close

Wissen Sie noch, was WAP 1.1 damals bedeutete?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Beim Abschied eines lieben Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand, klopfte der mir lächelnd auf die Schulter und meinte: „Du machst doch da was mit Internet und den alten Pc´s und so? Kannst Du so was gebrauchen?“ Dann drückt er mir ein Päckchen in die Hand und … gestand mir heimlich … also er verwendet sein Handy immer noch einfach zum telefonieren.

Man schrieb das Jahr 2000 und Handys waren tragbare Telefone – man sprach also und schrieb hier und da mal eine SMS. Das Internet, ja es war absehbar, dass sich der große Bill Gates irren würde, bezüglich seiner Prognose zur Zukunft des WWW, aber heutige Web-Mobilität, dazu musste man schon sehr kühne Träume formulieren.

In der Evolution gibt es, wie wir aus der Natur kennen, auch Pfade, die dann aprupt enden. Das geschieht meist, wenn es bessere Lösungen gibt, Herausforderungen der Umwelt zu meistern. Und W@P, das lässt sich nun im Nachgang sagen, war nur ein kurzer Zwischenschritt um mobile Tools internetfähig zu machen. Die Synchronisation von Daten zwischen festem Arbeitsplatz und einem mobilen Office Device war eine der wesentlichen Treiber für die Entwicklung von Geräten, Betriebssystemen und Anwendungen.

Wer kennt heute noch US-Robotics und den Pilot? Wer weiß noch, dass Palm mal das Synonym für einen Organizer war? Wer folgte praktisch dem Weg von Siemens, den IC 35 im Unified Messaging zu positionieren? Technische Highlights wie Platz für zwei Multimedia Cards und eine Smartcard, eine Infrarotschnittstelle zum Datentransfer, eine Dockingstation, alles war vorbereitet für einen Erfolg im professionellen Einsatz.

Warum W@P sich nicht durchsetzen konnte und einfach von anderen technologischen Ansätzen überrollt wurde, konnte ich nicht mehr in Erfahrung bringen.

Können Sie noch Hintergründe zu der interessanten Zeit am Beginn der Mobilisierung des Web erzählen? Melden Sie sich bitte bei uns, wir sind sehr neugierig!

Am Ende konnte ich der Versuchung aber einfach nicht widerstehen … zwei neue Batterien … und dann. Das „wow“ war noch einige Büros weiter zu hören, hier also mein „IC 35 Gruß“ an Sie werte Leser.

Falls Sie Informationen zu unseren aktuellen mobilen Geräten wie STYLISTIC und LIFEBOOK benötigen, kontaktieren Sie doch einfach unser Customer Interaction Center: cic@ts.fujitsu.com

Weitere Beiträge:

Schatzfund in Hannover!
Die Schatzsuche ging weiter!
Schatzfund auf Schalke!
Mobility? Das machen wir schon lange!
LIFEBOOKs – The Father & Son Story
Kaum zu glauben: Notebooks waren auch mal Grün…

Schlagwörter: , ,

Keine Trackbacks
Story Page