close

„Relevanz ist das Schlüsselwort für das IoT im Handel” – Impressionen von der EuroCIS

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

IMG_0199_geradeOnline­shop-Gigan­ten haben in unse­rem All­tag längst einen fes­ten Platz und wir ver­le­gen unse­ren Ein­kaufs­bum­mel oft ins Inter­net. Was wir tun, tun wir zuneh­mend online und die ana­lo­ge Welt ver­wächst zuse­hends mit einer digi­ta­len, neu­en Welt. Mit der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on kommt etwas Gro­ßes auf uns zu und jeder Lebens­be­reich unter­liegt dras­ti­schen Ver­än­de­run­gen – auch der Han­del. Auf der dies­jäh­ri­gen Euro­CIS in Düs­sel­dorf stan­den die gro­ßen Mega­trends wie das Inter­net der Din­ge im Mit­tel­punkt und auch wir haben uns auf Ent­de­ckungs­rei­se gemacht. 

Im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung bewe­gen wir uns in gigan­ti­schen Netz­wer­ken und die­se spie­len auch im Han­del eine zuneh­mend zen­tra­le Rol­le. In über 70 Städ­ten in Deutsch­land unter­such­te Fuji­tsu im Rah­men einer Stu­die, bis zu wel­chem Grad Händ­ler ihre Ver­kaufs­pro­zes­se über die ver­schie­de­nen Kanä­le hin­weg auf­ein­an­der abge­stimmt haben.

  • 57 Pro­zent konn­ten im Fall eines aus­ver­kauf­ten Arti­kels zwar den Lager­be­stand ande­rer Filia­len ein­se­hen, die Mög­lich­keit einer Lie­fe­rung bestand jedoch nur bei 12 Prozent.
  • Bei 38 Pro­zent der Test­käu­fe konn­ten Mit­ar­bei­ter kei­ne Aus­kunft über den nächst­mög­li­chen Lie­fer­zeit­punkt eines Arti­kels geben.
  • Nur 28 Pro­zent der Ver­käu­fer konn­ten zur Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung auf eine IT-Lösung zurückgreifen.

Die­se Ergeb­nis­se ver­deut­li­chen Lücken im Ver­kaufs­netz­werk. Vor allem Infor­ma­tio­nen feh­len und Ver­kaufs­pro­zes­se kom­men zum Still­stand. Eine intel­li­gen­te Ver­net­zung zwi­schen Inven­tur­da­ten, Online­shop und Mit­ar­bei­tern könn­te die­se Hür­den aus der Welt schaf­fen. Ralf Schi­en­ke, Sales Mana­ger Retail, Ger­ma­ny, Fuji­tsu:

Die Ergeb­nis­se haben uns gezeigt, dass neu­ar­ti­ge Kun­den­ser­vices in allen Berei­chen des POS-Ver­kaufs­pro­zes­ses ver­bes­sert wer­den müs­sen. Das Poten­ti­al für Big-Data- und Omni-Chan­nel-Lösun­gen im Han­del ist groß. Lösun­gen wie der Fuji­tsu Mar­ket Place kön­nen genau das durch­gän­gi­ge Ein­kaufs­er­leb­nis über alle Kanä­le ermög­li­chen, wel­ches das ver­netz­te Laden­ge­schäft zu einem wich­ti­gen Wett­be­werbs­vor­teil für den Ein­zel­han­del macht.

Um ans Ziel zu kom­men, brau­chen wir eine digi­ta­le Strategie

Laut Richard Clar­keGlo­bal Retail Direc­tor for Stra­te­gy & Busi­ness Deve­lo­p­ment, Fuji­tsu, ste­hen Retailer zuneh­mend unter dem Druck, ihr Ange­bot und ihre Pro­zes­se zu digi­ta­li­sie­ren – denn mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert sich auch der Kun­de. Wann die­ser wel­chen Ver­triebs­ka­nal benutzt, möch­te er frei ent­schei­den und im Laden­ge­schäft erwar­tet der Ein­käu­fer den­sel­ben indi­vi­du­el­len Ser­vice wie online. Dazu brau­chen Retailer eine digi­ta­le Stra­te­gie über alle Kanä­le hin­weg und genau die bie­tet die Lösung Fuji­tsu Mar­ket Place. Unab­hän­gig davon, ob Kun­den online Pro­duk­te suchen, Fra­gen an ein Call Cen­ter stel­len, eine Wahl über ihr Smart­pho­ne tref­fen oder im Laden über ihren Tablet PC bestel­len, Fuji­tsu Mar­ket Place sorgt für Kon­ti­nui­tät über alle Kanä­le hinweg.

In einer Welt, die sich jeden Tag aufs Neue ver­än­dert, gewinnt die­se Kon­ti­nui­tät beson­ders an Bedeu­tung. Mega­trends, allen vor­an das Inter­net der Din­ge (IoT), bestim­men sowohl unse­ren All­tag als auch den Han­del. In sei­nem Vor­trag „Wie das Inter­net der Din­ge den Ein­zel­han­del ver­än­dert” beton­te Ralf Schi­en­ke den immensen Ein­fluss des IoT. Immer­hin gehen Exper­ten von 50 Mil­li­ar­den ver­netz­ten Din­gen im Jahr 2020 aus. Schienke:

Die Pro­duk­te, die Sie ver­kau­fen, wer­den kom­plett im Inter­net der Din­ge prä­sent sein!

Mit ande­ren Wor­ten: Netz­wer­ke sor­gen dafür, dass sich Infor­ma­tio­nen schnell und jeder­zeit ver­brei­ten. „Mund­pro­pa­gan­da” geht somit nicht nur von Men­schen, son­dern auch von Din­gen, Daten und sozia­len Netz­wer­ken aus.

Ech­te Inno­va­tio­nen ent­ste­hen nur im Team

Rele­vanz ist dabei das Schlüs­sel­wort für das IoT im Han­del. Ganz klar adres­sier­te Schi­en­ke wäh­rend sei­nes Vor­trags Fuji­tsu als den Part­ner für Pilot­an­wen­dun­gen, um das IoT im Han­del vor­an­zu­trei­ben und zu ska­lie­ren. Ans Ziel kom­men wir dabei nur gemein­sam. Das beton­te auch Kat­rin Kra­ne­puhl, Rewe Sys­tems, und bedank­te sich auf der Euro­CIS für die tol­le Zusam­men­ar­beit mit Fuji­tsu im Rah­men der Über­ga­be des Abschluss­be­richts des Rewe Inno­va­ti­on Ate­lier. Die­se Insti­tu­ti­on hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Mit­ar­bei­ter mit einer umfas­sen­den Aus­wahl an Tech­no­lo­gien für den Arbeits­platz und das Kun­den­er­leb­nis zu inspi­rie­ren. Ein­mal mehr bestä­tigt sich damit unse­re Devi­se: Inno­va­tio­nen ent­ste­hen nur im Team.

Ins­ge­samt zie­hen wir aus der Euro­CIS ein rund­um posi­ti­ves Fazit und freu­en uns bereits jetzt auf mehr Ein­drü­cke im nächs­ten Jahr. Wir neh­men Sie rück­bli­ckend noch ein­mal mit nach Düs­sel­dorf durch die Welt des Han­dels mit unse­ren Impressionen:

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Trackbacks
Story Page