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Interview mit unserem CTO Dr. J. Reger zum 5. IT Gipfel

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Der 5. IT Natio­na­le IT Gip­fel ist zu Ende. Und nun?

Es gibt kaum eine bes­se­re Gele­gen­heit als nun unse­ren CTO Dr. Joseph Reger nach den Ein­drü­cken und den Posi­tio­nen von Fuji­tsu für die zukünf­ti­ge Aus­rich­tung der IT Stra­te­gie der Bun­des­re­pu­blik zu befragen.

Inter­view:

Jens: „ Dr. Reger, Sie kom­men gera­de aus Dres­den zurück, die Pres­se und die Inter­es­sen­grup­pen gehen ver­ständ­li­cher Wei­se kon­tro­vers mit den Ergeb­nis­sen des IT Gip­fels um.

Was ist Ihr Ein­druck, als jemand der kon­kret vor Ort war?

Dr. Reger: Das Ver­hal­ten der Inter­es­sen­grup­pen ver­ste­he ich noch, die Pres­se soll­te jedoch den Gesamt­ein­druck wider­ge­ben und der müss­te doch kon­tro­ver­sen­frei sein. Der IT Gip­fel ist ein Abschluss eines Pro­zes­ses. Die eigent­li­che Arbeit fin­det in den Arbeits­grup­pen statt und die­se Arbeit kann sich sehen las­sen. Wir selbst als Fuji­tsu haben nach Kräf­ten mit­ge­ar­bei­tet und unse­re Bei­trä­ge sind Bestand­teil der Ergeb­nis­se gewor­den. Ich bin daher zufrie­den. Vor Ort pas­siert in der Haupt­sa­che Net­wor­king und das ist auch extrem wich­tig. Und man fängt auch schon immer an, das nächs­te Jahr vor­zu­be­rei­ten, man möch­te schließ­lich eine stän­di­ge Stei­ge­rung errei­chen. Ich selbst habe auch den Anspruch, mög­lichst alle Expo­na­te anzu­schau­en und zu ver­ste­hen wor­um es dabei geht. Und auch mit dem Teil bin eher zufrieden.

Jens: „Das hört sich eher nach sehr anstren­gen­der Arbeit an, vie­le Ter­mi­ne, vie­le Gesprä­che. Da war wohl kei­ne Zeit das vor­weih­nacht­li­che Dres­den zu genießen?“

Dr. Reger: „(lacht) … lei­der nein, und glau­ben Sie, ich bedau­re das sehr! Zumal wir in „Sili­con Sax­o­ny“ – Dres­den – Fuji­tsu Kolleg(Inn)en  haben, die einen tol­len Job machen und auch einen Besuch ver­dient hät­ten. Aber auf­ge­scho­ben ist nicht aufgehoben.“

Jens: „Nun sind wir in zwei sehr wich­ti­gen Arbeits­grup­pen ver­tre­ten, ITK Stand­ort Deutsch­land beschäf­tigt mit der IT Stra­te­gie bis 2015 und Inno­va­ti­ve IT Ange­bo­te des Staa­tes, sprich E‑Government.

Wie sehen Sie uns im Markt posi­tio­niert? Hand aufs Herz, was kön­nen wir als Fuji­tsu kon­kret einbringen?

Immer­hin war das ja qua­si eine Leis­tungs­schau der Marktteilnehmer.“

Dr. Reger: Die bei­den Fra­gen kann ich leicht ver­knüp­fen: Ich sehe uns gut posi­tio­niert, *weil* wir sehr kon­kre­te und sehr nütz­li­che Wer­te ein­brin­gen kön­nen. Ich sage ganz bewusst „Wer­te“, weil ich die Wor­te „Pro­duk­te“ oder „Ser­vices“ ver­mei­den möch­te. Sie tref­fen den Kern der Auf­ga­be näm­lich nur schlecht. Gera­de die Tat­sa­che, dass wir bei­des kön­nen, ver­setzt uns in eine star­ke Aus­gangs­la­ge in die­sem Markt. In der Zukunft geht es ver­stärkt um leis­tungs­fä­hi­ge und siche­re Infra­struk­tu­ren des Staa­tes und sei­ner Orga­ne. Die­se kön­nen und müs­sen in vie­len Fäl­len auch von den staat­li­chen Ein­rich­tun­gen betrie­ben wer­den. Zeit­gleich wird es immer kla­rer, dass in vie­len ande­ren Fäl­len eine PPP (public-pri­va­te part­ners­hip) die bes­se­re weil intel­li­gen­te­re Lösung ist. In sol­chen Fäl­len muss das Spek­trum von ein­fa­chen Pro­duk­ten über stan­dar­di­sier­te Ser­vices bis hin zu Betriebs­füh­rung rei­chen. Und genau das kön­nen wir.

Jens: „Es ist ange­kün­digt, dass der nächs­te IT Gip­fel mög­li­cher­wei­se in Bay­ern statt­fin­det. Mit Blick auf unse­re Stand­or­te Mün­chen, Augs­burg und Nürn­berg so etwas wie ein Heimspiel.

Haben Sie sich per­sön­lich ein Ziel gesetzt, um beim 6. Gip­fel mit greif­ba­ren Ergeb­nis­sen auf­war­ten zu können?

Dr. Reger: Bis zum nächs­ten Gip­fel wer­den wir bereits sehr vie­le neue Per­so­nal­aus­wei­se in Umlauf haben. Ich war­te zwar seit 6 Wochen auf mei­nen, kann aber kaum erwar­ten, dass alle not­wen­di­gen Zer­ti­fi­zie­run­gen sowie vie­le Mehr­wert­diens­te für ein Öko­sys­tem um den neu­en Per­so­nal­aus­weis her­um zur Ver­fü­gung ste­hen. Wir wer­den uns in die­sem Umfeld sicher betätigen.

Jens: „Wir dan­ken herz­lich für die­ses Interview.“

Das Inter­view führ­te Jens Beier

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