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Geschichte der Fujitsu Tablet PCs: 22 Jahre Erfahrung, über 20 Generationen an Verbesserungen

PoqetPad
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
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Die ver­gan­ge­nen zwei Jah­re schenk­ten der „neu­en“ Tablet-Tech­no­lo­gie viel Auf­merk­sam­keit. Doch Tablet-Com­pu­ting besteht schon seit Anfang der 1990er, in des­sen Geschich­te Fuji­tsu von Anfang an eine ent­schei­den­de Rol­le spiel­te. Wir haben im Lau­fe der Jah­re nicht nur die füh­ren­de Rol­le auf dem Markt für Pen Com­pu­ting ein­ge­nom­men, son­dern waren auch Vor­rei­ter für die zuge­hö­ri­gen tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­te. Mit Hil­fe der Tra­di­ti­on in der Umset­zung neu­er Tech­no­lo­gien in  Tablets sind wir ver­ant­wort­lich für die meis­ten „Quan­ten­sprün­ge“ der Branche.

In den letz­ten 13 Jah­ren ori­en­tier­te sich der Pen Tablet-Markt haupt­säch­lich in Rich­tung eines „ver­ti­ka­len Mark­tes“. Auch wir haben unse­re Pro­duk­te an Bran­chen mit anwen­dungs­ba­sier­ten Anfor­de­run­gen ver­trie­ben, die am meis­ten von die­sem Pro­dukt pro­fi­tie­ren. Bei Pen Tablets bestand der wich­tigs­te Markt für Fuji­tsu im Gesund­heits­we­sen, Ver­si­che­rungs­we­sen und in Direkt­ver­triebs­un­ter­neh­men, die die Tablets an ihre pro­jekt­ba­sier­ten Anwen­dun­gen anpas­sen muss­ten. Auf die­se Wei­se wur­de sicher­ge­stellt, dass alle Mit­ar­bei­ter über die glei­chen Daten ver­füg­ten. Für den heu­ti­gen Tablet PC haben wir unse­re gesam­te Erfah­rung zusam­men­ge­nom­men: Der STYLISTIC Q702 ist die 21. Genera­ti­on der Tablet-Geräte.

Wer­fen Sie mit uns einen Blick auf Fuji­t­sus Rol­le in der Geschich­te des Tablet Com­pu­ting und dar­auf, wie wir auf dem Weg zum moder­nen Tablet PC nahe­zu alle ent­schei­den­den Ent­wick­lun­gen als ers­tes Unter­neh­men in die Pro­duk­te implementierten:

1990: Mit Beginn der Aus­lie­fe­rung des Poqet­Pad im März 1990 stand welt­weit der ers­te hand­held IBM/PC-XT-kom­pa­ti­ble, nur ein Pfund schwe­re Com­pu­ter zur Ver­fü­gung. Ana­lyst Andrew M. Sey­bold bezeich­ne­te den Poqet PC als den „auf­re­gends­ten Fort­schritt im Bereich des Per­so­nal Com­pu­ting, den ich die­ses Jahr gese­hen habe“.

Poqet PC Plus

1993: Ers­tes Pen Tablet mit inte­grier­tem Wire­less LAN – das Poqet­Pad Plus RF war gebo­ren. Es besaß es einen NEC V30-Pro­zes­sor mit einer Geschwin­dig­keit von 16 MHz und nutz­te PCMCIA-Kar­ten Typ II.

1994: Das STYLISTIC 500 war das ers­te Pen Tablet mit Magne­si­um- und 2‑Kom­po­nen­ten-Rah­men (Kunst­stoff und Gum­mi). Dar­über hin­aus war es eben­falls das ers­te Pen Tablet mit seri­en­mä­ßi­gem anstatt eines maß­ge­schnei­der­ten Akkus sowie mit Win­dows 95 als Betriebs­sys­tem. Sogar die G7-Prä­si­den­ten beim Hali­fax-Gip­fel­tref­fen 1995 in Kana­da nut­zen die­sen Tablet PC.

1997: Das ers­te kom­mer­zi­ell ver­füg­ba­re Pen Tablet kam auf den Markt: Als ers­tes Pen Tablet, das eigens für das Gesund­heits­we­sen ent­wi­ckelt wur­de, wur­de Point 510 ein­ge­führt.  Es ver­füg­te über alle Schlüs­sel­ele­men­te, die für Anwen­dun­gen im Gesund­heits­we­sen erfor­der­lich waren:

  • kos­ten­güns­tig
  • gro­ßer Bild­schirm mit hoher Auf­lö­sung (10,4″ SVGA)
  • inte­grier­tes Drahtlos-LAN
  • opti­mier­te Far­ben für das Gesund­heits­we­sen (d. h. hel­le Farben)

2000: Mit dem STYLISTIC 3400 ent­stand nun der ers­te Pen Tablet-Com­pu­ter mit einem Pen­ti­um III-Pro­zes­sor, der nahe­zu Note­book-Leis­tung erreicht. Es war zudem das ers­te Pen Tablet mit einem flüs­sig­ge­füll­ten, resis­ti­ven (pas­si­ven) Digi­ti­zer. Mit die­sem Digi­ti­zer wur­de eine deut­lich bes­se­re Redu­zie­rung des Blend­ef­fekts erzielt als mit allen ande­ren Pen Tablet-Com­pu­tern auf dem Markt.

2001: Der ers­te Pen Tablet mit einem Ultra Low Vol­ta­ge-Chip war vor 11 Jah­ren das STYLISTIC 3500. Zudem ver­füg­te er über ver­schie­de­ne, indi­vi­du­el­le Peri­phe­rie­ge­rä­te, ein­schließ­lich vier Docking-Sta­tio­nen, exter­nem Spei­cher, zwei Taschen und mobi­len USB- oder Funktastaturen.

2002: Zu die­sem Zeit­punkt war das STYLISTIC ST4000 der ers­te Tablet PC, der mit der neu­en Micro­soft Tablet PC-Ver­si­on von Win­dows XP ein­ge­führt wur­de. Bill Gates trug ihn unterm Arm, um die offi­zi­el­le Ein­füh­rung des Tablet PC bekannt zu geben.

2004: Mit dem LIFEBOOK T4010 wur­de das ers­te 12,1 Zoll (30,7 cm) Con­ver­ti­ble Tablet mit modu­la­rem Schacht sowie einem Gewicht unter 2 Kilo­gramm präsentiert.

2005: Nur ein Jahr spä­ter kam das LIFEBOOK P1510 als welt­weit leich­tes­tes Con­ver­ti­ble Note­book auf den Markt, das trotz des gerin­gen Gewichts von 1 Kilo­gramm den vol­len Leis­tungs­um­fang bot.

2007: Das ers­te Con­ver­ti­ble Tablet mit bidi­rek­tio­na­lem Schar­nier, sodass der Bild­schirm in zwei Rich­tun­gen schwenk­bar ist, war das Note­book LIFEBOOK T4210.

2011: Eigens für Unter­neh­men mit hohen Sicher­heits­an­for­de­run­gen kon­zi­piert wur­de der ers­te Sla­te PC der Busi­ness-Klas­se: der STYLISTIC Q550. Mit dem Betriebs­sys­tem Micro­soft Win­dows® 7 aus­ge­stat­tet lässt er sich per­fekt in bestehen­de IT-Infra­struk­tu­ren einbinden.

STYLISTIC M532Und heu­te? Jetzt wur­de von Fuji­tsu der STYLISTIC M532 ent­wi­ckelt. Das ultraschlan­ke und mit 560 g extrem leich­te Media Tablet mit 25,7 cm (10,1 Zoll) Dis­play bie­tet ein Höchst­maß an Sicher­heit und Benut­zer­freund­lich­keit für mobi­le Geschäfts­leu­te klei­ner und mitt­le­rer Unter­neh­men und jeder­zei­ti­ge Ver­füg­bar­keit der Unter­neh­mens­da­ten. Hin­zu kommt eben­falls der STYLISTIC Q702 – Fuji­t­sus ers­ter Hybrid Tablet PC, der höchs­te Leis­tung dank Intel® Core™-Prozessoren und Intel® vPro-Tech­no­lo­gie für bes­se­re Mana­gea­bi­li­ty bie­tet. Mit sei­ner ansetz­ba­ren Tas­ta­tur kann das Tablet mit einem Hand­griff in ein tra­di­tio­nel­les Note­book ver­wan­delt wer­den, um beque­me Con­tent-Erstel­lung und Benut­zer­kom­fort im Büro zu erreichen.

Wir sind stolz auf die ent­schei­den­de Rol­le, die Fuji­tsu bei der Ent­wick­lung des Tablet PC gespielt hat, und wir sind sicher, dass vie­le Genera­tio­nen fol­gen werden.

Die aus­führ­li­che Geschich­te unse­rer Tablet PCs fin­den Sie hier als PDF zum Down­load.

Resha­ping the Work­place – in die­ser Blog-Kate­go­rie zei­gen wir Ihnen Inno­va­tio­nen im Bereich Mobi­li­ty, Bring your own Device sowie Tablet-PCs und Ultra­books. Kurz­um alles für die Gestal­tung Ihres Arbeits­plat­zes der Zukunft, um jeden Tag etwas pro­duk­ti­ver, nach­hal­ti­ger, siche­rer und anwen­der­freund­li­cher zu werden.
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  • el-mujo
    6. November 2012

    Erstaunlich, wie viele Generationen von Tablets es schon gibt. Aber eine Frage muss dann doch sein: Ihr habt folgende Zielgruppe im Auge für die Tablets - "Gesundheitswesen, Versicherungswesen und in Direktvertriebsunternehmen". Das war sicher einer der Gründe warum man nie richtig in die Massenproduktion der Geräte steigen konnte. Ich studiere gerade an einer Universität und Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für neidische Blicke ein schon fast antiquiertes ST5112 provoziert. Das schickste MAC-Book hat nicht ansatzweise so viel Entzücken bei den Betrachtern ausgelöst, wie dieses Slate! Und dabei habe ich es mir nur als „Spielzeug“ gekauft – nun bin ich quasi darauf angewiesen. Ich möchte auch den Grund dafür nennen. Mit dem Tablet kann man erstklassige Vorlesungsmitschriften mit MS One-Note anfertigen. Man kann sie mit PCs synchronisieren (Easy2Sync) und hat auch immer den aktuellen und kompletten E-Mail- und Dateibestand auf dem Tablet und damit im Rucksack. Mit PDF-Annotator kann man Skripte handschriftlich editieren und wenn der Prof was Fragwürdiges äußert, kann man sofort im Netz nachgucken. Auch der schnelle Dateiaustausch mit anderen Notebooks oder Smartphones (außer IPhone) via USB und BT ist sehr praktisch. Die Arbeit mit einem Tablet brachte eine unglaubliche Effektivitätssteigerung beim Studieren. Auch die Qualität der Schriften ist schon durch die leichte Farbauswahl der Stifte von didaktisch hoher Qualität. Sogar das nachträgliche Editieren und Verschieben von Handgeschriebenen ist Möglich (hohe CPU Last).Der Krampfhafte Versuch eines Kollegen auf seinem IPad zu schreiben wirkte da schon etwas hilflos und erbärmlich. Wenn der Akku leer ist, kann ich ihn wechseln (was oft vorkommt). Was Apple-Nutzer bekanntlich nicht können. Und genau da ist mein größter Kritikpunkt bei den neuen Slates z.B. dem Q702. Festverbaute Akkus gehören schon aus Umweltpolitischen Gründen verboten. Ganz zu schweigen von der verlorenen Unabhängigkeit. Vergesst diesen Schritt bitte wieder ganz schnell und produziert wieder Geräte, die sich leicht warten lassen (Austausch von WLAN, Akku, HDD, RAM). Somit muss ich weiterhin mit meinem ST5112 sitzen in der Hoffnung dass da nochmal was Vernünftigeres kommt. Zweite Anmerkung: 16:9 erwarte ich im Kino oder im TV - aber nicht bei einem Arbeitsgerät! Ein 12" in 4:3 (man schreibt nun mal hochkant) hat mehr Breite zum Schreiben als ein 16" in 16:9! Und 1366x768 geht heute absolut garnicht und ist in der Community schon fast eine Peinlichkeit. Darum bitte Schluss mit diesem Unformat. Etabliert doch mal einen modernen Kompromiss aus Breitbild und genügend Pixel nach unten. 3:2 wäre da die goldene Mitte mit der sicherlich viele Geschäfts- und Arbeitsleute sehr gut leben könnten. Auch ist der Schirm mit 11,x Zoll generell zu klein für meine Geschmack. 13-15“ wären Ideal zum Schreiben. Schicki-Micki-Tablets mit 10-11“ gibt es doch wie Sand am Meer. Wen Ihr dann ein gutes Studien/Dozenten-taugliches Tablet für um die 1000€ auf den Markt bringt, ist euch der Erfolg schon quasi sicher, wenn man denn die Studenten auch darüber informiert, dass es so was Tolles gibt. Und damit sich nicht allzu viele von den reinen Slates abschrecken lassen, könnte man ja auch mal über so was wie eine kleine herausziehbare Tastatur nachdenken – oder die Laserprojektionstastatur aus Israel – wie auch immer. In diesem Sinne: Vorwärts immer, Rückwärts nimmer – und der Zukunft zugewandt.

  • I Tablet PC Guide | iTablet PC Guide
    1. Dezember 2012

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