Die Zukunft der digitalen Verwaltung: Meet the Public Sector – Digital

Die Digitalisierung schreitet auch im Bereich der Verwaltung unaufhaltsam voran. Wie sieht die Zukunft der digitalen und intelligenten Behörde konkret aus? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um den Weg zur echten digitalen Verwaltung zu ebnen? Und welche Herausforderungen müssen auf diesem Weg bewältigt werden?

Ein wichtiges Stichwort ist hierbei vor allem Resilienz. Damit bezeichnet man die Widerstandskraft eines Systems gegenüber externen Schockereignissen. Während die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie dieses Thema aktuell verstärkt in den Fokus rücken, veröffentlichte das Bundesministerium des Innern bereits 2009 die Nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS).

Die Auswirkungen von Einschränkungen in den kritischen Infrastrukturen mildern

In diesem Leitdokument identifizierte das Bundesministerium des Innern vor über einem Jahrzehnt technische Basisinfrastrukturen sowie sozio-ökonomische Dienstleistungsinfrastrukturen, die in gegenseitiger Wechselwirkung miteinander stehen. Beide Infrastrukturbereiche bedingen sich also gegenseitig, da Einschränkungen im Bereich der Basisinfrastruktur die Dienstleistungsinfrastruktur beeinflussen und umgekehrt.

Für die Verwaltung als Teil der Dienstleistungsinfrastruktur bedeutet das konkret: Spätestens sobald in den Bereichen Energieversorgung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Transport und Verkehr und / oder (Trink-)Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Einschränkungen entstehen, muss die Verwaltung Maßnahmen treffen, die die Auswirkungen dieser Einschränkungen mildern.

Das Ziel: Die Resilienz stärken

Durch die frühzeitige Identifikation systemeinschränkender Entwicklungen wird die Resilienz kritischer Infrastrukturen gestärkt, da so das Entstehen bestimmter Einschränkungen verhindert werden oder zumindest auf ein Notfallkonzept zurückgegriffen werden kann.

Einschränkungen können unter anderem durch Naturereignisse, durch technisches oder menschliches Versagen oder durch Terrorismus, Kriminalität oder Krieg entstehen. Um solche systembedrohenden Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und möglichen Einschränkungen vorzubeugen bzw. aktuellen Einschränkungen effektiv zu begegnen, ist ein gut durchdachtes Datenmanagementkonzept unerlässlich.

Die COVID-19-Pandemie hat ganz konkrete Einsatzpotentiale von Daten im Bereich urbaner Krisenresilienz aufgezeigt, etwa die dynamische Echtzeitanzeige der Fahrgastauslastung öffentlicher Verkehrsmittel. Aber auch über die Pandemie hinaus kann die Digitalisierung einen wertvollen Beitrag zur Resilienz von Städten und Kommunen leisten.

Erfahren Sie mehr bei „Meet the Public Sector – Digital“

Wie genau Datenmanagement in Verwaltung und Mobilität urbane Krisenresilienz unterstützen kann, erfahren Sie in der Podiumsdiskussion im Rahmen unserer Veranstaltung „Meet the Public Sector – Digital“. Juan Perea Rodríguez (Head of Public Sector CE, Fujitsu) und weitere Branchenexpert*innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung beantworten dort Ihre Fragen rund um das Thema Digitalisierung in der Verwaltung und urbane Krisenresilienz.

Darüber hinaus widmen wir uns anhand konkreter Use Cases aus den Fachbereichen Smart Education, Smart City und Public Safety der Frage, wie der öffentliche Sektor mit Hilfe von Ideen- und Innovationsmanagement seine vollen Potenziale ausreizen kann. Auch das Thema Public Service Excellence findet bei der Veranstaltung Platz: Wir geben Ihnen Hinweise und Hilfestellungen dazu, wie Sie die Umsetzung ambitionierter Digitalisierungsvorhaben in Ihrer Behörde zum Erfolg führen können.

Das Event findet am 27.01.2021 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Registrieren Sie sich jetzt, um sich Ihren virtuellen Platz zu sichern: Webseite Meet the Public Sector.



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