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Zwei Beispiele für das „New Normal” in der Arbeitswelt 2021

Zwei Beispiele für das „New Normal“ in der Arbeitswelt 2021
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ein Blog von Ulf Dies­tel, Offe­rings Mana­ger für Digi­tal Work­place Ser­vices bei Fuji­tsu Tech­no­lo­gy Solutions.

Centri­ca und Bri­tish Ame­ri­can Tob­ac­co set­zen die Leh­re vom Work Life Shift in die Pra­xis um. Damit sind sie Vor­rei­ter drei­er Trends, die 2021 prägen.

Jah­res­be­ginn 2021: Die einen wol­len so schnell wie mög­lich ihr altes Arbeits­le­ben zurück. Die ande­ren erfor­schen, wie sie die Lear­nings aus der Coro­na-Zeit für neue For­men der Arbeit nut­zen kön­nen. Im Hin­ter­grund bei­der Posi­tio­nen erklingt ein gro­ßer Chor aus Expert*innen, Ratgeber*innen und Wissenschaftler*innen, der das Lied des „New Nor­mal” anstimmt – lei­der nicht alle mit der­sel­ben Melo­die. Wäh­rend in der Theo­rie noch dis­ku­tiert wird, beglei­tet Fuji­tsu Unter­neh­men in der Pra­xis auf ihrem indi­vi­du­el­len Weg ins neue Arbei­ten. Zwei sol­cher Bei­spie­le stel­len wir Ihnen heu­te vor.

Beispiel 1: Centrica

Der bri­ti­sche Ener­gie­ver­sor­ger Centri­ca woll­te mehr Fle­xi­bi­li­tät errei­chen, ohne Abstri­che bei Kon­nek­ti­vi­tät und Pro­duk­ti­vi­tät zu machen. Gemein­sam mit Fuji­tsu und unse­rem Part­ner Micro­soft hat das Unter­neh­men 26.000 Anwender*innen auf Win­dows 10 migriert. 48.000 migrier­ten auf Micro­soft 365 Ser­vices. Bei Centri­ca gibt es jetzt einen ein­heit­li­chen glo­ba­len Ser­vice Desk für alle Nie­der­las­sun­gen, Büros, Con­ta­ct Cen­ter und Außendienstmitarbeiter*innen sowie Part­ner. Secu­re Remo­te Work wur­de über Vir­tua­li­sie­rung auf Basis der aktu­el­len Tech­no­lo­gien von Citrix und Micro­soft erneu­ert und aus­ge­wei­tet. Die Con­ta­ct Cen­ter bezie­hen ihre Desk­tops nun aus der Cloud. Die exis­tie­ren­den Ser­vices wur­den um Auto­ma­ti­on und Self-Ser­vice ergänzt. Fuji­tsu unter­stützt heu­te einen aus der Cloud ver­wal­te­ten digi­ta­len Arbeits­platz auf Basis von glo­ba­len Standards.

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Patrick Babic, Tech­ni­cal Solu­ti­ons Ser­vice Owner Centri­ca, spricht heu­te von einem Pro­jekt, das zu den zen­tra­len Wer­ten des Unter­neh­mens pas­se: agil, kol­la­bo­ra­tiv und cou­ra­giert zu sein.

Beispiel 2: American Tobacco

Der Kon­zern Bri­tish Ame­ri­can Tob­ac­co woll­te die Mit­ar­bei­ter­er­fah­rung in den Punk­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on und Fle­xi­bi­li­tät ver­bes­sern. Kon­kret: man woll­te stär­ker von MS 365 pro­fi­tie­ren. Also hat Fuji­tsu mehr als 40.000 Anwender*innen in 180 Län­dern Mana­ged Micro­soft 365 Ser­vices bereit­ge­stellt. Im Ein­zel­nen geht es um den Sup­port von M365 Workloads (Exchan­ge, Teams und One­Dri­ve), die Über­nah­me des Ser­vice Manage­ment sowie um akti­ves Moni­to­ring und Bera­tung und einen mehr­spra­chi­gen Ser­vice Desk in 15 Sprachen.

Mei­ne Kol­le­gen wis­sen, wovon sie spre­chen: 80.000 Mitarbeiter*innen bei Fuji­tsu arbei­ten mitt­ler­wei­le selbst vor­wie­gend remo­te. Wie auch immer der Ein­zel­fall gela­gert ist: es geht stets um die drei Fak­to­ren Mit­ar­bei­ter, Kun­den und Pro­zes­se. Alle Mitarbeiter*innen sol­len die Tools und Ser­vices bekom­men, mit denen sie sich am bes­ten ein­brin­gen. Wir reden über ein Bor­der­less Office und über Smart Working – und immer auch über den Cul­tu­re Chan­ge, der damit ver­bun­den ist.

Drei Trends prägen das Arbeitsleben 2021

Hin­ter­grund die­ser Ent­wick­lung ist die vor­an­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung. Die­se hat durch die Pan­de­mie einen wei­te­ren Schub erhal­ten. Das erklärt jeden­falls Sven Hen­ni­ge, Seni­or Mana­ging Direc­tor Cen­tral Euro­pe & Fran­ce beim Per­so­nal­be­ra­ter Robert Half. Sei­ne Pro­gno­se: Die Arbeits­welt wird tech­no­lo­gi­scher. Für 2021 nennt Hen­ni­ge drei Trends:

  1. Alle Mitarbeiter*innen sind „Tek­kies”: „Unter­neh­men müs­sen mit dem digi­ta­len Wan­del Schritt hal­ten. Das setzt den Ein­satz moder­ner Hard- und Soft­ware, etwa bei Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sun­gen, vor­aus”, erklärt Hen­ni­ge. Unter­neh­men müs­sen klä­ren, ob die IT-Kennt­nis­se der Beleg­schaft aus­rei­chen oder ob Schu­lungs­be­darf besteht.
  2. Wir wer­den ver­teilt arbei­ten: „Betrie­be müs­sen sich auf wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen ein­stel­len, damit sowohl im Büro als auch von ande­ren Orten aus effek­tiv gear­bei­tet wer­den kann. Hybri­des Arbei­ten erfor­dert also einen effi­zi­en­ten Aus­tausch und eine ste­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on unter den Mitarbeiter*innen, aber auch mit den Vor­ge­setz­ten”, mahnt Robert Half. Die Grund­la­ge dafür schafft eine star­ke Ver­net­zung über moder­ne IT-Systeme.
  3. Ein här­te­rer „War for Talents”: Hen­ni­ge bezieht sich hier auf eine Pro­gno­se der Bun­des­re­gie­rung, der zufol­ge sich die wirt­schaft­li­che Lage in die­sem Jahr wie­der erholt. „Das betrifft auch den Arbeits­markt, auf dem Fach- und Füh­rungs­kräf­te wie­der stär­ker gefragt sein wer­den. Eine aktu­el­le Arbeits­markt­stu­die von Robert Half zeigt: 80 Pro­zent der befrag­ten Manager*innen sor­gen sich um den Ver­lust von Mitarbeiter*innen mit Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen”, fügt er an. Unter­neh­men soll­ten sich daher einen Über­blick der vor­aus­sicht­li­chen Auf­trags­la­ge ver­schaf­fen und das mög­li­che Ende der Pan­de­mie berücksichtigen.

Der Weg zur Adaptive Workforce

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Wenn wir von Fuji­tsu mit unse­ren Kund*innen über das „New Nor­mal” des Arbei­tens spre­chen, geht es zunächst um leicht sicht­ba­re Ergeb­nis­se wie die nicht benö­tig­ten Büro­flä­chen, die Unter­neh­men redu­zie­ren kön­nen. Smart Working-Tools sen­ken OPEX-Kos­ten und nut­zen Ska­len-Effek­te. Wei­te­re Vor­tei­le – wie die ver­bes­ser­te Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit – sind aber mög­li­cher­wei­se erst auf den zwei­ten Blick sicht­bar. Wir unter­stütz­ten Entscheider*innen dar­in, die­se Poten­zia­le zu iden­ti­fi­zie­ren und nutz­bar zu machen.

In jedem Fall ist die Adap­ti­ve Work­for­ce ein stra­te­gi­sches The­ma. Bevor Sie sich in zu viel Theo­rie ver­hed­dern, fra­gen Sie uns. Wir unter­stüt­zen mit Rat und Tat.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen besu­chen Sie unse­re Web­site oder kon­tak­tie­ren Sie uns via Mail oder Tele­fon: 00800 37210000*.

*(ver­füg­bar und kos­ten­frei aus allen Net­zen in D/A/CH)

 

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