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Digitalisierung im Mittelstand: Die Produktion der Zukunft

Digitalisierung im Mittelstand: Die Produktion der Zukunft - Smart Analytics
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Auf der Reise in die digitale Normalität haben wir Mitte November gemeinsam mit Ihnen eine entscheidende Wegmarke erreicht: die Transformation bestehender Fertigungslinien in einen ganzheitlichen Produktionsprozess. Im Webinar Integrierte Fabriksteuerung: Von Menschen und Daten lernen“ standen die Fragen der Teilnehmer im Fokus – von den ersten kleinen Schritten bei der Bestimmung der Ist-Situation bis zur individuellen Lösung, vom Starting Point bis zum Go-live.

Das Thema ist aktuell wie nie zuvor – denn Künstliche Intelligenz (KI) in der deutschen Industrie ist längst keine Ausnahme mehr und das Wissen aus den Laboren in vielen Bereichen der Wirtschaft angekommen, wie auch Julian Staudt, Head of Marketing and Innovation bei PFG festhält:

Unser Webinar: Erfahrungswerte, Einflussbereiche, Erfolgsfaktoren

Wie wir bei Fujitsu die Technologien der Industrie 4.0 und Smart Analytics nutzen, erläuterten Boris A. Plaumann, Principal Business Consultant, und Thomas Bechtel, Programm Manager Smart Factory, anschaulich und praxisnah Mitte November im Webinar.

Unsere Experten vermittelten den Teilnehmern dabei ein tief greifendes Verständnis von Smart Analytics, von Erfahrungswerten, Einflussbereichen und kritischen Erfolgsfaktoren der Digitalisierung sowie den zugrunde liegenden Technologien. Sie zeigten ihnen anhand eines konkreten Beispiels, wie sich das Wissen aus den Laboren in die Wirklichkeit übertragen lässt und wie wir durch Co-creation mit unseren Partnern eine Fertigungsanlage an die Anforderungen der Zukunft anpassen konnten. Auf Basis der vorhandenen Infrastrukturen (Brownfield-Ansatz) wurden die Fertigungsprozesse schrittweise modifiziert, digitalisiert und innovative Lösungen implementiert. Zu den wichtigsten Ergebnissen dieser Transformation zählen höhere Transparenz, größere Flexibilität und eine grundlegende Optimierung der Produktion. Und: Die so gewonnenen Erkenntnisse stehen stellvertretend für andere Wirtschaftszweige wie die Chemie- oder Pharmaindustrie, für Automobilzulieferer und weitere Einzel- oder Serienfertigungen. Es spielt also gar keine große Rolle, in welcher Branche Sie tätig sind – die Herangehensweisen sind gar nicht so verschieden.

Warum Smart Analytics?

Digitalisierung im Mittelstand: Die Produktion der Zukunft - Smart AnalyticsEine Frage, die jedes Unternehmen am Beginn seiner Transformation erwartet, haben auch Sie sich gewiss schon gestellt: Wozu Smart Analytics? In unserem Webinar verriet Boris A. Plaumann vier gute Gründe für den Einsatz von Smart Analytics:

  1. Beat the Bauchgefühl: Nutzen Sie die Ehrlichkeit von Daten, um Ihre eigene Einschätzung zu validieren und die Wirklichkeit belastbar abzubilden.
  2. Komplexität beherrschen: Betrachten Sie Ihr Geschäftsmodell als Ganzes und konzentrieren Sie sich im ersten Schritt nicht auf technologische Fragen.
  3. Kleine Schritte, große Wirkung: Fürchten Sie sich nicht vor der digitalen Transformation. Vermeiden Sie Überforderung und erzielen Sie stattdessen rasche Mehrwerte, sodass die Lernkurve und die Akzeptanz im Unternehmen stetig mitwachsen.
  4. Es ist nie zu spät: Nutzen Sie das Momentum zum Erfolg und finden Sie Unterstützung am Markt.

Der Weg zum Smart Manufacturing

Im weiteren Verlauf des Webinars gingen unsere Experten darauf ein, wie der Weg zum Smart Manufacturing aussehen kann. Idealerweise sollte dabei für jeden Fall ein individueller und agiler Ansatz verfolgt werden, der durch Best-Practice-Tools und Automatisierung zu schnellen Erfolgen führt.

Digitalisierung im Mittelstand: Die Produktion der Zukunft - Smart AnalyticsIm ersten Schritt steht daher die Entzerrung der Komplexität im Mittelpunkt, der sich jedes Unternehmen zu Anfang gegenübersieht. Diese Standortbestimmung kann beispielsweise über Assessments erfolgen, die klären, an welchem Punkt sich die Fertigung hinsichtlich ihrer Datenlage, Prozesse, Skills und Tools aktuell befindet. Noch innerhalb dieser Laborphase geht es im nächsten Step um Use Cases, Priorisierungen, vorhandenes Domänenwissen und vorhandene Daten. Im anschließenden Scale-up können die Ergebnisse genutzt und in die Praxis transferiert werden: Während der Projektphase werden die Daten aufbereitet, Modelle evaluiert und ggf. Anpassungen der Rollendefinitionen, Verantwortlichkeiten, Prozesse, Organisations- und Aufgabenbeschreibungen vorgenommen. Im letzten Schritt geht es dann in die Echtsituation, in Run & Care, verbunden mit den entsprechenden Skalierungseffekten.

Ein Baustein verbindet dabei sämtliche Phasen auf dem Weg zur integrierten Fabriksteuerung – und in die digitale Normalität: die Customer Centricity. Der Kunde und sein Projekt stehen immer im Mittelpunkt, immer wieder werden Weg und Wünsche abgeglichen, statt auf vorgefertigte Lösungen zurückzugreifen. Diese iterativen Schleifen sind essenziell auf jeder einzelnen Etappe, um letztlich erfolgreich zum Ziel zu kommen.

Die kritischen Erfolgsfaktoren von Smart Analytics

Als Strategie-Fachmann gab Thomas Bechtel dann einen Überblick über die kritischen Erfolgsfaktoren von Smart Analytics, die jeder kennen sollte. Unser Experte erklärte, wie Daten, Infrastruktur und Prozesse gehandhabt und gesteuert sowie Stakeholder involviert und motiviert werden können. Er ging darauf ein, wie sich typische Projektziele erreichen lassen: beispielsweise die Optimierung der Produktionslaufzeit (Reduzierung von Ausfallzeiten und Engpässen; Verringerung der Anlaufzeit neuer Serien) und die Produktionsqualität (Reduzierung von Nachprüfungen; Identifizierung von Serienfehlern; Aufrechterhaltung eines hohen Qualitätsniveaus). Unverzichtbar ist dabei die Verbindung von vorhandenem Domänenwissen und Smart Analytics – eng verzahnt lassen sich die schnellsten und tragfähigsten Erfolge erzielen.

Webinar verpasst? Kein Problem

Sie konnten im November nicht dabei sein oder möchten sich das Webinar einfach noch einmal ansehen? Kein Problem – wir haben die Aufzeichnung für Sie bei YouTube hinterlegt.

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