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Die Öffentliche Verwaltung als attraktiver Arbeitgeber? Das Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2018 zeigt, was Studierende erwarten

Das Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2018 zeigt, was Studierende erwarten
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Was erwar­ten Stu­die­ren­de und poten­zi­el­le Mit­ar­bei­ter vom Arbeit­ge­ber Öffent­li­che Ver­wal­tung? Wie wich­tig sind ein siche­rer Arbeits­platz oder fle­xi­ble Arbeits­zei­ten? Wel­che Rol­le spielt der Sinn der Arbeit und das Ein­tre­ten für die Gesell­schaft? Und wie hoch ist der Stel­len­wert einer fai­ren Bezah­lung? Die Beant­wor­tung die­ser Fra­gen zeigt auf, wie sich Öffent­li­che Ver­wal­tun­gen als Arbeit­ge­ber posi­tio­nie­ren kön­nen. Wel­che Kan­di­da­ten sie gezielt anspre­chen soll­ten. Wie sie sich im „War for Talents“ gegen die ver­meint­lich attrak­ti­ve­re Wirt­schaft durch­set­zen kann, wo das Gehalt höher und Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten als bes­ser ein­ge­schätzt wer­den.

Umfassende Studie mit 2.000 Teilnehmern

Zusam­men mit Part­nern aus der Öffent­li­chen Ver­wal­tung und der Pri­vat­wirt­schaft, unter ande­rem mit Fuji­tsu, haben sich das Bera­tungs­un­ter­neh­men Next:Public und das Stein Har­den­berg Insti­tut dar­an gemacht, die­sen Fra­gen nach­zu­ge­hen. Die reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die zeigt auf, wie es um die Attrak­ti­vi­tät des Öffent­li­chen Diens­tes als Arbeit­ge­ber bestellt ist. Und zwar aus der Sicht von Stu­die­ren­den: Wie wird der Öffent­li­che Dienst als poten­zi­el­ler Arbeit­ge­ber bewer­tet, wel­che Erwar­tun­gen gibt es, was wird als beson­ders reiz­voll und wich­tig ange­se­hen und was eher nega­tiv bewer­tet? Befragt wur­den rund 2.000 Stu­die­ren­de in Deutsch­land im Durch­schnitts­al­ter von 26 Jah­ren.

Grund­sätz­lich sind den Befrag­ten bei der Wahl ihres poten­zi­el­len Arbeit­ge­bers fle­xi­ble Arbeits­zei­ten, eine gute Arbeits­at­mo­sphä­re, Zusam­men­ar­beit im Team sowie indi­vi­du­el­le Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men wich­tig. Mit Blick auf die Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und die damit ver­bun­de­nen Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­welt lie­fert dies wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für Per­so­nal­pla­nung- und Ent­wick­lung in der Öffent­li­chen Ver­wal­tung.

Die Ergebnisse des Nachwuchsbarometer – auf der Jahreskonferenz Digitale Verwaltung

Denn mit der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert sich das Anfor­de­rungs- und Kom­pe­tenz­pro­fil erheb­lich. Hin­zu kommt die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung: Bis 2023 wer­den in den Behör­den bis zu 290.000 Mit­ar­bei­ter mit tech­no­lo­gi­schen Fähig­kei­ten feh­len. Daher sind jun­ge und gut aus­ge­bil­de­te Talen­te gefragt wie nie. Die Öffent­li­che Ver­wal­tung hat also eini­ges zu leis­ten, um ihre Bedar­fe recht­zei­tig und in guter Qua­li­tät zu decken.

Auf der Jah­res­kon­fe­renz Digi­ta­le Ver­wal­tung am 11. und 12. März 2019 in Ber­lin wird Cars­ten Köppl, Geschäfts­füh­rer von Next:Public, in einem Krea­tiv­work­shop die Ergeb­nis­se des Nach­wuchs­ba­ro­me­ter Öffent­li­cher Dienst 2018 vor­stel­len, dis­ku­tie­ren und mit den Teil­neh­mern der Fra­ge nach­ge­hen, wie sich Öffent­li­che Ver­wal­tun­gen als Arbeit­ge­ber posi­tio­nie­ren kön­nen. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, gemein­sam mit Ver­tre­tern aller Ver­wal­tungs­be­rei­chen an die­sen Fra­gen zu arbei­ten. Neben die­sem Work­shop erwar­ten Sie zahl­rei­che wei­te­re inter­es­san­te Pro­gramm­punk­te.

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