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Corporate Social Responsibility: Taten statt Worte

Ralph und Barbara mit ihrem Team in Burkina Faso
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Cor­po­rate Social Respon­si­bil­i­ty ist für das Image von Unternehmen heutzu­tage genau­so wichtig wie hochw­er­tige Pro­duk­te. Ver­ständlich, dass Unternehmen ihre CSR-Aktio­nen gerne im Mar­ket­ing nutzen. Auch wir von Fujit­su leg­en Wert darauf, zu zeigen, wie wichtig uns unser nach­haltiger Fujit­su Way ist. Aber auch abseits von imageträchti­gen Kam­pag­nen sind Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Nach­haltigkeit tief im Kern von Fujit­su ver­wurzelt. Wir wollen Ihnen zwei Pro­jek­te vorstellen, die Mitar­beit­er von Fujit­su bere­its seit Jahren unter­stützen: Ohne Pressemit­teilun­gen, ohne Wer­bung, aber mit viel Ein­satz und Fujit­su Tech­nolo­gie.

Fujitsu Mitarbeiter im Einsatz für Entwicklungszusammenarbeit

Ralph Stern, Solu­tion Design Archi­tect und Bar­bara Rode, Senior Con­sul­tant SAP Busi­ness Intel­li­gence bei Fujit­su, engagieren sich seit vie­len Jahren für die Regiona­len­twick­lung von Burk­i­na Faso. Burk­i­na Faso gehört zu den 10 ärm­sten Län­dern der Welt. Der west­afrikanis­che Staat liegt teil­weise in der Sahel­zone und hat mit kli­ma­tis­chen Extremen zu kämpfen. Große Dür­ren während der Trocken­zeit und Über­schwem­mungen während der Regen­zeit nehmen zu. Für die Bevölkerung, die zu etwa 80 % von der Sub­sis­ten­zwirtschaft lebt, sind diese Kli­maereignisse eine exis­ten­zielle Bedro­hung. Die Bevölkerung ist arm und die Bil­dungschan­cen sind schlecht.

Ralph ist beim Fördervere­in Piéla-Bilan­ga e.V. Ochsen­hausen aktiv und Bar­bara set­zt sich beim Fre­un­deskreis BAREKA e.V. ein. Bei­de Vere­ine zeich­net die Nähe zu den Pro­jek­ten vor Ort aus. Die Vere­ins­mit­glieder reisen ein­mal jährlich selb­st zu den Pro­jek­ten in die afrikanis­che Region und stellen sich­er, dass die Hil­fen auch wirk­lich dort ankom­men, wo sie nötig sind:

  • Beim Bau von Schulen
  • Beim Bau von Trinkwasser­brun­nen
  • Beim Bau von Latri­nen
  • Beim Aus­bau des Gesund­heitswe­sens
  • Bei Aufk­lärung­spro­jek­ten zu Hygiene und Frauen­recht­en
  • Bei der Hil­fe für Men­schen mit Behin­derung

Die Vere­ine arbeit­en mit dem Bun­desmin­is­teri­um für wirtschaftliche Zusam­me­nar­beit und Entwick­lung zusam­men. Ihre Unter­stützung konzen­tri­eren sie in der Prov­inz Gnagna auf die Orte Piéla und Bilan­ga. Mit der Region verbindet die Ini­tia­tiv­en mit­tler­weile eine langjährige ver­trauensvolle Part­ner­schaft, sodass eine eng­maschige Betreu­ung und eine fundierte Eval­u­a­tion der Pro­jek­te möglich ist.

Mit Fujitsu Erfahrung und Engagement zum Ziel

Ein­er der Vorteile der engen Zusam­me­nar­beit mit den Men­schen vor Ort in Gnagna ist die langfristige und nach­haltige Pro­jek­t­be­treu­ung. Die Organ­i­sa­tion der ver­schiede­nen Hil­f­spro­jek­te ist aufwendig. Gelder des Bun­desmin­is­teri­ums müssen frist­gerecht und for­mal kor­rekt beantragt wer­den und auch die Berichte über den Pro­jek­t­fortschritt müssen den for­malen Aufla­gen entsprechend. Die Erfahrung der Fujit­su Mitar­beit­er im Pro­jek­t­man­age­ment kommt den Pro­jek­ten dabei zugute. Ein langjähriger Pro­jek­t­part­ner der Vere­ine ist beispiel­sweise die Organ­i­sa­tion ADDB in Bilan­ga, eine Vere­ini­gung zur Entwick­lung im Depart­ment Bilan­ga, bei der auss­chließlich ehre­namtliche Mitar­beit­er aus der Region arbeit­en.

„Die Arbeit für die Vere­ine ist eigentlich klas­sis­ches Pro­jek­t­man­age­ment: Man kalkuliert die Pro­jek­te durch, besucht die errichteten Schulen oder Brun­nen, bespricht mit den Bauin­ge­nieuren vor Ort den Pro­jek­t­sta­tus auf Baustellen, besucht Bürg­er­meis­ter und andere Entschei­dungsträger und holt Rück­mel­dun­gen der Bevölkerung ein. So ein Tag begin­nt oft mor­gens um 6 Uhr und endet nachts um 22 Uhr. Das ist nicht immer ganz ein­fach und oft anstren­gend, teil­weise impro­visiert, aber der Lohn dafür ist das Leucht­en in den Augen der Men­schen für die Hil­fe und Unter­stützung. Ralph Stern, Solu­tion Design Archi­tect bei Fujit­su

Technologie als Lebensretter

Ein­satzbere­ite Tech­nolo­gie kann eben­so Leben ret­ten wie sauberes Trinkwass­er. Bar­bara brachte bei ihrem Besuch in Bilan­ga und Piéla 5 Note­books mit, die Fujit­su dem Vere­in kosten­los über­ließ. Eines davon ging beispiel­sweise an das Kranken­haus Piéla. Auf einen Arzt kom­men in Burk­i­na Faso 30.000 Ein­wohn­er — zum Ver­gle­ich: In Deutsch­land sind es 300 Ein­wohn­er pro Arzt. Die Kleinkinder­sterblichkeit ist hoch und die Men­schen erre­ichen ein durch­schnit­tlich­es Leben­salter von 59 Jahren.

Wir haben das ganze Kranken­haus besichtigt. Dabei habe ich nur einen einzi­gen Com­put­er gese­hen.
Bar­bara Rode, Senior Con­sul­tant SAP Busi­ness Intel­li­gence bei Fujit­su

Das Note­book hil­ft den Ärzten dabei, sich untere­inan­der auszu­tauschen und sich über neue Behand­lungsmöglichkeit­en zu informieren. Das verbessert die Heilungschan­cen und hil­ft dabei, ein mod­erneres Gesund­heit­snet­zw­erk in der Region aufzubauen.

Weit­ere Note­books gin­gen unter anderem an die Organ­i­sa­tion ADDESP in Piéla. Die Vere­ini­gung zur wirtschaftlichen und sozialen Entwick­lung im Departe­ment Piéla erstellt und unter­stützt Pro­jek­tanträge aus der Bevölkerung und evaluiert durchge­führte und laufende Hil­f­spro­jek­te, wie eine Getrei­de­bank und eine Anlauf­stelle für Men­schen mit Behin­derung. Die Organ­i­sa­tion beste­ht aus ehre­namtlichen Mit­gliedern und kon­nte sich bish­er kein Note­book leis­ten, um drin­gend notwendi­ge Anträge zu erstellen und ihre Arbeit zu doku­men­tieren.

Wo die Fujit­su Note­books Ein­satz find­en, sehen Sie in der Bilder­ga­lerie:

Corporate Social Responsibility: Ein Gemeinschaftsprojekt

Egal ob Firmen­event, Unternehmen­sphiloso­phie oder unbürokratis­che Direk­thil­fe – jed­er Einzelne kann einen Beitrag zu einem nach­halti­gen und ver­ant­wor­tungs­be­wussten Leben leis­ten. Bald verkauft Bar­bara beispiel­sweise wieder fair gehan­delte Man­gos aus Burk­i­na Faso in der Fujit­su Geschäftsstelle Neckar­sulm. Der Erlös geht an den Fre­un­deskreis Bare­ka e.V.
Ralph Stern will sich in Zukun­ft noch stärk­er für den Aus­bau des Bil­dungssys­tems in Piéla-Bilan­ga ein­set­zen.

Beruf­ss­chulen sind in der Region noch gar nicht vorhan­den. Wir wollen prüfen, ob und wie dieses Sys­tem dort umset­zbar ist.
Ralph Stern, Solu­tion Design Archi­tect bei Fujit­su

Wenn Sie jet­zt Inter­esse an den bei­den vorgestell­ten Vere­inen bekom­men haben und sich über Spenden oder tatkräftige Unter­stützung ein­brin­gen wollen, wen­den Sie sich an den Fre­un­deskreis Bare­ka e.V. oder an Piéla-Bilan­ga e.V. Ochsen­hausen.

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