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Die Industrie 4.0 ist längst nicht mehr nur eine Zukunftsvision: Wie in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft müssen sich auch Unternehmen der digitalen Transformation stellen und sich ihr anpassen, riesige Datenmengen müssen bewältigt werden und die IT dringt in immer mehr Bereiche des alltäglichen Lebens vor.

Ohne sich auf diese Digitalisierung einzurichten, können Unternehmen in der Zukunft nicht überleben – das machte Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer Fujitsu EMEIA, in seiner Keynote auf dem Fujitsu Forum 2014 deutlich. Am Beispiel der industriellen Produktion griff Reger die immer noch aktuellen Themen vom letztjährigen Forum auf, die inzwischen sogar noch an Relevanz gewonnen haben.

Auch für Staatssekretär Josef Pschierer, MdL, standen die zunehmende Digitalisierung und die mit ihr einhergehenden tiefgreifenden Veränderungen und Herausforderungen klar im Mittelpunkt. Er wagte in seinem Grußwort zu Beginn der Keynote eine Prognose für das Jahr 2015: 50 Milliarden Dollar werde eine geeignete Infrastruktur für das digitale Zeitalter kosten, so Pschierer. Um die Chancen einer Online-Zukunft zu nutzen, brauche der Markt Unternehmen wie Fujitsu, die diese Infrastruktur verwirklichen. Nicht nur Bayern gehe online, sondern die ganze Welt – und alle Aspekte einer „Human Centric Innovation“ müssen beleuchtet werden.

Joseph Reger griff diesen Ansatz auf. Es geht, so Reger, nicht länger um einzelne Themen, die getrennt voneinander bearbeitet werden müssen. Mobility, Cloud, Big Data und vieles andere ist eng verzahnt. Damit stelle sich die Frage, ob digitale Effizienzgewinne für alle verfügbar seien. So haben manche Unternehmen wie z.B. Google, Facebook oder Yahoo ein rein digitales Produkt mit einer digitalen Wertschöpfungskette. Amazon hingegen bietet ein an sich analoges Produkt – den Versand von Büchern und anderen Waren -, ist aber darüber hinaus nur online präsent, also digital. Andere Unternehmen müssten diesen Ansätzen im jeweils passenden Maße folgen und eine digitale Wertschöpfungskette schaffen, so Reger.

Das Fehlen einer durchgängigen Wertschöpfungskette bemängelte er für das Gesundheitswesen – einen Bereich unserer Gesellschaft, der durch die alternde Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Reger sieht im Ausbau der digitalen Effizienz Einsparungsmöglichkeiten von 20 Prozent und mehr. Als Vorbild präsentierte er ein finnisches Krankenhaus, das ein Demo System mit sensorbasierten Patientendaten, elektronischen Krankenakten und Big Data betreibt. Im Laufe seiner Keynote ging er auf weitere richtungsweisende Ansätze ein – alle Informationen zu den spannenden Anwendungsfällen finden Sie im eingebundenen vollständigen Video der Keynote. Innovative Wege einzuschlagen sei für Unternehmen unverzichtbar, so Reger, sonst wäre ihr Überleben gefährdet. Am Ende der Keynote gab er seinen Zuhörern einen guten Rat mit auf den Weg: „Baue eine digitale Wertschöpfungskette“.

Während das digitale Unternehmen, das sich nur auf die Technik verlässt, abhängig ist vom technologischen Durchbruch, dreht sich das digitalisierte Business um Innovationen und nutzt diese für seine Zwecke. Die Innoationen stellen wiederum den Menschen in den Mittelpunkt – einer der Eckpfeiler der Human Centric Innovation.

 

Blog_FF2014_Footer Human Centric Innovation In Fujitsu Aktuell erhalten Sie Informationen über das Fujitsu Forum im ICM München. Erfahren Sie, wie eine sichere und erfolgreiche Zukunft durch Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie erreicht werden kann. IT-Strategen, Entscheidungsträger und Experten präsentieren in zukunftsweisenden Keynotes, praxisnahen Expertenrunden und zahlreichen Diskussionsforen die Innovationen der IT und deren praktischen Nutzwert für Sie und Ihr Unternehmen.