close

CeBIT 2017: Keine Verletzung der Privatsphäre, aber schnelle Hilfe im Notfall – UBIQUITOUSWARE

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die Zah­len der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung bele­gen es ganz klar: unse­re Gesell­schaft altert. Bis zum Jahr 2025 wird die Genera­ti­on der „Baby­boo­mer” in Japan 75 Jah­re alt sein. Bis zum Jahr 2030 wird das Alter für ein Drit­tel der natio­na­len Bevöl­ke­rung bei min­des­tens 65 Jah­ren lie­gen. Auch in Deutsch­land geht die Ent­wick­lung in eine ähn­li­che Rich­tung. Zwar nimmt die Gebur­ten­ra­te in der Bun­des­re­pu­blik ab, die Lebens­er­war­tung dage­gen steigt ste­tig an – das Durch­schnitts­al­ter dem­zu­fol­ge ebenso.

Was aber kön­nen wir tun, um die­ser wach­sen­den Bevöl­ke­rungs­grup­pe ein sor­gen­frei­es und unab­hän­gi­ges Leben zu bie­ten? Jeden Tag erge­ben sich durch die Digi­ta­li­sie­rung neue Mög­lich­kei­ten. Das Inter­net of Things (IoT) wei­tet sich aus. Genau dar­auf basiert die von Fuji­tsu ent­wi­ckel­te Lösung UBIQUITOUSWARE, die wir auf der CeBIT 2017 mit im Gepäck haben. Trotz einer ste­ti­gen „Über­wa­chung” kön­nen älte­re Men­schen so ihre Pri­vat­sphä­re wahren. 

Die Auswertung der Daten zeigt, ob die Menschen Hilfe benötigen oder nicht

CeBITZahl­rei­che Sen­so­ren regis­trie­ren per­ma­nent Bewe­gun­gen und Töne im Haus bezie­hungs­wei­se in der Woh­nung. Die Aus­wer­tung der gesam­mel­ten Daten ver­rät kurz gesagt, ob der Bewoh­ner Hil­fe benö­tigt oder nicht. UBIQUITOUSWARE zeich­net weder Fotos noch kon­kre­te Gesprä­che auf. Allein die für den Gesund­heits­zu­stand rele­van­ten Daten zäh­len für das Sys­tem. Auf die­se Wei­se kön­nen älte­re allein leben­de Men­schen ein unab­hän­gi­ges Leben füh­ren. Soll­te ein Not­fall ein­tre­ten, sen­det das Sys­tem sofort eine War­nung an ein mit Kran­ken­schwes­tern besetz­tes Call-Cen­ter. Zusätz­lich zeich­net das Gerät häu­fi­ges Hus­ten, auf­fäl­li­ges Schnar­chen oder eine unre­gel­mä­ßi­ge Atmung auf. Stimmt ein­mal etwas nicht, kön­nen Hel­fer sofort reagie­ren. Außer­dem machen die ana­ly­sier­ten Daten eine effi­zi­en­te Gesund­heits­be­ra­tung möglich. 

Auch wenn die Prognosen weit in die Zukunft gehen, drängt die Zeit

Mit der UBIQUITOUSWARE kann die in eini­gen Jah­ren ver­mut­lich größ­te Bevöl­ke­rungs­grup­pe so trotz Über­wa­chung ein sor­gen­frei­es und vor allem unab­hän­gi­ges Leben füh­ren. Die Unter­brin­gung in einem Heim stellt für vie­le älte­re Men­schen kei­ne loh­nens­wer­te Alter­na­ti­ve dar. Mit UBIQUITOUSWARE erhal­ten älte­re Men­schen dann Hil­fe, wenn sie gebraucht wird ohne das sie auf etwas ver­zich­ten müs­sen. Allein die Zah­len bele­gen, das wir uns mit die­ser The­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Ent­schei­dend dabei blei­ben die Bedürf­nis­se des Men­schen. Genau dar­an ori­en­tiert sich UBIQUITOUSWARE. Im Not­fall zu hel­fen, ohne in die Pri­vat­sphä­re eines Men­schen ein­zu­grei­fen, stellt eine nicht uner­heb­li­che Her­aus­for­de­rung dar. Mit unse­rer Lösung gelingt die­ser Spa­gat im Sin­ne des Menschen. 

Um ihn geht es trotz aller Tech­no­lo­gie. Gemein­sam legen die Digi­ta­li­sie­rung und die demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung ein hohes Tem­po vor. Nach einer Aus­wer­tung des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes leben bis zum Jahr 2060 dop­pelt so vie­le 70-jäh­ri­ge in Deutsch­land, wie Kin­der auf die Welt kom­men. 13 Pro­zent der Bevöl­ke­rung wird in etwa 50 Jah­ren 80 Jah­re alt und älter sein – also jeder drit­te Bür­ger. Die auf den ers­ten Blick auf eine lan­ge Sicht pro­gnos­ti­zier­ten Zah­len las­sen uns den­noch nicht viel Zeit. Bereits jetzt schla­gen sich die Aus­wir­kun­gen die­ser Ent­wick­lung deut­lich im Gesund­heits­sys­tem nie­der. Zusätz­lich hat die­ser Pro­zess nicht irgend­wann ange­fan­gen und hört irgend­wann wie­der auf. Genau wie auf die Digi­ta­li­sie­rung müs­sen wir auf die demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung reagie­ren. Unse­re Wei­chen für die Zukunft stel­len wir heu­te, nicht morgen. 

Ein Schritt in die Zukunft im Sinne des Menschen und der Digitalisierung

Aus die­sem Grund stellt das Leben der älte­ren Men­schen ein eige­nes sozia­les Kapi­tal dar, mit dem wir uns beschäf­ti­gen müs­sen. Auf­hal­ten lässt sich die demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung sicher nicht, jedoch kön­nen wir mit der sich wei­ter ent­wi­ckeln­den tech­no­lo­gi­schen Kom­po­nen­te das Leben ange­neh­mer gestal­ten. Mit UBIQUITOUSWARE gehen wir einen Schritt in die­se Zukunft, ler­nen Sie unse­re Lösung jetzt auf der CeBIT 2017 in Han­no­ver in ihrer gesam­ten Band­brei­te kennen!

Sie kön­nen nicht vor Ort sein und möch­ten den­noch nichts ver­pas­sen? Kein Pro­blem, mit dem offi­zi­el­len Event-Hash­tag #CeBIT17 kön­nen Sie das Gesche­hen online verfolgen. 

Digi­tal Co-Crea­ti­on. Ver­net­zen Sie sich mit Fuji­tsu Aktu­ell und erfah­ren Sie alles über die CeBIT 2017, die vom 20. bis 24. März in Han­no­ver statt­fin­det. Unter dem Mot­to der digi­ta­len Zukunft geht es für uns vor allem um Digi­tal Co-Crea­ti­on im Team mit der Human Centric Inno­va­ti­on. Mit Fuji­tsu Aktu­ell blei­ben sie up to date und erfah­ren Neu­ig­kei­ten direkt von der CeBIT – direkt aus der Zukunft der IT-Welt. Ent­de­cken, infor­mie­ren, mit­re­den – dabei sein! 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Story Page