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Fujitsu Forum 2016: Ein Roboter als Kampfrichter – über Geschmack lässt sich in diesem Fall nicht streiten

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Haben Sie schon ein­mal ein Eis­ho­ckey-Spiel live ver­folgt? Mit­un­ter schießt der Puck viel zu schnell für unse­re Augen über das Eis. In die­sem Fall ent­schei­den kla­re Regeln sowie tech­ni­sche Unter­stüt­zung über Sieg oder Nie­der­la­ge eines Teams. Den­noch gibt es auch beim Sport Din­ge, die sich nicht so leicht bewer­ten las­sen. Kunst zum Bei­spiel. Was emp­fin­den wir als schön? Das rote oder das blaue Kos­tüm? Bewer­ten wir Sport­ler, die uns optisch gefal­len, anders? Kön­nen wir Ästhe­tik über­haupt neu­tral bewer­ten? Auf dem Fuji­tsu Forum 2016 stell­ten wir Ihnen einen Pro­to­ty­pen vor, der sich nicht bezir­zen lässt.

Ein Roboter weiß nicht, was als schön oder nicht schön gilt

Auf unse­re ein­gangs gestell­te Fra­ge gibt es eine ein­fa­che Ant­wort – gar nicht. Men­schen las­sen sich durch ihren Geschmack beein­flus­sen. Auch in der rhyth­mi­schen Sport­gym­nas­tik spielt die Ästhe­tik eine Rol­le. Inner­halb von Sekun­den­bruch­tei­len müs­sen Schieds­rich­ter beur­tei­len, ob der Sport­ler eine Übung kor­rekt aus­ge­führt hat oder nicht. Dabei darf er sich von sei­nem Geschmack nicht beir­ren las­sen. Ohne Objek­ti­vi­tät kön­nen Schieds­rich­ter kei­ne Ent­schei­dung fäl­len, aber wie kön­nen wir die­se immer gewähr­leis­ten? Um die Schieds­rich­ter bei den kom­men­den Olym­pi­schen Spie­len in Tokio zu unter­stüt­zen, geht im Jahr 2020 ein elek­tro­ni­scher Kol­le­ge an den Start. In einem Gemein­schafts­pro­jekt ent­wi­ckel­ten die Gym­nastics Asso­cia­ti­on, Fuji­tsu Limi­ted und Fuji­tsu Labo­ra­to­ries einen Robo­ter als Kampf­rich­ter. Über Geschmack lässt sich eben doch streiten.

Im Gegen­zug zum Men­schen besitzt ein Robo­ter kei­ne Lau­nen und er weiß nicht, was als schön oder nicht schön gilt. Ihn inter­es­sie­ren ledig­lich 76.800 Bewe­gun­spunk­te in einem Zeit­fens­ter von 30 Sekun­den. Mit Hil­fe von 3D Laser-Sen­so­ren erfasst der Robo­ter die Posi­ti­on, in der sich die Glied­ma­ßen des Ath­le­ten befin­den. Zusätz­lich bie­tet er wei­te­re hilf­rei­che Funk­tio­nen wie die Anga­be kor­rek­ten Win­kel an, um eine Übung noch schnel­ler und bes­ser beur­tei­len zu kön­nen. Auf einen Blick kön­nen Schieds­rich­ter so sehen, ob alle Kri­te­ri­en für eine per­fek­te Dar­stel­lung gebo­ten wur­den – ganz ohne Geschmack. Zeit spa­ren die Wer­tungs­rich­ter dabei ebenfalls.

Nur eines können wir mit KI nicht tun: sie ignorieren

Der Robo­ter kann die Bewe­gun­gen der Sport­ler aus gro­ßer Ent­fer­nung und jedem Win­kel her­aus erfas­sen. Anders als sei­ne mensch­li­chen Kol­le­gen tut er das, wofür er pro­gram­miert wur­de. Künst­li­che Intel­li­genz lässt sich weder bestechen noch beein­flus­sen und wie Dr. Jospeh Reger es in sei­ner Key­note „Arf­ti­cial Intel­li­gence” klar her­vor­hob: wir kön­nen vie­le Din­ge mit KI tun, nur eines kön­nen wir nicht: sie igno­rie­ren. Bereits in vier Jah­ren geht der „tech­ni­sche Kol­le­ge” in Tokio an den Start – und auf dem Fuji­tsu Forum durf­ten Sie ihn bereits jetzt ken­nen ler­nen. KI lässt sich zwar nicht nur an Robo­tern fest­ma­chen, aber den­noch steht der elek­tro­ni­sche Schieds­rich­ter für einen wei­te­ren gro­ßen Schritt in eine digi­ta­le Welt.

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