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Junior IT-Engineer bei Fujitsu: Spannende Projekte mit Verantwortung

Benedikt Walter, Junior IT-Engineer bei Fujitsu
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Was macht eigent­lich ein Juni­or IT-Engi­neer bei Fuji­tsu? Bedeu­tet der Ein­stieg in die Kar­rie­re, dass man sich zunächst auf Zuar­bei­ten und klei­ne Pro­jekt­auf­ga­ben ein­stel­len soll­te? Wir haben Bene­dikt Wal­ter, Juni­or IT Engi­neer bei Fuji­tsu, im Rah­men unse­rer Inter­view­rei­he über die Men­schen bei Fuji­tsu nach sei­nem letz­ten Pro­jekt gefragt und einen ganz ande­ren Ein­druck gewonnen. 

Hallo Benedikt! Du hast für ein Projekt ein halbes Jahr bei einem großen Automobilhersteller in Wolfsburg verbracht. Was waren dort Deine Aufgaben?

Ich war Teil eines grö­ße­ren Pro­jekt­teams. Wir haben dort eine spe­zi­el­le IT-Land­schaft des Kun­den, die aus Secu­ri­ty-Grün­den nur vor Ort betreut wer­den darf, über­nom­men. Mei­ne Auf­ga­be dabei war viel­sei­tig. Haupt­säch­lich war ich für die tech­ni­sche Ana­ly­se der IT-Land­schaft vor Ort zustän­dig, aber Pro­zess­the­men haben bei mei­ner Arbeit auch eine wich­ti­ge Rol­le gespielt. Wir haben das ers­te Mal nach dem Smart Shore-Prin­zip gear­bei­tet. Das Pro­jekt­team bestand dabei aus einem deut­schen Vor-Ort-Team und Kol­le­gen aus dem GDC („Glo­bal Deli­very Cen­ter”) in Polen.

Kannst Du den Begriff Smart Shore näher erläutern?

Smart Shore ist ein Prin­zip, bei dem meh­re­re klei­ne Teams zur Opti­mie­rung der Ser­vice-Erbrin­gung für den Kun­den zusam­men­ar­bei­ten. Es ent­ste­hen intel­li­gen­te Kon­struk­te aus Teams vor Ort, die durch ein GDC-Team an einem ande­ren Stand­ort unter­stützt wer­den. Bei dem Pro­jekt in Wolfs­burg war es unse­re Auf­ga­be, unse­re pol­ni­schen Kol­le­gen in das Pro­jekt ein­zu­ar­bei­ten und vor Ort Pro­zes­se für den mög­lichst effi­zi­en­ten Betrieb zu defi­nie­ren. Die Kol­le­gen haben uns dabei wie­der­um von ihrem Stand­ort aus unterstützt.

Wie war es für Dich, eine Zeit lang in einer anderen Stadt zu leben?

Ich habe viel Zeit mit den Kol­le­gen ver­bracht, da wir alle im glei­chen Hotel unter­ge­bracht waren. Wir haben zum Bei­spiel abends gemein­sam geges­sen oder sind zum Wolfs­bur­ger Weih­nachts­markt gegan­gen. An den Wochen­en­den bin ich in der Regel zusam­men mit einem Kol­le­gen wie­der in die Hei­mat gefah­ren – das war mir wich­tig für mei­ne Work-Life-Balan­ce.

Du bist gleich nach Deiner Ausbildung ins Projekte-Team eingestiegen. Gibt es ein Projekt, das Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ja, auf jeden Fall. Mein ers­tes eige­nes Pro­jekt nach mei­ner Aus­bil­dung war für mich sehr span­nend. Da war ich direkt eigen­ver­ant­wort­lich für das gesam­te Pro­jekt – ein klei­ner Sprung ins kal­te Was­ser. Das war sehr lehr­reich für mich und ein tol­les Erleb­nis, das Pro­jekt dann auch erfolg­reich abzuschließen.

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit für Fujitsu am besten?

Ich mag es gern, dass wir die Frei­heit haben, eigen­ver­ant­wort­lich zu arbei­ten. Wenn wir ein Pro­jekt bekom­men, kön­nen wir es – natür­lich inner­halb der Qua­li­täts­an­for­de­run­gen – sehr selbst­stän­dig mana­gen und pla­nen. Die­se ver­ant­wor­tungs­vol­le Tätig­keit emp­fin­de ich als einen der größ­ten Vor­tei­le an mei­nem Job, der mir auch viel Moti­va­ti­on schenkt. Man ent­wi­ckelt ein­fach ein per­sön­li­ches Inter­es­se dar­an, dass die Pro­jek­te vor­an­ge­hen und das fühlt sich dann kaum noch wie Arbeit an.

Zusätz­lich haben wir in unse­rem Bereich super Kol­le­gen. Wir arbei­ten zwar auch unab­hän­gig von­ein­an­der in unse­ren Pro­jek­ten, unter­stüt­zen uns aber bei Bedarf immer gegen­sei­tig. Außer­dem sind die täg­li­chen Auf­ga­ben sehr dyna­misch und blei­ben immer abwechs­lungs­reich. Mei­ne Rol­le ist eine Mischung aus tech­ni­scher und koor­di­na­ti­ver Ver­ant­wor­tung. Da geht es um Pro­jekt­ma­nage­ment, aber auch um tech­ni­sche Analyse.

Wenn Du Dir ein Wunschprojekt für die Zukunft gestalten könntest, wie sähe das aus?

Für mich ist immer wich­tig, dass bei einem Pro­jekt als Gesamt­kon­strukt alles stimmt. Vom inter­nen Team über das Pro­jekt­ma­nage­ment bis hin zur mög­lichst kon­struk­ti­ven Zusam­men­ar­beit mit dem Kun­den. So ein IT-Pro­jekt ist jedes Mal eine Her­aus­for­de­rung und man trifft immer wie­der auf unvor­her­seh­ba­re Auf­ga­ben. Ich habe in unse­ren Pro­jek­ten die Erfah­rung gemacht, dass es am schöns­ten ist, wenn man als Gesamt­team gemein­sam mit dem Kun­den die­se Her­aus­for­de­run­gen erfolg­reich meis­tert. Bei einem opti­ma­len Pro­jekt sind alle Tei­le des Teams per­fekt auf­ein­an­der ein­ge­spielt, sodass ein Räd­chen ins nächs­te greift. Dafür wür­de ich mir ein gro­ßes Team mit allen Exper­ten zusam­men­stel­len, das viel­leicht vir­tu­ell – je nach Bedarf – zusam­men­ar­bei­ten kann.

Vielen Dank für das Interview, Benedikt!

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