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CeBIT 2015: „Die Chancen der Digitalisierung gemeinsam nutzen” – Interview mit Jochen Michels

Jochen Michels
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Jochen_Michels_1Für Jochen Michels, Head of Account Mar­ke­ting und Public Affairs, steht der Mensch mit sei­nen kon­kre­ten Bedürf­nis­sen im Mit­tel­punkt, wenn es um Infor­ma­ti­ons- und Komm­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie (IKT) geht. In einem Inter­view sprach er mit uns dar­über, wie wir die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung in die­sem Sin­ne gemein­sam nut­zen kön­nen und was Sie auf gar kei­nen Fall auf der dies­jäh­ri­gen CeBIT ver­pas­sen sollten.

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Hal­lo Herr Michels, vie­len Dank dass Sie sich die Zeit für die­ses Inter­view genom­men haben. Mit der CeBIT steht die welt­weit größ­te Com­pu­ter­mes­se bevor. Als ‚Head of Account Mar­ke­ting und Public Affairs‘ küm­mern Sie sich in lei­ten­der Funk­ti­on um das Account Mar­ke­ting, das eine Viel­zahl an Kun­den- und Markt­the­men umfasst. Seit wann berei­ten Sie sich auf die Mes­se vor?

Eigent­lich heißt es: Nach der CeBIT ist vor der CeBIT. Die ers­ten Eck­pfei­ler haben wir auch sehr früh ein­ge­schla­gen, aber die Haupt­ar­beit liegt in den Mona­ten Janu­ar bis März. Wir wol­len zur CeBIT immer auf den Erfah­run­gen des Fuji­tsu Forums aus dem Novem­ber auf­bau­en und die­se weiterentwickeln.

Was zeich­net die CeBIT als wich­ti­ge Mes­se für Fuji­tsu aus? Was macht die­se Ver­an­stal­tung zu einer Besonderen?

Wir ste­hen in der Hal­le, in der sich auch die Bun­des­re­gie­rung, der IT-Pla­nungs­rat und vie­le Bun­des­län­der prä­sen­tie­ren. Inso­fern sind wir nah an vie­len unse­rer Kun­den. Zudem stel­len wir uns auf der Mes­se direkt im Wett­be­werbs­ver­gleich. Der Besu­cher kommt auf meh­re­re Stän­de und nimmt sehr wohl wahr, was ihm gebo­ten wird, wie er emp­fan­gen und bera­ten wird. Und da wol­len und kön­nen wir punkten.

Was soll­ten unse­re Kun­den die­ses Jahr auf gar kei­nen Fall verpassen?

Kun­den kön­nen an unse­rem Mes­se­stand Inno­va­tio­nen und Best Prac­ti­ces sowie neue Lösun­gen, Ser­vices und Pro­duk­te erle­ben. Die Kun­den soll­ten dort­hin gehen, wo ihnen der Schuh drückt: Von Big Data über neu­ar­ti­ge Arbeits­platz­kon­zep­te oder Secu­ri­ty bis hin zu pass­ge­nau­en Ser­vices und spe­zi­el­len E‑Go­vernment-Ange­bo­ten. Auf gar kei­nen Fall ver­pas­sen soll­ten sie einen unse­rer zahl­rei­chen Expert Talks, die wir kon­kret auf die Fra­ge­stel­lun­gen unse­rer Kun­den zuschneiden.

Wor­auf freu­en Sie sich per­sön­lich am meisten?

Auf die Gesprä­che und die zahl­rei­chen per­sön­li­chen Begegnungen.

Zu wel­chen The­men bekom­men Sie von den Besu­chern das meis­te Feed­back? Wohin geht der Trend der IT-Welt?

Das Leit­the­ma der CeBIT lau­tet zu Recht d!conomy: Die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on mit ihren Aus­wir­kun­gen auf Men­schen, Gesell­schaft und Wirt­schaft ist das aktu­el­le The­ma. Und dem stel­len wir uns mit unse­rem Mot­to der Human Centric Innovation.

Auf wel­chen Wegen spre­chen Sie Ihre Kun­den an? In wel­che Rich­tung hat sich die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Kun­den im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung verändert? 

Digi­ta­li­sie­rung heißt auch, indi­vi­du­el­ler zu kom­mu­ni­zie­ren, also die Kom­mu­ni­ka­ti­on auf jeden Kun­den abzu­stim­men. Zudem ver­än­dern sich Infor­ma­ti­ons­we­ge – und zwar auch in kon­ser­va­ti­ve­ren Berei­chen wie etwa in der öffent­li­chen Ver­wal­tung. Was aber ganz wich­tig ist, trotz oder gera­de wegen der Digi­ta­li­sie­rung, ist die per­sön­li­che Begeg­nung, ins­be­son­de­re wenn es um eine ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit geht. Und hier­für sind Mes­sen beson­ders wichtig.

Als wie bedeu­tend schät­zen Sie Social Media Kanä­le in Bezug auf die Anspra­che Ihrer Kun­den ein? Inwie­fern beein­flus­sen uns Tweets und Likes? Tun Sie das überhaupt?

Auch in der Geschäfts­welt und im Berufs­le­ben ist jeder Mensch und agiert als Mensch. Natür­lich haben Social Media Kanä­le im B2B-Bereich eine gerin­ge­re Bedeu­tung als im Ver­brau­cher­um­feld. Aber wir haben über Social Media Kanä­le vie­le Kon­takt­punk­te zu unse­ren Kun­den. Und die­se kann man, rich­tig bedient, gut nut­zen. Auch hier kann man Kom­mu­ni­ka­ti­on sehr per­sön­lich und indi­vi­du­ell gestal­ten und damit den Kun­den in den Mit­tel­punkt stellen. 

Fuji­tsu prä­sen­tiert sich mit der Visi­on einer „Human Centric Inno­va­ti­on“. Men­schen, Infor­ma­tio­nen und Infra­struk­tu­ren wach­sen zusam­men. Wie erklä­ren Sie Ihren Kun­den unse­re Vision?

Eigent­lich braucht man die­se Visi­on nicht zu erklä­ren, weil wir damit ein wich­ti­ges Kun­den­be­dürf­nis bedie­nen: IKT muss auf den Men­schen mit sei­nen kon­kre­ten Bedürf­nis­sen aus­ge­rich­tet sein. Neh­men wir das The­ma Sicher­heit: Bis­lang bedeu­te­te ein hohes Sicher­heits­ni­veau oft auch einen erheb­li­chen Kom­fort­ver­lust und Ein­schrän­kun­gen. Des­we­gen ist es uns wich­tig, ein hohes Maß an Sicher­heit zu schaf­fen, ohne dass die Benut­zer­freund­lich­keit auf der Stre­cke bleibt.

War­um lohnt es sich, die­se Visi­on auf der CeBIT mit FUJITSU zu erle­ben und zu teilen?

Weil es sich lohnt, sich zu den wich­ti­gen Zukunfts­the­men aus­zu­tau­schen, Best Prac­ti­ces zu erle­ben, sich aus ers­ter Hand zu infor­mie­ren und mit zahl­rei­chen Exper­ten zu dis­ku­tie­ren. Wer erfah­ren möch­te, wie er die eige­ne Orga­ni­sa­ti­on mit intel­li­gen­ter IKT zukunfts­ori­en­tiert aus­rich­ten kann, ist auf dem FUJI­TSU-Mes­se­stand genau richtig.

Mitt­ler­wei­le exis­tie­ren sogar Autos, die E‑Mails schrei­ben; bei­na­he alles scheint tech­nisch mög­lich. Was hebt Fuji­tsu in einer sich digi­ta­li­sie­ren­den Welt von ande­ren ab? Auf wel­che Kon­stan­te kön­nen sich Kun­den in die­ser Zeit der Ver­än­de­run­gen verlassen?

Auf die Men­schen, die unser Unter­neh­men aus­ma­chen, auf lang­jäh­ri­ge Kun­den­be­zie­hun­gen, auf die Stär­ke des Stand­or­tes Deutsch­land inner­halb einer hoch leis­tungs­fä­hi­gen glo­ba­len Orga­ni­sa­ti­on und auf inzwi­schen 80 Jah­re Innovationskraft.

Was möch­ten Sie Ihren Kun­den auf der CeBIT zusam­men­ge­fasst vermitteln?

Dass wir die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung gemein­sam nut­zen kön­nen. Dass wir gemein­sam neue Geschäfts­mög­lich­kei­ten erschlie­ßen und eine gute Basis für eine posi­ti­ve und nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung von Gesell­schaft und Wirt­schaft legen kön­nen. Und dass unse­re Kun­den dar­auf set­zen kön­nen, von uns auf die­sem Weg mit pas­sen­den Pro­duk­ten, Lösun­gen und Ser­vices beglei­tet zu werden.

Was soll­te wäh­rend der Mes­se mög­lichst nicht passieren?

Ein Streik der Bahn oder alles ande­re, was inter­es­sier­te Men­schen von einem Mes­se­be­such abhal­ten könnte.

Abbinder-CeBIT-2015 Human Centric Inno­va­ti­on Ver­net­zen Sie sich mit Fuji­tsu Aktu­ell und erfah­ren Sie alles über die CeBIT 2015, die vom 16. bis 20. März in Han­no­ver statt­fin­det. Blei­ben Sie am Puls der Zeit und ent­de­cken Sie mit uns die Zukunft – die d!conomy im Team mit der „Human Centric Inno­va­ti­on”. Wir berich­ten über die Top­the­men Human Centric Work­place, Busi­ness Centric Data Cen­ter, Big Data, Ser­vices, Secu­ri­ty und Public Sec­tor.  Mit Fuji­tsu Aktu­ell und unse­rer CeBIT-Sei­te im Inter­net blei­ben sie up to date und erfah­ren Neu­ig­kei­ten direkt von der CeBIT – direkt aus der Zukunft der IT-Welt. Ent­de­cken, infor­mie­ren, mit­re­den – dabei sein! 

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