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Pressemitteilung: Fujitsu CEMEA & I ergreift Maßnahmen zur Sicherung des Geschäftsbetriebs

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Nach der Erd­be­ben­ka­ta­stro­phe in Japan über­nimmt Fuji­tsu CEMEA&I zusätz­li­che Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten am Fabrik­stand­ort Augs­burg und son­diert Alter­na­ti­ven in der Lieferantenkette

Mün­chen, 18. März 2011 – Fuji­tsu Tech­no­lo­gy Solu­ti­ons hat in der Regi­on CEMEA&I (Con­ti­nen­tal Euro­pe, Midd­le East, Afri­ca and India) eine Rei­he von Schrit­ten ein­ge­lei­tet, um nach dem Erd­be­ben in Japan die Leis­tungs­fä­hig­keit des Unter­neh­mens sowie den regu­lä­ren Geschäfts­be­trieb für sei­ne Kun­den in der Regi­on zu sichern. Zu den Maß­nah­men gehö­ren die Ein­rich­tung zusätz­li­cher Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten am Werks­stand­ort Augs­burg sowie eine Über­prü­fung mög­li­cher Alter­na­ti­ven zu den aktu­el­len Lie­fe­ran­ten von Kom­po­nen­ten für die Produktion.

Am Mon­tag, den 14. März 2011, hat­te Fuji­tsu Limi­ted mit Haupt­sitz in Tokio Schä­den an sechs sei­ner Fabri­ken in Japan­ge­mel­det und unmit­tel­bar dar­auf in Über­ein­stim­mung mit den Unter­neh­mens­richt­li­ni­en der Fuji­tsu-Grup­pe einen Kri­sen­stab ein­ge­rich­tet. Die voll­stän­di­ge Mel­dung ist ver­öf­fent­licht auf der Web­site der Fuji­tsu-Grup­pe unter:

http://www.fujitsu.com/global/news/pr/archives/month/2011/20110314–01.html

Als Reak­ti­on auf die Schä­den ver­legt Fuji­tsu sei­ne Desk­top PC-Pro­duk­ti­on zeit­wei­lig in sei­ne vom Erd­be­ben nicht betrof­fe­ne Fabrik in Shi­ma­ne, Japan. Auch der Fuji­tsu-Pro­duk­ti­ons­stand­ort Augs­burg arbei­tet eng mit Japan zusam­men, um die Lie­fer­fä­hig­keit von Ser­vern zu sichern.

Aus­wir­kun­gen auf Fuji­tsu in CEMEA&I

Das Geschäft von Fuji­tsu in der Regi­on CEMEA&I ist zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt von der Situa­ti­on nicht unmit­tel­bar betrof­fen. Der Fuji­tsu-Pro­duk­ti­ons­stand­ort in Augs­burg wird zusätz­li­che Pro­duk­ti­ons­auf­trä­ge über­neh­men, um Japan bei der Siche­rung des regu­lä­ren Betriebs zu unter­stüt­zen. Ser­ver und Desk­top PCs sowie aus­ge­wähl­te Note­book-Lini­en für den Markt in CEMEA&I wer­den ohne­hin regu­lär in Augs­burg gefertigt.

Im Augen­blick son­diert Fuji­tsu Alter­na­ti­ven im Lie­fe­ran­ten­markt, soll­ten die­se nötig wer­den, um die Pro­duk­ti­on fort­zu­füh­ren. Da nur ein Luft­fracht­un­ter­neh­men gegen­wär­tig alle Pro­duk­te, die aus Japan kom­men, auf radio­ak­ti­ve Strah­lung unter­sucht, wird Fuji­tsu ab heu­te (Frei­tag, 18. März 2011) zusätz­lich eige­ne Stich­pro­ben-Kon­trol­len für Fer­tig­pro­duk­te aus Japan nach der Lan­dung in Euro­pa durch­füh­ren. Fuji­tsu sieht dies als eine rei­ne Vor­sichts­maß­nah­me, die dazu dient, Kun­den und Part­nern in Euro­pa zusätz­li­che Sicher­heit zu geben. Fuji­tsu ist der­zeit im Gespräch mit einem unab­hän­gi­gen Test-Insti­tut, das die­se Kon­trol­len durch­füh­ren soll.

Bei der Bewäl­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Erd­be­ben­ka­ta­stro­phe pro­fi­tiert Fuji­tsu von sei­ner glo­ba­len und dezen­tra­len Aufstellung:

„Unse­re ers­te Prio­ri­tät ist es, unse­re Kol­le­gen in Japan zu unter­stüt­zen. Dies tun wir am Bes­ten – so die Bit­te, die uns aus Japan erreicht hat –, indem wir unse­ren Bei­trag zum Gesamt­erfolg des Unter­neh­mens leisten“, 

so Rolf Schwirz, Chief Exe­cu­ti­ve Offi­cer von Fuji­tsu Tech­no­lo­gy Solutions.

„Mit sei­ner stark trans­na­tio­nal aus­ge­rich­te­ten Struk­tur hat Fuji­tsu von jeher nach dem Mot­to ‘Think glo­bal, act local’ im Welt­markt agiert. Dies bedeu­tet, dass Fuji­tsu in CEMEA&I, wie in den ande­ren Regio­nen, immer bestrebt ist,  den Anfor­de­run­gen sei­ner Kun­den auch in einer sol­chen Situa­ti­on auf Basis der bestehen­den Infra­struk­tur und der in der Regi­on imple­men­tier­ten Pro­zes­se voll gerecht zu werden.“

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