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Wir machen Schulen smart – 56 Tablets für digitalen Unterricht in St. Wendel

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Ganz intui­tiv nut­zen Schü­ler und Jugend­li­che heu­te sozia­le Medi­en und vie­le mobi­le End­ge­rä­te. Das Smart­pho­ne oder Tablet gehört für die meis­ten im All­tag ein­fach dazu. Ohne geht es nicht mehr. Ver­ab­re­dun­gen, Sta­tus-Mel­dun­gen, Stim­mungs­bil­der, Sel­fies, Nach­rich­ten und eigent­lich alles lebt die Genera­ti­on Y online. Ledig­lich in den Schu­len gilt der all­ge­mei­ne Tenor des „Nach­hol­be­darfs”. Das soll sich jetzt ändern. „Digi­tal fit” lau­tet das Mot­to für die zwei „Smart Schools” im Saar­land. Fuji­tsu unter­stützt das Pilot-Pro­jekt. Fran­zö­sisch zum Bei­spiel macht doch gleich viel mehr Spaß, wenn die Schü­ler dabei vir­tu­ell auf Rei­sen gehen können. 

Eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur und zugleich ent­spre­chen­de päd­ago­gi­sche Kon­zep­te sowie Aus- und Wei­ter­bil­dun­gen für einen gemein­sa­men Stan­dard – so lau­tet das erklär­te Ziel von Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Prof. Dr. Johan­na Wan­ka. An zwei saar­län­di­schen Schu­len star­ten der Digi­tal­ver­band BITKOM und die Staats­kanz­lei des Saar­lan­des jetzt in Sachen „digi­ta­les Leh­ren und Ler­nen” durch. Fuji­tsu unter­stützt das Pro­jekt „Smart School” mit einem sechs­stel­li­gen Betrag deut­lich über 200.000 Euro. Mit dabei sind das Gym­na­si­um Wenda­li­num in St. Wen­del und die Bel­le­vue Schu­le in Saar­brü­cken. In der ver­gan­ge­nen Woche über­ga­ben Knuth Mol­zen, Seni­or Direc­tor, Cli­ent Com­pu­ting Devices Cen­tral Euro­pe, Mit­glied der Geschäfts­lei­tung, Fuji­tsu, Sascha Keil, Account Mana­ger, Fuji­tsu und Mar­kus Liebl, Account Mana­ger, Fuji­tsu, offi­zi­ell die Spen­de im Wert von rund 80.000 Euro an das Wenda­li­num: 56 Tablets für das Leh­rer­kol­le­gi­um des Gymnasiums.

Apps erklären die geologischen Vorraussetzungen für den Anbau von Tomaten

Die Leh­rer in St. Wen­del leh­ren mit einer Unter­richts­kon­zep­ti­on, die sich vor allem auf Grup­pen­ar­beit in den Klas­sen stützt. Dazu gehö­ren eine opti­ma­le Aus­stat­tung der Klas­sen­räu­me selbst sowie Lap­tops für die Schü­ler. So las­sen sich die Chan­cen, die digi­ta­les Ler­nen bie­tet, für bei­de Sei­ten opti­mal nut­zen. Vir­tu­al Rea­li­ty Apps zum Bei­spiel ermög­li­chen vir­tu­el­le Rei­sen; Goog­le Maps und Goog­le Street View erklä­ren die Bedin­gun­gen für den Anbau süd­spa­ni­scher Toma­ten. Digi­ta­les Ler­nen eröff­net sowohl Schü­lern als auch Leh­rern vie­le span­nen­de Mög­lich­kei­ten. Den­noch müs­sen auch digi­ta­le Lern­kon­zep­te auf sinn­vol­len Unter­richts­ideen und Kon­zep­ten auf­bau­en. Als erheb­lich für den Erfolg eines digi­ta­len Kon­zep­tes bewer­tet Dr. Vol­ker Zim­mer­mann auch die Zuver­läs­sig­keit der Tech­nik. Sein Bil­dungs‑Start-Up NEOCOSMO beglei­tet die Schu­le bereits seit eini­gen Monaten.

Am Gym­na­si­um Wenda­li­num ste­hen jetzt alle Zei­chen auf go für einen digi­ta­len Weg. Als „Smart School” und Pilot­schu­le geben Schü­ler und Leh­rer jetzt Gas auf dem Weg in eine digi­ta­le Welt im Klassenzimmer.

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