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Sparen an der richtigen Stelle: am Arbeitsplatz geht es auch um den kleinen ökologischen Fußabdruck

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Vie­les ver­än­dert sich in der Arbeits­welt und neue Model­le bestim­men den Markt. Wir arbei­ten an ver­schie­de­nen Orten oder sogar von zu Hau­se aus. Außer­dem bringt die „Genera­ti­on Y” ganz ande­re Erwar­tun­gen mit in die Arbeits­welt als die vor­an­ge­gan­ge­nen. Spaß bei der Arbeit spielt jetzt eine Rol­le genau­so wie eine aus­ge­wo­ge­ne Work-Life-Balan­ce. Den­noch dür­fen wir dabei eines nicht ver­ges­sen: Über die Hälf­te der aktu­el­len Arbeits­plät­ze funk­tio­nie­ren noch immer wie der klas­si­sche sta­tio­nä­re Schreib­tisch. Um auch an die­ser Stel­le Effi­zi­enz, Kom­fort und die Umwelt in Ein­klang zu brin­gen, ent­wi­ckel­te Fuji­tsu den „Hyper Effi­ci­ent Work­place” – der so gar nichts mit einem Jet­set-Arbeits­le­ben zu tun hat.

Trotz Mobilität bleibt der stationäre Arbeitsplatz gefragt

ArbeitsplatzEine Gart­ner-Stu­die belegt es: im Jahr 2017 blei­ben 54 Pro­zent der Büro­ar­beits­plät­ze sta­tio­när. Zwar fällt die Zahl gegen­über dem Vor­jahr ab, igno­rie­ren dür­fen wir die­se Tat­sa­che den­noch nicht. Lan­ge Wege, Kabel­sa­lat, ein nied­ri­ges Sicher­heits­ni­veau, schlech­te Ver­net­zung oder ein viel zu hoher Ener­gie­ver­brauch zäh­len zu den Stör­fak­to­ren. Zusätz­lich spie­len nicht nur die Erwar­tun­gen der viel­zi­tier­ten Genera­ti­on Y eine Rol­le, son­dern alle Genera­tio­nen müs­sen pro­fi­tie­ren.

Um dies zu errei­chen, rie­fen Fuji­tsu-Exper­ten das Pro­jekt „Hyper Effi­ci­ent Work­place (HEWP)” ins Leben. An die­ser Stel­le bleibt der Name Pro­gramm. Vom „Baby­boo­mer” bis hin zum enga­gier­ten Aus­zu­bil­den­den der ers­ten Digi­tal Nati­ves ent­schei­det die gemein­sa­me Effi­zi­enz des klas­si­schen Büro­ar­beits­plat­zes genau­so wie der Ener­gie­ver­brauch. Alle Mit­ar­bei­ter, egal aus wel­cher Genera­ti­on sol­len so effi­zi­ent und kom­for­ta­bel wie mög­lich arbei­ten kön­nen.

Gezielt gegen die Strom- und Effizienz-Fallen mit einem intelligenten Gesamtkonzept

ArbeitsplatzSchau­en wir uns den „Klas­si­ker” ein­mal genau­er an, kön­nen wir die nöti­gen Kom­po­nen­ten schnell fest­ma­chen. Um arbei­ten zu kön­nen, brau­chen wir einen Desk­top-PC, ein Tele­fon, meist zwei Dis­plays sowie eine Maus und Tas­ta­tur. Dazu kom­men noch ande­re Kom­po­nen­ten, die Funk­ti­on und Kom­fort ver­bes­sern sol­len. Für all die­se Gerä­te brau­chen wir Strom und Steck­do­sen. An die­ser Stel­le sto­ßen vie­le Büro­ge­bäu­de schon auf das ers­te Pro­blem, das vie­le Arbeit­neh­mer zur Genü­ge ken­nen. Die Steck­do­sen rei­chen nicht, die Füße ste­cken im Kabel­sa­lat aus losen Mehr­fach­steck­do­sen und Ver­län­ge­run­gen. Alle Gerä­te ver­brau­chen unun­ter­bro­chen Strom. Gegen die­se Strom- und Effi­zi­enz-Fal­len geht der HEWP gezielt an.

Zum Bei­spiel mit dem Mini PC ESPRIMO Q957, zwei Dis­plays und einem Work­place Con­nect Kit. Die spe­zi­el­le Steck­do­sen­leis­te sorgt für eine schnel­le Erreich­bar­keit aller End­ge­rä­te. Am Ende des Arbeits­ta­ges kann der Mit­ar­bei­ter alle Ver­brau­cher mit einem ein­fa­chen Klick vom Strom tren­nen und spa­ren. Der ESPRIMO ver­fügt über den strom­spa­ren­den Low Power Acti­ve Mode, der auch greift, wenn sich der Mit­ar­bei­ter zwi­schen­durch vom Arbeits­platz ent­fernt. Eine wei­te­re Ent­las­tung der AC-Infra­struk­tur ist der Ein­schalt­strom­be­gren­zer, der den erst­ma­li­gen Lade­im­puls beim Ein­ste­cken oder Anle­gen der Netz­span­nung nach AC-Abschal­tung auf 80A begrenzt. Zusätz­lich arbei­tet der „Klei­ne” aus­ge­spro­chen lei­se und sorgt auch mit sei­ner gerin­gen Grö­ße für einen auf­ge­räum­ten und geräusch­ar­men Arbeits­platz. Dabei bleibt der Mit­ar­bei­ter dank der spe­zi­el­len Tech­no­lo­gie jeder­zeit bereit. Nach einer fest­ge­leg­ten Zeit­span­ne der Inak­ti­vi­tät schal­tet der Mini-PC in den „Dim­med Mode” und redu­ziert so die Dis­play-Hel­lig­keit auto­ma­tisch. Noch etwas spä­ter erfolgt der Back­light­Off Mode und die Dis­plays schal­ten sich ab.

Alle nötigen Prozesse bleiben aktiv und verfügbar – trotz Sparmodus

ArbeitsplatzAls letz­te Stu­fe erfolgt mit dem Low Power Acti­ve Mode nicht das übli­che Stand­by, son­dern der Mini fährt ledig­lich alle nicht benö­tig­ten Pro­zes­se her­un­ter. Alles ande­re bleibt aktiv und ver­füg­bar. Käme jetzt bei­spiels­wei­se ein Anruf über Sky­pe for Busi­ness, könn­te der Arbeit­neh­mer ihn ohne wei­te­res sofort ent­ge­gen neh­men. Damit bie­tet der spe­zi­el­le Low Power Acti­ve Mode vie­le Vor­tei­le und spart trotz­dem Strom. Zusam­men­ge­fasst las­sen sich mit allen Kom­po­nen­ten erheb­li­che Ver­bes­se­run­gen in vie­len Punk­ten erzie­len. Mit einem ergo­no­mi­schen und auf­ge­räum­ten Arbeits­platz­de­sign lässt es sich kom­for­ta­bler und bes­ser arbei­ten.

Mit­ar­bei­ter blei­ben dank der Kom­po­nen­te Sky­pe for Busi­ness, die das klas­si­sche Tele­fon ersetzt, jeder­zeit erreich­bar. Vor allem aber punk­tet der Hyper Effi­ci­ent Work­place mit einem nied­ri­gen Ener­gie­ver­brauch. Aus­ge­hend von einem Jahr mit 224 Arbeits­ta­gen und 141 frei­en Tagen las­sen sich sehr hohe Ein­spar­po­ten­zia­le an einem klas­si­schen sta­tio­nä­ren Arbeits­platz nut­zen. Bis zu 70 Pro­zent kön­nen Arbeit­neh­mer an einem Arbeits­tag ein­spa­ren. Mit dem gesam­ten Pro­jekt kön­nen wir einen Bei­trag für eine bes­se­re Umwelt und für die Gesell­schaft auch in der IT-Welt leis­ten – mit einem Arbeits­platz­mo­dell, das in einer hyper­ver­netz­ten Welt nur all­zu oft ver­ges­sen wird.

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