close

Fujitsu World Tour: Hinter den Kulissen der Formel 1 und Dinge, die miteinander sprechen – Impressionen aus Düsseldorf

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ein­mal quer durch die Zukunft ging es am Nach­mit­tag auf der Fuji­tsu World Tour in Düs­sel­dorf. Was erzählt der Toas­ter eigent­lich unse­rem Kühl­schrank und wie ver­än­dert das Inter­net der Din­ge den Han­del? Auf unter ande­rem die­se Fra­gen fan­den unse­re Refe­ren­ten span­nen­de Ant­wor­ten und wer zwi­schen­durch ein biss­chen Zeit übrig hat­te, konn­te in der Aus­stel­lung mit zahl­rei­chen Expo­na­ten die Zukunft ent­de­cken. Viel­leicht ken­nen Sie unse­re „Con­nec­ted Cow Dai­sy” noch vom Fuji­tsu Forum? Sie gilt als Bei­spiel dafür, wie sehr auch das Inter­net der Din­ge unse­re Gesell­schaft ver­än­dert. Dai­sy trägt einen Schritt­zäh­ler. Die­ser allein bewirkt noch nicht viel, erst wenn wir Rück­schlüs­se dar­aus zie­hen wis­sen wir, wann sich Dai­sy in der Brunft befindet.

Die­ses auf den ers­ten Blick selt­sam klin­gen­de Bei­spiel zeigt uns, wie wir uns durch das Inter­net der Din­ge neue Poten­zia­le erschlie­ßen kön­nen. Ralf Schi­en­ke, Lei­tung Ver­trieb Han­del, Deutsch­land, Fuji­tsu, ging in sei­nem Vor­trag auf die­se gra­vie­ren­den Ver­än­de­run­gen auch für den Han­del ein. Sobald sich die Pro­duk­te des Han­dels ver­än­dern, betref­fen die­se Umwäl­zun­gen die gesam­te Bran­che. Ver­netz­te Din­ge geben auf ein­mal eine Rück­mel­dung und besit­zen ein gewis­ses Maß an Intel­li­genz. Genau­so wie Dai­sys Schritt­zäh­ler lie­fern die­se Pro­duk­te Daten und schaf­fen dadurch einen Mehr­wert für den Kun­den. Schi­en­ke beschrieb die­sen Mehr­wert mit Schu­hen, die das Gewicht mes­sen und Was­ser­fil­tern, die wis­sen, wann sie erneu­ert wer­den müs­sen. Oder Wasch­ma­schi­nen die anstel­le von Knöp­fen nur noch ein Mikro­fon besit­zen und per Sprach­steue­rung Wäsche waschen. Din­ge geben Aus­kunft über sich selbst und ihre Umge­bung und nicht nur der Han­del kann davon profitieren.

Das Inter­net der Din­ge als Spin­nen­netz und der Mensch als wich­tigs­ter Bestand­teil im Gesamtpaket

Din­ge, die mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren bie­ten nicht nur ein enor­mes Poten­ti­al, son­dern auch ein enor­mes Risi­ko. Die Bereit­schaft, per­sön­li­che Daten im Netz offen zu legen, schätz­te Schi­en­ke als hoch ein und woher wis­sen wir, was der Toas­ter dem Kühl­schrank so erzählt? Auf die drin­gen­de Fra­ge der Sicher­heit ging Ralf Ade­bar, Port­fo­lio­ma­na­ger Enter­pri­se– & Cybersecurity/EMEIA, Fuji­tsu, in sei­ner Brea­k­out Ses­si­on ein. Je mehr Din­ge als Bestand­teil eines rie­si­gen Netz­wer­kes zäh­len, des­to inten­si­ver müs­sen wir uns mit IT-Sicher­heit beschäf­ti­gen. Jedes ver­netz­te Ding könn­te für eine Cyber­at­ta­cke in Fra­ge kom­men. Ade­bar ver­glich das Inter­net der Din­ge (IoT) mit dem Bild eines Spin­nen­net­zes, in des­sen Mit­te sich etwas befin­det. Wel­che Rol­le aber spielt der Mensch in die­sem gigan­ti­schen Netz­werk? Die der Flie­ge oder die der Spin­ne? In sei­nem Vor­trag skiz­zier­te Ralf Ade­bar, was wir tun müs­sen, um die Posi­ti­on der Spin­ne ein­zu­neh­men und war­um er dem The­ma „Inter­net der Din­ge” gene­rell mit „gesun­der Skep­sis” begeg­net. Um Ver­glei­che zwi­schen zwei auf den ers­ten Blick unter­schied­li­chen Bran­chen ging es auch in der abschlie­ßen­den Key­note der Veranstaltung.

Zum Abschluss der Fuji­tsu World Tour in Düs­sel­dorf griff Ex-Mer­ce­des-Motor­sport­chef Nor­bert Haug noch ein­mal das Leit­mo­tiv des Tages auf und warf gemein­sam mit den Besu­chern einen Blick hin­ter die Kulis­sen der For­mel 1. In sei­ner Key­note zeig­te er, wie vie­le Par­al­le­len zwi­schen dem Motor­sport und der IT-Bran­che tat­säch­lich exis­tie­ren und ein­mal mehr bestä­tig­te Haug unse­re Visi­on: der Fah­rer bleibt auch in der For­mel 1 der wich­tigs­te Bestand­teil im Gesamt­pa­ket. Ohne ihn nützt einem die bes­te Tech­nik abso­lut gar nichts und ohne den Men­schen als zen­tra­len Mit­tel­punkt lässt sich auch die Digi­ta­li­sie­rung nicht erfolg­reich bewäl­ti­gen. Ent­schei­dend für Nor­bert Haug sei das „hier und jetzt” und nicht das „frü­her”. Wir kön­nen uns der tech­ni­schen Ent­wick­lung nicht ver­schlie­ßen. Statt­des­sen müs­sen wir Gas geben, um mit der Zukunft Schritt hal­ten zu kön­nen. Was wir von der For­mel 1 ler­nen kön­nen? Den Wett­be­werbs­geist und das „nicht nach­ge­ben”. Schließ­lich hät­te auch vor 20 Jah­ren nie­mand gedacht, dass wir alle ein „Büro namens Smart­pho­ne in der Tasche tra­gen” werden.

Mit Peri­scope noch ein­mal in die Zukunft abtauchen

Apro­pos Smart­pho­ne: Sie möch­ten die Vor­trä­ge in vol­ler Län­ge genie­ßen und wis­sen, was der Toas­ter dem Kühl­schrank tat­säch­lich erzählt? Bis mor­gen früh hal­ten wir die wich­tigs­ten Key­notes und Brea­k­out Ses­si­ons auf Peri­scope für Sie bereit.Am 21. Juni brin­gen wir Ihnen dann die Digi­ta­li­sie­rung mit Voll­gas nach Stutt­gart. Mit unse­ren Impres­sio­nen eines rund­um span­nen­den Tages ver­ab­schie­den wir uns zunächst ein­mal aus Düs­sel­dorf und freu­en uns auf den nächs­ten „Boxen­stopp” auf der „Renn­stre­cke Zukunft”.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Trackbacks
Story Page