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Digital Co-creation – Geoinformationen sind eine bedeutende Basis der Digitalisierung

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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Daten sind das Gold des 21. Jahr­hun­derts – dar­über herrscht gro­ße Einig­keit. Die Samm­lung und Aus­wer­tung zumeist gro­ßer Daten­men­gen sind aus kei­nem Bereich mehr weg­zu­den­ken. Auch Geo­da­ten machen hier kei­ne Aus­nah­me, zudem ein sehr hoher Anteil aller Infor­ma­tio­nen einen direk­ten oder indi­rek­ten Geo­be­zug besitzt. Immer häu­fi­ger bezie­hen Ent­schei­dungs­trä­ger Geo­in­for­ma­tio­nen in ihren Pro­zess ein. Sie sind somit eine wert­vol­le Grund­la­ge, um kom­ple­xe raum­be­zo­ge­ne Ana­ly­sen und die Visua­li­sie­rung der Ergeb­nis­se zu unter­stüt­zen. Die Geo­da­ten sind ein wesent­li­cher Input für Pla­nun­gen, Ent­schei­dun­gen und Moni­to­ring. In eini­gen Berei­chen sind Geo­in­for­ma­tio­nen Basis­be­stand­teil des Han­delns und zuge­hö­ri­ger Geschäfts­mo­del­le, z. B. der gesam­te Bereich Mobilität.

Der Weg von einer kon­kre­ten Fra­ge­stel­lung zum Ergeb­nis ist dabei jedoch alles ande­re als tri­vi­al und for­dert zumeist die Auf­merk­sam­keit meh­re­rer Abtei­lun­gen oder sogar Behörden.

Geoinformationen: Die Herausforderungen

Wer­den raum­be­zo­ge­ne Ana­ly­sen durch­ge­führt, ist man mit einer hohen Anzahl an ver­schie­de­nen Daten­quel­len und zu gleich gro­ßen Men­ge an Geo­da­ten kon­fron­tiert. Die­se setzt sich oft aus einer gro­ßen Zahl an Infor­ma­ti­ons­quel­len zusam­men: aus dem eige­nen Haus, aus exter­nen Quel­len, aus Sen­so­ren. Gera­de die Zahl der Sen­so­ren und die Men­ge der von ihnen erzeug­ten Daten wer­den durch die Digi­ta­li­sie­rung und das Inter­net of Things wei­ter­hin zuneh­men. All die­se Daten­quel­len müs­sen berück­sich­tigt und zusam­men­ge­führt wer­den – dabei gilt es, nicht den Über­blick zu ver­lie­ren, um die erho­be­nen Daten am Ende sinn­voll nut­zen zu können.

Die­se Fra­gen soll­ten Sie sich vor der Erhe­bung und Ana­ly­se stellen:

  • Wel­che benö­tig­ten Daten sind im eige­nen Haus vorhanden?
  • Durch wel­che exter­nen könn­ne sie ergänzt werden?
  • Wel­che Qua­li­tät (Aktua­li­tät, Auf­lö­sung) hat der Datenbestand?
  • Wel­che Zugriffs- und Nut­zungs­rech­te bestehen?

Im nächs­ten Schritt geht es dann dar­um, die Daten mit­tels Ana­ly­tics auf­ga­ben­kon­form zu ana­ly­sie­ren und anschlie­ßend sach­ge­recht zu visualisieren. 

Bei der Fuji­tsu Jah­res­kon­fe­renz Digi­ta­le Ver­wal­tung im März 2018 stell­ten wir gemein­sam mit unse­rem Part­ner HEXAGON ein Ser­vice­an­ge­bot vor. Die Grund­la­ge dafür bil­det eine Geo-App­li­an­ce, die alle erfor­der­li­chen Bestand­tei­le für die Erfül­lung von raum­be­zo­ge­nen Fra­ge­stel­lun­gen umfasst. Sie ermög­licht die Real­time-Ana­ly­se von raum­be­zo­ge­nen Sach­ver­hal­ten und unter­stützt Sie als Nut­zer damit in Ihren Entscheidungsprozessen.

Die neue Service-Infrastruktur für Geoinformationen – eine „One-for-All”-Appliance

Das Beson­de­re an der Geo-App­li­an­ce ist das „One-for-All“-Konzept. Bei der Ent­wick­lung der App­li­an­ce haben wir uns von den ein­gangs geschil­der­ten Her­aus­for­de­run­gen lei­ten las­sen. Unser Ziel war es, nicht ein­fach eine wei­te­re Spe­zi­al­lö­sung anzu­bie­ten, die zusätz­li­che Inves­ti­tio­nen in Beschaf­fung, Betrieb und Per­so­nal­mit­teln not­wen­dig macht. Dar­über­hin­aus steht der ange­bo­te­ne Geo-Ser­vice in kei­ner Kon­kur­renz zu den bereits bestehen­den Geo-Sys­te­men im Haus – es nutzt deren Daten-Out­put. Zudem sind die Fle­xi­bi­li­tät und Offen­heit sol­cher Spe­zi­al­lö­sun­gen für Erwei­te­run­gen und Ergän­zun­gen meist begrenzt. 

Viel­leicht hilft fol­gen­de Betrach­tung: in einem Kreuz­fahrt­schiff stellt Fuji­tsu und Hexa­gon mit der Geo-App­li­an­ce den Maschi­nen­raum, hält ihn am Lau­fen, ohne dass der Pas­sa­gier etwas merkt. Der Pas­sa­gier kann sich selbst auf dem Son­nen­deck auf sei­ne Zie­le, Auf­ga­ben und Her­aus­for­de­run­gen fokussieren.

Mit dem Maschi­nen­raum wer­den sämt­li­che IT- und Soft­ware-tech­ni­schen Kom­po­nen­ten und deren Betrieb sicher­ge­stellt und als Ser­vice dem Nut­zer auf dem Son­nen­deck bereit­ge­stellt. Ver­knüpft sind indi­vi­du­el­le Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen, die sich auf die jewei­li­ge Fra­ge­stel­lun­gen des Kun­den bezie­hen. Damit steht dem Kun­den eine voll­um­fas­sen­de und trans­pa­ren­te „One-for-All-Lösung” zur Verfügung.

Die Geo-App­li­an­ce erfüllt dabei die wesent­li­chen Anfor­de­run­gen der Nutzer:

Einfach zu verstehen

Die Geo-App­li­an­ce greift nicht stö­rend in bestehen­de Abläu­fe ein. Sie ersetzt oder ergänzt auch kei­ne bestehen­de GIS-Sys­te­me. Sie bie­tet statt­des­sen die Opti­on, zusätz­lich auf exter­ne Daten zuzu­grei­fen und die­se mit in die Ana­ly­se ein­zu­be­zie­hen (z. B. Katas­ter­da­ten, Fern­erkun­dung, Social Media-Daten, Sen­sor­da­ten). Die Inter­pre­ta­ti­on erfolgt wei­ter­hin durch die „inhouse” Exper­ten und Entscheidungsträger.

Einfach zu bedienen

Die Geo-App­li­an­ce bie­tet genau die Funk­tio­na­li­tät, die Sie benö­ti­gen – nicht mehr und nicht weni­ger. Sie ist auf all Ihren Gerä­ten ver­füg­bar, so z. B. auch auf mobi­len End­ge­rä­ten. Nichts wird lokal instal­liert, alles wird aus dem „Maschi­nen­raum” bereitgestellt.

Einfach zu handhaben

Die Geo-App­li­an­ce umfasst die kom­plet­te Infra­struk­tur, Soft­ware und Daten­ma­nage­ment in einem. Nichts wird lokal instal­liert, alles wird aus dem „Maschi­nen­raum” bereitgestellt.

Einfach zu finanzieren

Die Geo-App­li­an­ce erfor­dert kei­ne umfang­rei­che Kapi­tal­bin­dung, son­dern bie­tet eine trans­pa­ren­te Preis­ge­stal­tung. Sie zah­len einen klar defi­nier­ten Abon­ne­ments­preis für die von Ihnen gemie­te­te Lösung.

Der technische Lösungsansatz der Geo-Appliance

Die Geo-App­li­an­ce ist tech­nisch in drei von­ein­an­der ent­kop­pel­ten Berei­che untergliedert:

  • Daten­be­reich: Hier erfolgt der Import aller benö­tig­ten Daten ver­schie­dens­ten Ursprungs, je nach der Auf­ga­ben­stel­lung. Gera­de das The­ma der kon­ti­nu­ier­li­chen Über­nah­me ver­schie­dens­ter Sen­sor­da­ten sowie wei­te­rer exter­ner Fach­da­ten für die auf­ga­ben­be­zo­ge­ne Ana­ly­se ste­hen hier im Fokus.
  • Steue­rungs­be­reich: Die­ser Bereich nimmt die ein­ge­hen­den (Geo-)Daten ent­ge­gen, ver­an­lasst regel­ba­sier­te Berech­nun­gen und inte­griert die Ergeb­nis­se, inkl. eben­falls regel­ba­sier­ter Aktualisierung.
  • Dar­stel­lungs­be­reich: Im Dar­stel­lungs­be­reich wird die Visua­li­sie­rung der ermit­tel­ten Infor­ma­tio­nen gere­gelt. Dies erfolgt sowohl mit­tels einer Kar­ten­dar­stel­lung an zuvor defi­nier­ten Dash­boards als auch in der Form von Text­nach­rich­ten für Smart Devices.

Habe ich Ihr Inter­es­se geweckt? Wenn Sie sich für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur neu­en Geo-App­li­an­ce inter­es­sie­ren, wen­den Sie sich gern direkt an mich (Johan­nes Schöniger).

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