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Der „Digital Divide” lässt diejenigen zurück, die ohnehin drohen außen vor zu bleiben

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ohne­hin legt die Digi­ta­li­sie­rung ein hohes Tem­po vor, in dem sich unse­re Welt ver­än­dert. Sie bleibt aber bei wei­tem nicht der ein­zi­ge Fak­tor, der dafür sorgt, dass wir bis­her gel­ten­de Stra­te­gien neu über­den­ken müs­sen. Bereits im Jahr 2050 wer­den über zwei Mil­li­ar­den Men­schen über 60 Jah­re alt sein. Unse­re Gesell­schaft altert und die Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert die Art und Wei­se wie wir leben und arbei­ten. Zwei Fak­to­ren pral­len hier auf­ein­an­der, die auf den ers­ten Blick gegen­ein­an­der arbei­ten. Der rapi­de tech­no­lo­gi­sche Wan­del lässt aus­ge­rech­net die­je­ni­gen außen vor, die einen immer grö­ße­ren Anteil unse­rer Gesell­schaft ausmachen.

Kein neuer Trend, aber einer, der wächst

Die­ser Trend gilt nicht als neu. Bereits seit Jah­ren zeich­net er sich ab. Die Lebens­er­war­tung steigt, immer mehr Men­schen zieht es in die Städ­te. Grün­de dafür exis­tie­ren vie­le. In man­chen länd­li­chen Regio­nen erle­ben wir jetzt im Zeit­raf­fer, womit wir uns in ein paar Jah­ren über­all aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Zeit­gleich treibt die Digi­ta­li­sie­rung jeden Tag Ver­än­de­run­gen vor­an und zwi­schen Nut­zern und Nicht-Nut­zern ent­steht der „Digi­tal Divi­de”. Eine Kluft, die die­je­ni­gen zurück­lässt, die ohne­hin dro­hen, außen vor zu bleiben.

DigitalisierungGera­de älte­ren Men­schen fällt es nicht leicht, einen Zugang zu neu­en digi­ta­len Pro­duk­ten zu fin­den. Für Berufs­tä­ti­ge ebnet sich der Weg sehr viel leich­ter. Ein Home­of­fice gehört nicht mehr zu den Aus­nah­men, Daten kön­nen wir jeder­zeit und über­all mit ver­schie­de­nen End­ge­rä­ten abru­fen. Unter­neh­men nut­zen die­se neu ent­ste­hen­den Netz­wer­ke, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten. Wel­chen Weg aber gehen älte­re Mit­men­schen, die nicht mehr im Berufs­le­ben ste­hen? Vie­le Infor­ma­tio­nen errei­chen die älte­re Genera­ti­on gar nicht erst. Digi­ta­le Ange­bo­te spre­chen oft­mals bewusst jün­ge­re Men­schen an, Älte­re blei­ben außen vor.

Die Digitalisierung nutzen, um Folgen aufzufangen

DigitalisierungSchau­en wir in die Zukunft, gehört der Gang zum Amt viel­leicht schon bald der Ver­gan­gen­heit an. Was wir erle­di­gen müs­sen, erle­di­gen wir online. Die­ser Trend birgt einen kla­ren Vor­teil für die Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät. Ande­rer­seits dür­fen wir jedoch nicht ver­ges­sen, die­se Men­schen auch dort abzu­ho­len wo sie gera­de ste­hen. Unter­neh­men und Orga­ni­sa­ti­on dür­fen bei ihrer Pla­nung und Kon­zep­ti­on die älte­re Genera­ti­on nicht ver­ges­sen. Im Gegen­teil. Wir müs­sen uns Gedan­ken dar­über machen, wie ein User Inter­face aus­se­hen muss, damit alle etwas davon haben. Wel­che Pro­duk­te und Ser­vices benö­ti­gen wir im Jahr 2030 oder 2050 über­haupt? Fakt bleibt: bis dahin wach­sen unse­re Städ­te wei­ter und der demo­gra­phi­sche Wan­del schrei­tet voran.

Erst im Team können wir die Herausforderungen wirklich bewältigen

Es gilt also, die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen um die Fol­gen des demo­gra­phi­schen Wan­dels auf­zu­fan­gen. Lösun­gen wie UBIQUITOUSWARE und K5 hel­fen zum Bei­spiel dabei, eine hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung sicher zu stel­len und die Lebens­qua­li­tät im Alter zu stei­gern. Die sozia­le Teil­ha­be der älte­ren Bevöl­ke­rung bleibt immer einer der wich­tigs­ten Aspek­te, die uns die Digi­ta­li­sie­rung stellt. Wie kön­nen älte­re Mit­men­schen ler­nen, digi­ta­le Ser­vices zu nut­zen? Erst wenn der demo­gra­phi­sche und tech­no­lo­gi­sche Wan­del im Team arbei­ten, kön­nen wir die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung wirk­lich bewältigen.

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