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Wie gut „vernetzt“ sind Sie wirklich?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

In weni­gen Jah­ren wird jeder, sowohl pri­vat als auch beruf­lich, weit­aus stär­ker ver­netzt sein als je zuvor. Pri­vat ver­brin­gen die Men­schen heu­te viel Zeit mit Soci­al Media Sites. Wie wir alle wis­sen, weht ein rau­er Wind auf dem glo­ba­len Markt. Des­halb stel­len sich Unter­neh­men dar­auf ein, immer die neu­es­te Tech­no­lo­gie zu nut­zen, um noch pro­duk­ti­ver zu wer­den. Das bedeu­tet, Smart­Pho­nes für den Ver­sand und Emp­fang von Unter­neh­mens-Mails ein­zu­set­zen – und zwar rund um die Uhr.

Vor­bei sind die Zei­ten, an denen man wäh­rend der Heim­fahrt, im Zug oder im Flug­zeug oder zuhau­se ange­kom­men abschal­ten konn­ten. Jetzt kön­nen Kol­le­gen und Vor­ge­setz­te Sie nicht nur anru­fen, egal, wo Sie sich gera­de befin­den, sie kön­nen Ihnen E‑Mails schrei­ben – und sie erwar­ten dar­auf umge­hend eine Ant­wort. Je schnel­ler Sie ant­wor­ten, des­to schnel­ler erwar­ten die Sen­der eine Ant­wort. Und es wird noch schwie­ri­ger: Einst erwar­te­te man eine Beant­wor­tung von E‑Mails inner­halb eines Tages. Die­ser Zeit­rah­men schrumpf­te auf einen hal­ben Tag, dann auf weni­ge Stun­den. Heu­te hin­ge­gen muss die Ant­wort in weni­gen Minu­ten ein­tref­fen – unab­hän­gig davon, wo man sich gera­de befin­det. Wie hin­läng­lich bekannt ist, kann die­se stän­di­ge Erreich­bar­keit gesund­heits­schäd­lich sein.

Wäh­rend unse­rer Arbeit sind wir Stress aus­ge­setzt. Ohne Pau­sen – und dazu gehö­ren der Genuss des Abend­essens ohne Unter­bre­chun­gen und erhol­sa­mer Schlaf – lei­den wir unter Dau­er­stress. Frü­her oder spä­ter kann das stän­di­ge Abru­fen von E‑Mails zur Sucht wer­den. Wenn Sie nach Fei­er­abend außer­dem an einer Kon­fe­renz­schal­tung mit Leu­ten in ande­ren Zeit­zo­nen teil­neh­men müs­sen oder viel Zeit auf Soci­al Media Sites ver­brin­gen, lie­gen alle Vor­aus­set­zun­gen für ein ernst­haf­tes Gesund­heits­pro­blem vor. Des­halb haben inzwi­schen eini­ge Unter­neh­men damit begon­nen, Richt­li­ni­en für den Emp­fang von E‑Mails per Smart­Pho­ne ein­zu­füh­ren.

Es stellt sich in die­sem Zusam­men­hang die Fra­ge, ob die Ent­schei­dung, das Mobil­te­le­fon abzu­schal­ten, beim Mit­ar­bei­ter liegt oder ob wir Unter­neh­mens­richt­li­ni­en oder gar Geset­ze benö­ti­gen, um die­ses Pro­blem zu lösen?

Mich inter­es­siert Ihre Mei­nung dazu, und ich freue mich auf Ihre Bei­trä­ge.

Vie­len Dank.

Mar­co Ros­si

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