessere Ergebnisse erzielen als homogen besetzte. Zudem gilt es, kreative Prozesse zu initiieren und zu nutzen, um unterschiedliche Generationen zusammen zu bringen, Erfahrungen weiterzugeben, die Arbeitsweisen der jungen Generation optimal in Prozesse einzubringen und Potentiale permanent mit der Zeit zu entwickeln. Dabei muss sich jeder Einzelne die Frage beantworten, ob er den Wandel passiv hinnehmen oder aktiv mitgestalten will.

Wer sich dafür entscheidet, eine aktive Rolle zu übernehmen, wird davon stets profitieren. Das Zusammenbringen unterschiedlichster Perspektiven ist der Kern des Co-creation Innovationsansatzes von Fujitsu. Die Digital Transformation Center, die Fujitsu gerade weltweit eröffnet, sind hierfür ein gutes Beispiel – denn sie ermöglichen es Kunden, Partnern und Experten gemeinsam Neues zu gestalten.

Fit für die digitale Arbeitswelt

In Mixed Teams und Mixed Leadership liegt enorme Power für die Zukunftsgestaltung – wenn es um höhere Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit, Kreativität, Problemlösungsqualität geht, wie auch generell für die Innovationsfähigkeit. Es ist auf allen Ebenen von Gesellschaft, Politik und Unternehmen viel in Bewegung und Frauen bringen sich zunehmend stärker in Prozesse und die Führungsverantwortung ein. Externe Netzwerke, wie zum Beispiel Professional Women‘s Network, Women and work, Shemeansbussines, Women Speaker Foundation, WOMAN’s Business Club, Initiativen zu Diversity und Inclusion und Förderprogramme, wie beispielsweise das Female Leadership Development Program aus dem Fujitsu-Alltag, verleihen der Entwicklung zusätzlichen Schwung.

Doch es bleibt weiterhin viel zu tun, da der Frauenanteil in Führungspositionen, gerade in Technologieunternehmen, immer noch relativ gering ist. Dabei ist zum Beispiel Ada Lovelace (1815-1852), oft als die „Mutter der Software-Programmierung“ bezeichnet, ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen selbstverständlich auch in der Technologie Wegweisendes schaffen können. Gelegenheiten, es ihr gleich zu tun, bietet Fujitsu tagtäglich im beruflichen Alltag – das nächste Highlight hierzu gibt es im April, beim Fujitsu Ada Lovelace Day in Frankfurt.

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