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Flash, NVMe, SCM und NVMe-oF – die Qual der Storage-Wahl!

Flash, NVMe, SCM und NVMe-oF – die Qual der Storage-Wahl!
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die Ent­schei­dung für das rich­ti­ge Sto­rage Device kann schwie­rig sein. Von Enter­pri­se Flash und Non-Vola­ti­le Memo­ry Express (NVMe) über Sto­rage Class Memo­ry (SCM) bis hin zu NVMe over Fab­ric – die Mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig. Zwar ist All-Flash mitt­ler­wei­le zur neu­en Nor­ma­li­tät für Front-Line-Anwen­dun­gen gewor­den, doch je nach kon­kre­tem Anwen­dungs­fall ste­hen auch die wei­te­ren Optio­nen nach wie vor zur Wahl – vor allem Hybrid Disk und NVMe. Wir möch­ten Ihnen heu­te zwei Gui­des vor­stel­len, die wir in Zusam­men­ar­beit mit Free­form Dyna­mics erstellt haben – und die Ihnen bei der Ent­schei­dung zur Sei­te ste­hen sol­len.

Auf den ers­ten Blick scheint der Fall klar zu sein: Idea­ler­wei­se erfüllt das neue Sto­rage Device in allen Kate­go­rien die höchs­ten Anfor­de­run­gen. Egal ob Leis­tung, Kapa­zi­tät, Ska­lier­bar­keit, Belast­bar­keit oder Intel­li­gen­tes Daten­ma­nage­ment – je mehr, des­to bes­ser. Oder?

Ver­mut­lich stellt sich nach einer ers­ten Recher­che schnell eine gewis­se Ernüch­te­rung ein: Die berühm­te „eier­le­gen­de Woll­milch­sau“ gibt es auch hier nicht. Und sie soll­te auch gar nicht das Ziel sein. Die Anfor­de­run­gen im Sto­rage-Bereich sind zu viel­fäl­tig, als dass es eine ein­zi­ge bes­te Lösung für alle geben könn­te. Viel­mehr geht es dar­um, das pas­sen­de Device für Ihre ganz indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen zu fin­den.

Ihre Schritte auf dem Weg zum passenden Storage Device

Der Weg zum pas­sen­den Sto­rage Device besteht aus einer Rei­he wich­ti­ger Schrit­te. Bei die­sen kön­nen Ihnen unse­re bei­den Gui­des eine wert­vol­le Hil­fe sein:

Schritt 1: Wie sehen Ihre Unternehmensziele aus?

Ihre Unter­neh­mens­zie­le haben einen essen­ti­el­len Ein­fluss auf die Eigen­schaf­ten des für Sie pas­sen­den Sto­rage Devices. Die Ver­fol­gung die­ser Zie­le bringt daten­be­zo­ge­ne Her­aus­for­de­run­gen mit sich, die sich letzt­end­lich in Anfor­de­run­gen an das Spei­cher­sys­tem nie­der­schla­gen – egal ob für Kun­den­da­ten, Trans­ak­ti­ons­auf­zeich­nun­gen, Mit­ar­bei­ter­do­ku­men­te oder ande­re digi­ta­le Inhal­te. Ein Bei­spiel:

  • Das Ziel
    Sie möch­ten Ihr Unter­neh­men auf eine siche­re Basis stel­len, die einen kon­ti­nu­ier­li­chen Betrieb gewähr­leis­tet
  • Die Her­aus­for­de­rung
    Kri­ti­sche Daten müs­sen ver­füg­bar sein, wann und wo auch immer sie benö­tigt wer­den. Außer­dem darf der Zugriff auf die­se Daten nur durch auto­ri­sier­te Per­so­nen erfol­gen.
  • Die Anfor­de­run­gen an Ihr Sto­rage Device
    Sie benö­ti­gen zuver­läs­si­ge Sys­te­me, die sich ohne Daten­ver­lust von Zwi­schen­fäl­len erhö­hen. Außer­dem müs­sen die Sys­te­me sicher sein und schnell Daten ver- und ent­schlüs­seln, ohne lang­sa­mer zu wer­den.

Im Gui­de „Choice in a Shif­ting Land­s­cape” fin­den Sie wei­te­re Bei­spie­le, wie Unter­neh­mens­zie­le Ein­fluss auf die benö­tig­ten Eigen­schaf­ten des Sto­rage Devices haben.

Schritt 2: Sind Ihre Daten dynamisch oder statisch?

Nicht alle Daten sind gleich. Viel­mehr gibt es ein Kon­ti­nu­um vom End­punkt rei­ner Back­ups – sta­ti­sche Abbil­der, die für den Fall eines Daten­ver­lusts erstellt wer­den – hin zu den sich schnell ver­än­dern­den Inhal­ten in den Berei­chen der elek­tro­ni­schen Kol­la­bo­ra­ti­on und des Online-Han­dels. Eine ers­te Über­sicht und eini­ge Bei­spie­le für ver­schie­de­ne Arten von Daten fin­den Sie eben­falls im Gui­de „Choice in a Shif­ting Land­s­cape”.

Übri­gens: So gut wie jede Art von Daten in die­sem Kon­ti­nu­um lässt sich eben­falls über Cloud-basier­te Anwen­dun­gen rea­li­sie­ren. Doch für Anwen­dun­gen, die in Ihrem eige­nen Unter­neh­men lau­fen, kann die unver­meid­ba­re leich­te Ver­zö­ge­rung bei Cloud Sto­rage die­se Art der Spei­che­rung auf die eher sta­ti­schen Daten beschrän­ken. Die Aus­nah­me: Sie haben den Cloud Sto­rage mit loka­lem Sto­rage kom­bi­niert, der als Gate­way oder Zwi­schen­sta­ti­on dient.

Schritt 3: Erstellen Sie ein Workload-Profil

Jeder auf­tre­ten­de Workload hat sei­ne eige­nen Eigen­schaf­ten. Die­se bestim­men, wel­che Art von Sto­rage Device am bes­ten geeig­net ist. Das Ziel die­ses Schrit­tes ist es, für jeden Workload Prio­ri­tä­ten zu ver­ge­ben:


Ska­la aus dem Gui­de „Choice in a Shif­ting Land­s­cape

Aus die­sem Workload-Pro­fil ergibt sich dann jeweils eine Emp­feh­lung, wel­che Tech­no­lo­gie am bes­ten geeig­net ist  – ob Cloud, Tape und Mas­sen­spei­cher, Hybrid Disk, All-Flash oder NVMe. Die­se fin­den Sie eben­falls im Gui­de zu „Choice in a Shif­ting Land­s­cape“.  Eine Über­sicht der Eigen­schaf­ten der ein­zel­nen Spei­cher­ar­ten im Ver­gleich bie­tet Ihnen dar­über hin­aus der Gui­de „Sto­rage in the Era of NVMe“.

Das Ergebnis

Eine ein­ge­hen­de Beschäf­ti­gung mit die­sen drei Bau­stei­nen – Ihren Unter­neh­mens­zie­len, der Dyna­mik Ihrer Daten und den Pro­fi­len Ihrer Workloads – soll­te Ihnen dabei hel­fen, zu einem kla­re­ren Anfor­de­rungs­pro­fil für das pas­sen­de Sto­rage Device zu gelan­gen.

Soll­te zum Bei­spiel eine hohe Kapa­zi­tät zu nied­ri­gen Kos­ten Ihr Ziel sein, ist Disk Sto­rage viel­leicht nach wie vor die bes­te Wahl. Es sei denn, er soll viel­sei­tig genug sein, um zum Bei­spiel die Kon­so­li­die­rung von Workloads mana­gen zu kön­nen. Dann wäre viel­leicht Hybrid Disk eine bes­se­re Opti­on. Ähn­lich sieht es aus, wenn Sie mas­si­ve Ska­lier­bar­keit und sehr gute Per­for­mance benö­ti­gen, ohne ein Kos­ten­li­mit zu haben. Dann könn­te NVMe-oF das Bes­te für Sie sein – wäh­rend All-Flash Arrays star­ke Kan­di­da­ten für die bes­te Balan­ce aus Kos­ten, Kapa­zi­tät, Leis­tung und Hand­ha­bung sind.

Benö­ti­gen Sie wei­te­re Hil­fe bei der Suche nach dem für Sie pas­sen­den Sto­rage Device? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach. Die gro­ße Aus­wahl macht eine Ent­schei­dung nicht ein­fach. Doch wir unter­stüt­zen Sie ger­ne dabei.

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