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Welche sechs Punkte eine Betriebsvereinbarung regeln kann – und welche nicht

Welche sechs Punkte eine Betriebsvereinbarung regeln kann – und welche nicht
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Kla­re Regeln sind die Vor­aus­set­zung für mobi­les Arbei­ten, ob nun im Home­of­fice oder von unter­wegs aus. Was eine Betriebs­ver­ein­ba­rung leis­ten kann – und wo sie an ihre Gren­zen stößt.

Eins gleich vor­weg: auf eine sol­che Her­aus­for­de­rung wie die der­zei­ti­ge Pan­de­mie waren die Unter­neh­men nicht ein­ge­stellt. Dar­auf war nie­mand vor­be­rei­tet. Die Mit­ar­bei­ter nicht – und eben­so wenig Füh­rungs­kräf­te. Wel­che Les­sons Lear­ned gewin­nen wir für die Zeit nach der Kri­se?

Struk­tur schafft eine Betriebs­ver­ein­ba­rung. Auch wenn ein Unter­neh­men kei­nen Betriebs­rat hat, soll­ten in jedem Fall ein­deu­ti­ge Regeln defi­niert wer­den, die allen Betei­lig­ten Ver­läss­lich­keit bie­ten. Wel­che Punk­te muss eine sol­che Mit­ar­bei­ter­ver­ein­ba­rung ent­hal­ten?

  1. Zweck des mobi­len Arbei­tens: Zunächst ein­mal muss geklärt sein, was die Betriebs­ver­ein­ba­rung bezweckt. So kann es um die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf gehen. Oder um eine Fle­xi­bi­li­sie­rung von Arbeits­zeit und ‑ort.
  2. Hand­ha­bung des mobi­len Arbei­tens: Die Ver­ein­ba­rung regelt zum Bei­spiel, wie Home­of­fice bean­tragt wird, wie oft die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter außer­halb des Büros arbei­ten und ob es fes­te Prä­senz­zei­ten in der Fir­ma gibt, zu denen jeder anwe­send ist.
  3. Tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen: Der Arbeit­ge­ber muss den Ange­stell­ten alle nöti­gen tech­ni­schen Tools für das mobi­le Arbei­ten bereit­stel­len. Das geht über Tele­fo­nie weit hin­aus.
  4. Daten­schutz: Die Betriebs­ver­ein­ba­rung muss den Schutz der Daten sicher­stel­len. Das beinhal­tet zum Bei­spiel Werk­zeu­ge, die dafür sor­gen, dass nie­mand auf den Bild­schirm schau­en kann, falls wäh­rend einer Zug­fahrt gear­bei­tet wird. Auch bei der Tätig­keit im Home­of­fice müs­sen ver­trau­li­che Daten geschützt sein.
  5. Gesund­heit der Ange­stell­ten: Es obliegt dem Arbeit­ge­ber, Gesund­heits­ge­fah­ren für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zu erken­nen und zu ver­mei­den. Das gilt unter ande­rem für den Stuhl, auf dem jemand stun­den­lang sitzt.
  6. Wel­chen Sinn hat eine Betriebs­ver­ein­ba­rung NICHT? Es darf nicht dar­um gehen, Arbeits­zei­ten zu ver­län­gern, zu ver­kür­zen oder zu ver­la­gern! Und: die Nut­zung von Home­of­fice oder mobi­lem Arbei­ten darf nicht zu Nach­tei­len füh­ren. Die Nicht-Nut­zung eben­so wenig! Nicht jeder kann oder möch­te außer­halb des Büros arbei­ten.

Was gibt es hin­sicht­lich Mit­ar­bei­ter­füh­rung und Fir­men­kul­tur zu berück­sich­ti­gen? Das erfah­ren Sie hier:

 

Nun zu den Gren­zen einer Betriebs­ver­ein­ba­rung: Mensch­li­che Befind­lich­kei­ten kann sie nicht regeln. Die Situa­ti­on ist nicht nur für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter neu. Son­dern auch für Füh­rungs­kräf­te. Daher müs­sen alle für das mobi­le Arbei­ten unter­wie­sen und Füh­rungs­kräf­te beson­ders sen­si­bi­li­siert wer­den.

Gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en ist die Basis für ein funk­tio­nie­ren­des Home­of­fice. Das per­sön­li­che Gespräch ist durch nichts zu erset­zen!

Soll­te Sie das The­ma inter­es­sie­ren, sehen Sie hier noch einen „Fuji­tsu Back­grounds”-Erklär­film mit Herrn Strauß:

 

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