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Fujitsu Forum: Corporate Digital Responsibility – Informationstechnologie verantwortungsbewusst nutzen

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Armut, Hun­ger, Natur­ka­ta­stro­phen, eine ste­tig wach­sen­de, über­al­ter­te Welt­be­völ­ke­rung, … Die Lis­te der Her­aus­for­de­run­gen, vor denen wir ste­hen, ist lang. Doch egal, ob es um die Pro­ble­me gan­zer Gesell­schaf­ten geht oder um die grund­le­gen­den Bedürf­nis­se des ein­zel­nen Men­schen – all die­se Her­aus­for­de­run­gen haben eines gemein­sam:  Es ist an uns als Unter­neh­men, ihnen zu begeg­nen.

Informationstechnologie und die Charta der Digitalen Vernetzung

Bei die­ser gro­ßen Auf­ga­be kann uns die Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie eine wich­ti­ge Hil­fe sein. Wenn wir sie ver­ant­wor­tungs­be­wusst ent­wi­ckeln und nut­zen, unter­stützt sie uns bei der Lösung der zen­tra­len Pro­blem­fel­der der Gegen­wart – und bei denen der Zukunft. Das zu tun, liegt in der Ver­ant­wor­tung jedes ein­zel­nen Unter­neh­mens – der Cor­po­ra­te Digi­tal Respon­si­bi­li­ty.

Um die Anstren­gun­gen der ein­zel­nen Unter­neh­men zu bün­deln und mit ver­ein­ten Kräf­ten die wich­ti­gen Zie­le zu errei­chen, wur­de die Char­ta der Digi­ta­len Ver­net­zung ins Leben geru­fen. Die Char­ta ist eine Unter­neh­mens-Initia­ti­ve, die ele­men­ta­re Grund­sät­ze zur digi­ta­len Ver­net­zung beinhal­tet. Sie the­ma­ti­siert gesell­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Poten­zia­le und befasst sich mit dem rich­ti­gen Umgang mit Daten, Infra­struk­tu­ren und Stan­dards. Mit der Unter­zeich­nung der Char­ta beken­nen sich die jewei­li­gen Unter­neh­men zu die­sen Grund­sät­zen. Durch ihre Unter­schrift und die dar­auf fol­gen­den kon­kre­ten Hand­lun­gen signa­li­sie­ren sie außer­dem ihre Akti­ons­be­reit­schaft – und gehen als gutes Bei­spiel vor­an.

Fujitsu Forum: Im Zeichen der „Corporate Digital Responsibility”

Jens-Rainer Jänig, mc-quadrat bei der Breakout Session Corporate Digital Responsibility
Jens-Rai­ner Jänig

Dass wir nicht nur über die „Cor­po­ra­te Digi­tal Respon­si­bi­li­ty” nach­den­ken, son­dern auch han­deln, zeig­te eine gleich­na­mi­ge Brea­k­out Ses­si­on beim dies­jäh­ri­gen Fuji­tsu Forum. Hier luden wir gemein­sam mit dem Mode­ra­tor Jochen Michels, Head of Public Affairs und Lei­ter des Ber­li­ner Ver­bin­dungs­bü­ros, Fuji­tsu, zur Dis­kus­si­on ein – und zu kon­kre­ten Anre­gun­gen. Char­ta-Vor­stands­mit­glied Jens-Rai­ner Jänig, mc-qua­drat, und Andre­as Klein­knecht, Head of Public Sec­tor Sales Ger­ma­ny, Fuji­tsu, befass­ten sich mit der Fra­ge, wie wir unse­rer Ver­ant­wor­tung bei der Nut­zung von Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gien gerecht wer­den kön­nen. Denn: Digi­ta­le Tech­no­lo­gien sind für sich genom­men weder gut noch schlecht – es kommt immer dar­auf an, wie wir sie nut­zen.

Die Rol­le der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie hat sich in den letz­ten Jah­ren stark gewan­delt. Inzwi­schen ist sie ein essen­ti­el­ler Ein­fluss­fak­tor für die Wert­schöp­fung eines Unter­neh­mens und die Leis­tung öffent­li­cher Ein­rich­tun­gen. Sie hat grund­le­gen­de Ände­run­gen bewirkt – gan­ze Unter­neh­men rich­ten sich neu aus und bie­ten neue Lösun­gen an, die noch stär­ker an den Bedürf­nis­se der Men­schen ori­en­tiert sind. Wel­che Kon­se­quen­zen die­se Umwäl­zun­gen für Unter­neh­men haben und wie die­se bewäl­tigt wer­den kön­nen, zeigt ein in Kür­ze erschei­nen­des Buch1 zu unse­rer Visi­on der „Human Centric Inno­va­ti­on“ auf, von des­sen Ent­ste­hung Jens-Rai­ner Jänig in der Brea­k­out Ses­si­on berich­te­te.

Unsicherheiten bei der Digitalisierung

Natür­lich brin­gen sol­che mas­si­ve Neu­ori­en­tie­run­gen Unsi­cher­hei­ten mit sich – das kam in Mün­chen eben­falls zur Spra­che. So ist laut einer glo­ba­len Gart­ner-Umfra­ge2 nur etwa ein Vier­tel aller Füh­rungs­kräf­te „sehr zuver­sicht­lich“, dass ihr Unter­neh­men oder ihre Orga­ni­sa­ti­on für die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on gut auf­ge­stellt ist. Und nur eine von drei Füh­rungs­kräf­ten war sich sicher, die rich­ti­gen Prio­ri­tä­ten für die Digi­ta­li­sie­rung gesetzt zu haben. Eine in die­sem Jahr ver­öf­fent­lich­te Stu­die von Fuji­tsu kommt zu ähn­li­chen Ergeb­nis­sen.

Moderator Jochen Michels, Head of Public Affairs und Leiter des Berliner Verbindungsbüros, Fujitsu
Mode­ra­tor Jochen Michels

Wie kön­nen wir nun die­sen Unsi­cher­hei­ten begeg­nen? Wie kön­nen wir mit ihnen umge­hen? Aus­tausch und Dis­kus­si­on wie auf dem Fuji­tsu Forum sind sehr wich­tig. Doch eben­so essen­ti­ell ist ein sys­te­ma­ti­sches Vor­ge­hen – ganz im Sin­ne der Char­ta der digi­ta­len Ver­net­zung. Durch die Zusam­men­stel­lung all­ge­mein­gül­ti­ger Kri­te­ri­en und die Ent­wick­lung von geeig­ne­ten Metho­den ent­steht die Ori­en­tie­rung, die vie­le Unter­neh­men und Men­schen brau­chen, um selbst aktiv zu wer­den. Die­se Ori­en­tie­rung zu bie­ten ist ein wich­ti­ger Teil der unter­neh­me­ri­schen Ver­ant­wor­tung in einer digi­ta­li­sier­ten Welt. Dabei gilt es, nicht nur die neu­en Tech­no­lo­gien mög­lichst effi­zi­ent zu nut­zen. Genau­so geht es dar­um, dies ver­ant­wor­tungs­be­wusst zu tun – und die ethi­schen und recht­li­chen Aspek­te wie Men­schen­rech­te, Daten­schutz und Selbst­be­stim­mung zu berück­sich­ti­gen.

Das alles gehört zur Cor­po­ra­te Digi­tal Respon­si­bi­li­ty. Sie beruht auf ethi­schen Über­le­gun­gen und dar­aus abge­lei­te­ten frei­wil­li­gen Ver­pflich­tun­gen und muss Span­nungs­ver­hält­nis­se aus­ba­lan­cie­ren und ver­meint­li­che Gegen­sät­ze zu einem gro­ßen Gan­zen ver­ei­nen. Die­ser Ver­ant­wor­tung muss sich jedes Unter­neh­men bewusst sein – und deut­lich machen, wo es steht.

Die Fujitsu Technology and Service Vision

Wo Fuji­tsu steht, zeig­te Andre­as Klein­knecht in der Brea­k­out Ses­si­on auf. Mit der „Tech­no­lo­gy and Ser­vice Visi­on“ haben wir unser Selbst­ver­ständ­nis und unse­re Vor­stel­lung über die Inno­va­ti­ons­kraft digi­ta­ler Tech­no­lo­gien beschrie­ben. Das zen­tra­le Motiv ist dabei die Human Centric Inno­va­ti­on: Neue Tech­no­lo­gien müs­sen auf die Men­schen aus­ge­rich­tet wer­den. Sie sol­len dazu bei­tra­gen, die Sicher­heit zu erhö­hen, wirt­schaft­li­ches Wachs­tum und Wohl­stand zu unter­stüt­zen und eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung zu för­dern. So kann die Ent­wick­lung zu einer Human Centric Intel­li­gent Socie­ty unter­stützt wer­den – einer auf die Men­schen aus­ge­rich­te­ten, intel­li­gen­ten Gesell­schaft. Klein­knecht beton­te die wich­ti­ge Rol­le der „Tech­no­lo­gy and Ser­vice Visi­on“ für alle Hand­lun­gen von Fuji­tsu.

Lebhafte Diskussionen bei der Breakout Session
Leb­haf­te Dis­kus­sio­nen bei der Brea­k­out Ses­si­on

Eben­so zeig­te er auf, wel­che Rol­le das The­ma im Öffent­li­chen Sek­tor in Deutsch­land und Euro­pa spielt – ein Bereich, in dem er als Head of Public Sec­tor Sales Ger­ma­ny bei Fuji­tsu eine hohe Exper­ti­se und Ein­bli­cke aus ers­ter Hand besitzt. Die Stun­de, die für die Brea­k­out Ses­si­on zur Ver­fü­gung stand, erwies sich am Ende als viel zu kurz für alle Aspek­te, die auf­ka­men und alle Fra­gen, die gestellt wur­den. Doch das tat der regen Dis­kus­si­on kei­nen Abbruch. Die­se ver­la­ger­te sich ein­fach hin zum Aus­stel­lungs­stand, mit dem die Char­ta der digi­ta­len Ver­net­zung auf dem Fuji­tsu Forum 2016 in Mün­chen ver­tre­ten war.

Corporate Digital Responsibility – ein zentrales und wichtiges Thema

Die digi­ta­le Ver­ant­wor­tung geht uns alle etwas an. Sie ist zen­tral für unser Leben, unse­re Gesell­schaft und unse­ren Umgang mit Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie. Mit ihrer Hil­fe kön­nen wir den gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen begeg­nen, die auf uns war­ten – wenn wir sie rich­tig nut­zen. Ein Vor­bild für die ethisch und sozi­al ver­ant­wor­tungs­vol­le Nut­zung zu sein ist eine wich­ti­ge Auf­ga­be für alle Unter­neh­men. Das betont auch Rolf Wer­ner, Head of Cen­tral Euro­pe, Fuji­tsu, und stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Char­ta-Ver­eins:

Die digi­ta­le Ver­net­zung eröff­net für Gesell­schaft und Wirt­schaft gro­ße Chan­cen. Dar­aus erwächst eine enor­me Ver­ant­wor­tung, die­se auch zu ergrei­fen und gemein­sam die digi­ta­len Öko­sys­te­me der Zukunft zu schaf­fen.


1 Schnee­voigt, Vera & Wer­ner, Rolf: Human Centric Inno­va­ti­on: Von der Visi­on über die Pro­dukt­ent­wick­lung bis zum Ser­vice. Wie Cor­po­ra­te Digi­tal Respon­si­bi­li­ty im Unter­neh­men kon­zep­tio­nell gestal­tet und mit Leben gefüllt wer­den kann.

2 Gart­ner: Gart­ner Sym­po­si­um ITXPO 2015 „The 2016 CIO Agen­da Buil­ding the Digi­tal Plat­form“. (Die CIO-Agen­da 2016 zum Auf­bau der digi­ta­len Platt­form), Dave Aron, 28. Okto­ber 2015, glo­ba­le Umfra­ge, pri­va­ter Sek­tor: Geschäfts­füh­rer-Umfra­ge (n=400), öffent­li­cher Sek­tor: CIO-Umfra­ge (n=344).

FujitsuFourm2016_Blog-730x30Dri­ving Digi­tal Trans­for­ma­ti­on! In Fuji­tsu Aktu­ell erhal­ten Sie vor, wäh­rend und nach dem Event Infor­ma­tio­nen über das Fuji­tsu Forum am 16. und 17. Novem­ber im ICM Mün­chen. Erfah­ren Sie, wie die Anwen­dung einer neu­en Art digi­ta­ler Tech­no­lo­gie von Fuji­tsu und unse­ren Part­nern ech­ten Geschäfts­wert schafft. Haut­nah, zeit­nah und pra­xis­nah. IT-Stra­te­gen, Ent­schei­dungs­trä­ger und Exper­ten prä­sen­tie­ren in zukunfts­wei­sen­den Key­notes, pra­xis­ori­en­tier­ten Exper­ten­run­den und zahl­rei­chen Dis­kus­si­ons­fo­ren die Inno­va­tio­nen der IT und deren prak­ti­schen Nutz­wert für Sie und Ihr Unter­neh­men. Fol­gen Sie dem Hash­tag #Fuji­t­s­u­Fo­rum, um nichts zu ver­pas­sen – und nut­zen Sie ihn in Ihren eige­nen Tweets, um noch bes­ser auf­ge­fun­den zu wer­den.

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